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Wahrnehmung und Kognition (Fach) / 10: Lokalisation und Identifikation (Hören 2) (Lektion)

Richtungs- und Entfernungslokalisation, auditive Gruppierung, Erkennen

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  • Spektrale Hinweisreize Reflexionen durch Kopf- und Ohrmuschel--> einige Frequenzen werden abgeschwächt oder erhöht
  • Interaurale Zeitdifferenz Unterschiedl. Wege zu beiden Ohren--> Signale treffen mit Zeitverschiebung ein (ca. 600 mikrosek.)  Nur für relativ niedrige Frequenzen
  • Interaurale Pegeldifferenz (+Frequenzbereich) Der Kopf dämpft den Schall (Schallschatten) --> Unterschiedl. Amplitude an Ohren  (Nur für relativ hohe Frequenzen)
  • Duplextheorie nach Rayleigh Interaurale Zeit- und Pegeldifferenz werden beide genutzt
  • Hinweisreiz auf Elevationswinkel Spektrale Veränderung der Schallsignals an der Pinna
  • Entfernungslokalisation Lautstärkeverlust: Bessere Einschätzung bei Vertrautheit des Geräuschs Dämpfung höherer Frequenzen: Weiter entfernte Geräusche klingen tiefer Verhältnis zw. direktem und reflektiertem Schall: Zeitdifferenz zw. Primärschall und am Ohr eintreffenden reflektierten Schallwellen Raumakustik: Nachhallzeit: Zeitspanne, nach der der Schalldruckpegel auf ein tausendstel gefallen ist
  • Auditive Gruppierung Herkunftsort zeitl. Nähe Klangfarbe Tonhöhe Guter Verlauf Vertrautheit  Metrische Struktur
  • auditive Identifikation nach McAdams 1993 Schall--> Ohr--> Auditive Gruppierung--> Vergleich mit auditivem gedächtnis-->Zugang zum Namens-Lexikon              ----->          ------------------------------------------------------------>Identifikation--> Bedeutung im gegenwärtigen Kontext  ----->       
  • Ökologische Auftretenshäufigkeit (Ballas 1993) Ökologische Auftretenshäufigkeit =/= Identifikationsgenauigkeit
  • Identifikation von Musik hängt ab von... Ausprägung der Obertöne Zeitl. Struktur der Obertöne Anklingzeit (Gesamtpegel in Anfangsphase gering vs. hoch) Anzahl versch. gespielter Töne
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  • Phonem kleinste lautl. Einheit, die die Bedeutung eines Wortes ändern kann
  • Variabilität des Sprachsignals Wie können Phoneme trotzdem erkannt werden?
  • Schallspektrogramm hier wird dargestellt, wie versch. Frequenzen über die Zeit vertreten sind
  • Prinzip der Kategorialen Wahrnehmung Innerhalb eines Variationsbereichs werden unterschiedl. akustische Sprachsignale als ein Phonem wahrgenommen (sonst: Überschreitung der Phonemgrenze)
  • McGurk-Effekt Geräusch wird von Optik beeinflusst
  • Phonemkontext/Artikulationsfluss Vorangehende und nachfolgende Phoneme beeinflussen das Sprachsingal
  • Informationsquellen zum erkennen von Phonemen Voice Onset Time (VOT) Visuelle Information  Sprachkenntnis