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Medizin (Fach) / Anatomie und Physiologie (Lektion)

Aufgabe und Funktionsweise

Diese Lektion wurde von Doglover erstellt.

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  • Wofür ist die Milchsäureproduktion der Muskeln verantwortlich? Für Schmerzen und Krämpfe bei langer andauernder Anstrengung (Marathon)
  • Mit welchen 4 Vorgängen ist die Musklekontraktion verbunden? thermischer Vorgang (Muskelerwärmung) elektrischer Vorgang (Aktionspotenziale) hormoneller Vorgang (Freisetzung der chemische Substanz Acetylcholin) chemischer Vorgang (Milchsäureproduktion)
  • Gesichtsmuskulatur (6) Ringmuskel des Mundes (lat.: Musculus oribicularis oris) Augenringmuskel (lat.: Musculus orbicularis oculi) Stirnmuskel (lat.: Musculus (occipito-) frontalis) äuserer Kaumuskel (lat.: Musculus masseter) Jochbeinmuskel (lat.: Musculus zygomaticus) Kopfnicker (lat.: Muskulus sternocleidomastoideus)
  • Armmuskulatur (6) grosser Brustmuskel (lat.: Musculus pectoralis major) Deltamuskel (lat.: Musculus deltoideus) zweiköpfiger Armmuskel (lat.: Musculus bizeps brachii) dreiköpfiger Armmuskel (lat.: Musculus trizeps brachii) Oberarm-Speichenmuskel (lat.: Musculus brachioradialis) Hand-/Fingerbeugemuskulatur (lat.: Musculi flexores digiti)
  • Beinmuskulatur (7) + (4) gerader Oberschenkelmuskel (lat.: Musculus rectus femoris) seitlicher Unterschenkelstrecker (lat.: Musculus vastus lateralis) innerer Oberschenkelstrecker (lat.: Musculus vastus medialis) Schlankmuskel (lat.: Musculus gracilis) Zwillingswadenmuskel (lat.: Musculus gastrocnemius) vorderer Unterschenkelmuskel (lat.: Muculus tibialis anterior) langer Wadenbeinmuskel (lat.: Musculus peroneus longus) grosser Gesässmuskel (lat.: Musculus gluteus maximus) halbsehniger Muskel (lat.: Musculus semitendinosus) zweiköpfiger Oberschenkelmuskel (lat.: Musculus biceps femoris) Wadenmuskel (lat.: Musculus gastrocnemius)
  • Brust- und Bauchmuskulatur (6) Kopfnicker (lat.: Musculus sternocleidomastoideus) Deltamuskel (lat.: Musculus deltoideus) grosser Brustmuskel (lat.: Musculus pectoralis major) vorderer Sägemuskel (lat.: Musculus serratus anterior) gerader Bauchmuskel (lat.: Musculus rectus abdominis) schräger äusserer Bauchmuskel (lat.: Musculus obliquus externus abdominis)
  • Rückenmuskulatur (3) Trapezmuskel (lat.: Musculus trapezius) breiter Rückenmuskel (lat.: Musculus latissimus dorsi) Deltamuskel (lat.: Musculus deltoideus)
  • Verdauung bedeutet: der Vorgang, bei dem der Körper die Nahrung in verwertbare Bausteine umwandelt. die Verdauung dient dem Stoffwechsel: Nahrungsaufnahme Weiterverarbeitung in den Verdauungsorganen Transport der in der Nahrung enthaltenen Nährstoffe und Funktionssträger-Stoffe ins Blut Zellaufbau und Ausscheidung der Abfallstoffe
  • Wie lange dauert die komplette Verdauung einer ausgewogenen Mahlzeit? durchschnittlich 24 Stunden Nahrung bleibt 4 Stunden im Magen passiert innerhalb von 6 Stunden den Dünndarm durchläuft in 6 - 7 Stunden den Dickdarm 6 - 7 Stunden Zwischenstation im Mastdarm - dann: Ausscheidung der unverdaulichen Nahrungsresten
  • Was wird am schnellsten verdaut, was braucht am längsten? am schnellsten: Kohlehydrate (optimalerweise in Form von ballaststoffreicher Nahrung) am langsamsten: Fett
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  • Die 3 wichtigen Funktionen des Mundes? Beteiligt an: Verdauung - Atmung - Stimmbildung
  • Eigenschaften der Lippen? haarlos keine Schleim-, Talg- oder Schweissdrüsen sehr viele Rezeptoren des Wärme- und Kältesinnes Nerven, die sie äusserst sensibel für Temperatur und Berührung machen
  • Wie wird die Mundhöhle feucht gehalten? durch Schleimzellen und Speicheldrüsen
  • Wozu dient der Gaumen? der harte Gaumen dient der Zunge als Widerstand beim Zerkleinern der Nahrung. er bildet das vordere Mundhöhlendach
  • Wo liegt der weiche Gaumen und wozu dient er? Der weiche Gaumen liegt im hinteren Rachenbereich (Fortsetzung des harten Gaumens) Beim Schlucken zieht er das Gaumensegel nach oben, damit keine Nahrung in den Nasenbereich gelangen kann. Das fleischige Zäpfchen in der Mitte des Gaumensegels (eigentlich eher funktionslos) klappt beim Schlucken nach oben und verschliesst den Nasenweg.
  • Die Zunge.... ... ist ein fleischiges, mobiles Organ, aus Muskeln gebildet, die ihm seine Mobilität verleihen. Ist mit einer rauhen Schleimhaut überzogen, auf der gesamten Fläche hat es Geschmackspapillen. Durch die Zunge zieht sich der XII. Hirnnerv (Zungennerv - Nervus hypoglossus)
  • Woraus bestehen Zähne hauptsächlich? Aus Dentin = kalkhaltiges Gewebe aus lebenden Zellen und Nervenfasern Jeder Zahn besteht aus: Zahnkrone, Zahnhals, Zahnwurzel, die im Kieferknochen verankert ist.
  • Was ist die Zahnpulpa? Längliche Kammer im Innern des Zahnes, die nervenhaltiges, weiches Bindegewebe enthält
  • Der Zahnhals... ... ist der Abschnitt in dem Krone und Wurzel ineinander übergehen
  • Tricuspide Das sind die ersten, zweiten und dritten Backenzähne - sie werden wegen den drei Erhebungen auf der Oberfläche so genannt.
  • Wozu dient der Speichel? Speichel wird über die Speicheldrüsen in der Mundhöhle verteilt und dient dazu, den Mund feucht zu halten und die Nahrung aufzuweichen. Besteht aus einem Gemisch aus Wasser und Schleim, die darin enthaltenen Amylasen leiten bereits im Mund die Zersetzung der Kohlehydrate ein: Stärke wird in Zucker umgewandelt
  • Welche Drüsen produzieren Speichel? Ohrspeicheldrüsen (grösste Speicheldrüsen - besonders amylasenreichen Speichel) Unterzungenspeicheldrüse (im Mundboden, sondert dickflüssigen, schleimigen Speichel ab) Unterkieferspeicheldrüsen (unterhalb der Backenzähne, erzeugt mit der Unterzugenspeicheldrüse etwa 3/4 der gesamten Speichelmenge) Insgesamt produzieren die Drüsen etwa 1.7 Liter Speichel
  • Wie wird die Speichelproduktion gesteuert? Durch das autonome Nervensystem
  • Der Rachen (Pharynx)... ... ist die Kreuzung, wo die Luft- und Verdauungswege zusammentreffen. Er ist über eine Öffnung mit der Speiseröhre (Ösophagus) verbunden.
  • Die Speiseröhre (Ösophagus).... beginnt hinter dem Kehlkopf und endet unter dem Zwerchfell im Magen. Besteht aus 4 Schichten: Schleimhaut (Mukosa) unterteilt in Epithelschicht (Schutzschicht) und Submukosa Submukosa (enthält Drüsen und Nervengewebe) Muskelfaserschicht (Muskularis) sorgt für die Bewegung äussere Bindegewebeschicht (Adventitia)
  • Was ist der His-Winkel? Der spitze Winkel,den die Speiseröhre mit dem Magen bildet unter dem Zwerchfell
  • Was ist Peristaltik? Periodische Kontraktion der Muskulatur eines Hohlorgans (z.B. die Speiseröhrenmuskulatur befördert den Speisebrei in den Magen)
  • Der Magen.... ... ist ein muskulöser, gebogener Behälter, der die Nahrung durch Kontraktionen von der Speiseröhre in den Zwölffingerdarm transportiert. Er fasst etwa 1.5 Liter Nahrung. Schleimhaut im Magen bildet sich alle 3 Tage neu, damit sich die Mageninnenwand nicht selbst verdauen kann. Die stark ätzende Magensäure befreit die Nahrung von Krankheitserregern und bereitet sie auf die weitere Verdauung vor. Der mit Magensaft durchsetzte Brei gelangt dann portionsweise in den Dünndarm (Intestinum tenue).
  • Wie entsteht das Magenknurren? Wenn der Magen leer ist und er somit kontrahiert, ohne etwas verdauen zu können. Dabei entsteht ein Hungergefühl, das dem Gehirn anzeigt, dass etwas gegessen werden muss.
  • Was reguliert das Hungergefühl? Das Gehirnhormon Cholezystokinin in hohem Ausmass vorhanden: weniger Bedürfnis zu essen in geringem Ausmass vorhanden: häufiger Bedürfnis zu essen Wird in der Medizin auch als Mittel bei Ernährungsstörungen eingesetzt.
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  • Aus welchen 3 Abschnitten setzt sich der Dünndarm (lat. Intestinum tenue) zusammen? Der Dünndarm insgesamt 4-5 Meter lang setzt sich wie folgt zusammen: Zwölffingerdarm (Duodenum) Leerdarm (Jejunum) Krummdarm (Ileum)
  • Welche Venen münden in die Pfortader? Die Venen des Dünndarms und die meisten Magen- und Dickdarmnerven
  • Was ist das Gekröse? Eine fächerartig ausgebreitete Gewebeschicht, die den Dünndarm mit Blutgefässen versorgt - ermöglicht ihm ausreichend Bewegungsfreiheit in der Bauchhöhle.
  • Beschreibe den Leerdarm (Jejunum) und Krummdarm (Ileum) Folgt auf den Zwölffingerdarm und endet im Dickdarm (lat. Intestinum crassum). Er besteht aus ca. 15 beweglichen Schleimhautfalten (Kerckring-Falten), die vom Bauchfell (in diesem Bereich Mesenterium genannt) umschlossen sind.
  • Was ist ein Meckel-Divertikel? Eine handschuhfingerförmige Ausstülpung des Ileums (Krummdarm), die sich entzünden kann. Kann mit einer Appendektomie überprüft werden.
  • Beschreibe den Dickdarm oder Grimmdarm (Kolon) Durchmesser ca. 6 cm / Länge ca. 1.5 Meter Entzieht dem Darminhalt Wasser. Millionen von Kolibakterien beteiligen sich an der Verdauung  und der Synthese der Nahrungssubstanzen. Dies bewirkt die Bildung von Gasen und Geruchsbildung - der Mensch stösst ca. 1/2 l Darmgase aus pro Tag.
  • Welche 6 Abschnitte werden beim Dickdarm unterschieden? Blinddarm ausgebauchte Sackgasse in die das Ileum (Krummdarm) und Wurmfortsatz (Appendix vermiformis) in Höhe der rechten Beckengrube einmünden. aufsteigendes Kolon (Kolon ascendens) steigt zur Leber auf Querkolon (Kolon transversum) wie eine Girlande von einem Rand zum anderen des Abdomens aufgespannt (bedeckt mit dem Epiploon oder Omentum, einem fetthaltigen Netz) absteigendes Kolon (Kolon descendens) fällt links vertikal ab Sigma (Kolon sigmoideum) bildet im Bauch eine Schlinge (Sigma-Schlinge) Mastdarm (Rektum) mit oberem Abschnitt: Mastdarmausbuchtung (Ampulla recti) und unterem Abschnitt: Analkanal (Canalis analis). Verfügt über einen Schliessmuskel aus quergestreiftem Muskelgewebe = Darmkontinenz
  • Wie heissen die Drüsen des Verdauungstraktes? Leber und Bauchspeicheldrüse
  • Die Leber ist das schwerste Körperorgan nach der menschlichen Haut. Wieviel wiegt sie? 1,4 - 1,8 kg
  • Was ist ein Pfortadersystem (bei der Leber)? Durch dieses Sytem gelangt nährstoffreiches Blut aus den Eingeweiden ins Lebergewebe und so in den Körperkreislauf.
  • Funktionen der Leber? produzieren von Gallenflüssigkeit speichert chemische Substanzen baut Stoffwechselprodukte und Gifte ab (Alkohol / Medikamente)
  • Was ist eine Leberzirrhose? Leberzellen, die sich krankhaft verändern und nicht mehr funktionieren. Hauptursache: Alkoholmissbrauch
  • Wie entsteht Harnstoff? Nahrung sehr proteinreich - Körper kann überschüssige Aminosäuren nicht speichern - Abbau durch die Leberzellen - Umwandlung in körpereigene Struktur - Nebenprodukt: Harnstoff. Körpereigene Proteine werden für Wachstum und Erneuerung der Körperzellen und für die Produktion von Hormonen und Enzymen benötigt.
  • Was ist Glukose? Glukose ist wie Fett ein Treibstoff für die Zellen - dient zur sofortigen Energiegewinnung. In der Leber wird sie mit Hilfe von Insulin in Glykogen umgewandelt.Glykogen wird als Vorrat gspeichert und sorgt bei Mangelzuständen für einen Ausgleich des Blutzuckerspiegels. Blutzuckerspiegel sinkt zu stark ab: Schädigung von Gehirnzellen Blutzuckerspiegel zu hoch: Zucker wird mit Hilfe von Hormonen zu Glykogen und Fett abgebaut und gespeichert.
  • Die hinter dem Magen im Oberbauch liegende Pankreas ist eine Mischdrüse - weshalb? Sie verfügt über ein endokrines und ein exokrines System Endokrines System: produziert Insulin und Glukagon - liegt im Schwanz der Bauchspeicheldrüse - den Langerhansschen Inseln Exokrines System: produziert enzymhaltigen Verdauungssaft, der über spezielle Gänge in den Zwölffingerdarm (Duodenum) geleitet wird.
  • Stationen der Nahrung durch den Körper - Mund - Speiseröhre - Magen - Magenpförtner - Dünndarm (für die Weiterverdauung des aus dem Magen kommenden Speisebreis - der überwiegende Teil der Nährstoffe wird hier freigesetzt und in den Körper eingeschleust) - Dickdarm - Mastdarm
  • Was ist der Intrinsic-Faktor? ist für die Aufnahme von Vitamin B12 notwendig
  • Wie wird das Kolon auch genannt? Grimmdarm
  • Die Verdauung einer ausgewogenen Nahrung dauert durchschnittlich... 24 Stunden
  • Ist die Bauchspeicheldrüse die grösste Verdauungsdrüse? Nein, die Leber ist die grösste Verdauungsdrüse