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Einführung Psychologie II (Fach) / Arbeits- und Organisationspsychologie Schlüsselbegriffe (Lektion)

Arbeits- und Organisationspsychologie Schlüsselbegriffe

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  • Arbeitspsychologie (»work psychology«) bezieht sich auf die Anwendung psychologischer Theorien, Forschungsansätze und Interventionsmethoden in der Arbeitswelt, auf die psychologischen Aspekte der Gestaltung der Arbeitstätigkeit, des Arbeitsplatzes und der Umgebung des Arbeitsplatzes
  • Organisationspsychologie (»organizational psychology« befasst sich mit Bedingungen, Abläufen und Konsequenzen des Handelns von Menschen in Organisationen, mit Problemen betrieblicher und institutioneller Zusammenarbeit.
  • Wirtschaftspsychologie (»economic psychology«) untersucht das Verhalten und Erleben der Menschen in breiteren wirtschaftlichen Zusammenhängen.
  • Arbeitsmotivation (»work motivation«) Beweggründe dafür, warum Menschen arbeiten und warum sie das mit unterschiedlichem Engagement tun.
  • Handlungstheorie (»action theory«) Theorie, die das Bewusste und Geplante menschlichen Verhaltens betont
  • Selbststeuerung (»self-regulation«) – Fähigkeit, das eigene Verhalten zu beobachten, zu bewerten, gezielt zu verstärken und dadurch an eigenen Zielen flexibel auszurichten
  • Arbeitszufriedenheit (»work satisfaction«) zusammenfassende Bewertung der unterschiedlichen Dimensionen von Arbeit.
  • Teilautonome Gruppen (»partly autonomous groups«) Gruppen, die bei der Bearbeitung ihrer Aufgaben den Arbeitsablauf, die Verteilung von Teilaufgaben und mitunter auch die Arbeitsplatzgestaltung selbst bestimmen
  • Hawthorne-Effekt (»Hawthorne effect«) verzerrender Einfluss bei experimentellen Untersuchungen. Nicht die durchgeführte experimentelle Manipulation wirkt sich auf die abhängigen Variablen aus, sondern allein die Tatsache, dass eine Untersuchung durchgeführt wird
  • Work-Life-Balance (»work-life balance«) Ausgewogenheit von beruflichem und außerberuflichem, z. B. familiärem Engagemen
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  • Selbstwirksamkeit (»self-efficacy« Überzeugung, in einer bestimmten Situation die angemessene Leistung erbringen zu können.
  • Organisationsstruktur (»structure of organization« Gesamtheit aller formalen Regelungen zur Arbeitsteilung und zur Koordination von Leistung und Verhalten der Mitglieder einer Organisation.
  • Organisationsform (»form of organization«) bezieht sich auf die Unterscheidung von Ein- und Mehrliniensystemen, d. h. auf die Regelung von Weisungsbefugnissen und Verantwortlichkeiten
  • Qualitätszirkel (»quality circle«) Gesprächsgruppen von maximal 10 Mitarbeitern eines Arbeitsbereichs, die arbeitsbezogene Themen untersuchen und Lösungsvorschläge erarbeiten.
  • Führung (»leadership«) Einflussnahme mittels Kommunikation zwecks gemeinsamer Aufgabenbearbeitung.
  • Kontingenzmodell (»contingency model«) beschreibt Führung als das Ergebnis situationsabhängiger Prozesse, die zwischen Führungsverhalten und Führung vermitteln.
  • LPC-Maß (»LPC measure«) Beschreibung des am wenigsten geschätzten Mitarbeiters als Maß für die Mitarbeiterorientierung eines Vorgesetzten. Eine mitarbeiterorientierte Führungskraft zeichnet sich dadurch aus, dass sie diesen noch relativ positiv sieht.
  • 360°-Feedback (»360° feedback«) Menschen, die in unterschiedlicher Beziehung zu dem zu Beurteilenden stehen und/oder aus unterschiedlichen Gründen an den Ergebnissen interessiert sind, geben Rückmeldung zur Arbeitsleistung einer Person
  • Personalauswahl (»personnel selection«) Ermittlung der Person, die für eine Aufgabe möglichst gut geeignet ist.
  • Assessment-Center (»assessment center«) multiple Verfahrenstechnik zur Auswahl und Beurteilung von Mitarbeitern, bestehend aus verschiedenen eignungsdiagnostischen Instrumenten und leistungsrelevanten Aufgaben
  • Kohorte (»cohort«) Population, deren Mitglieder im selben Zeitraum geboren wurden.