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Psychologie (Fach) / SELBST,KOMMUNIKATION UND PERSÖNLICHKEIT (Lektion)

Psychologie M8 TH Köln

Diese Lektion wurde von Babbette erstellt.

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  • Persönlichkeit Eine komplexe Menge von einzigartigen psychischen Eigenschaften, welche die für ein Individuum charakteristischen Verhaltensmuster in vielen Situationen und über einen längeren Zeitraum hinweg beeinflussen.
  • Selbst Die Gesamtheit des Wissens, über das eine Person bezüglich selbst und ihres Platzes in der sozialen Umwelt verfügt.Was ist das Selbst? • In einem basalen sozialpsychologischen Sinn bezieht sich der Begriff des Selbst auf die Gesamtheit des Wissens, über das eine Person bezüglich ihrer selbst und ihres Platzes in der sozialen Welt verfügt. • Selbstwertgefühl bezeichnet die Bewertung des Selbst auf der Dimension negativ – positiv. Quellen selbstbezogenen Wissens • Rückschlüsse aufgrund des eigenen Verhaltens („Selbstwahrnehmungstheorie“, Bem, 1967) • Reaktionen anderer Personen („looking-glassself“, Cooley, 1902) • Soziale Vergleichsprozesse (Theorie sozialer Vergleiche, Festinger, 1954) Repräsentation des Selbst • Selbstkomplexität • Inklusivitätsgrad • Konsistenz des Selbst
  • Drei Komponenten der Erfahrung des Selbst • Materielle Ich (das körperliche selbst einschließlich materieller Objekte in der Umgebung) • Soziale Ich (Ich Bewusstsein dessen, wie andere sie sehen) • Spirituelle Ich (Das Selbst, was private Gedanken und Gefühle überwacht)
  • Selbstkonzept (Selbstbild) • Wissen, wer wir sind. • Menschen organisieren ihre Erfahrungen, auch die Erfahrungen bzgl. der eigenen Person, in konzeptuellen Systemen. • Das Selbstkonzept ist die mentale Repräsentation einer ganz bestimmten Person – der eigenen. • Das Selbstkonzept umfasst viele Komponente: ideal selbst, möglichen Selbstbilder (positive und negative Bewertung des Selbst)
  • Prozesse, die zu einem stabilen und konsistenten Selbstbild beitragen können • Versuchen, ihre eigenen Leistungen zu verbessern • Sich von der „bedrohenden Person“ zu distanzieren • Die subjektive Bedeutung der Vergleichsdimension abwerten • Vergleichsdimension wechseln • Vergleichsobjekt wechseln
  • Selbstwertgefühl • Eine generalisierte Bewertung des Selbst auf der Dimension negativ und positiv. • Die Ausprägung des Selbst unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Die Gene, sowie die Umwelt haben hier Einfluss. • Hat starken Einfluss auf die Gedanken, Stimmungen und das Verhalten. • Die affektive Komponente des Selbst, die Summe aller positiv und negativ bewerteten Selbstbilder oder –Schemata einer Person
  • Selbstwertmaximierung Bedürfnis erwünschte potentielle Selbstbilder darzustellen, was über die eigene Verhaltensbeurteilung und über die Rückmeldungen bedeutsamer Interaktionspartner selbstwerterhöhend wirken kann.
  • Selbstkonsistenz Bedürfnis, Kontinuität im Selbstkonzept sowie stabile Einschätzungen über sich selbst aufrechtzuerhalten.
  • Strategien zur Selbstwertmaximierung inkl. Selbstbehinderung • Sie verhalten sich so, dass sie ihre Handlungen und Verhaltensweisen durchweg positiv bewerten.• Die eigene Leistung wird sabotiert.• Eine Ausrede für den Misserfolg und keinen Mangeln an einer Fähigkeit zu erkennen
  • Ideales Selbst Das Bild, was von außen erwartet wird.
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  • Selbstkomplexität Der Grad der Selbstkomplexität resultiert aus der Anzahl von relativ voneinander unabhängigen Selbstaspekten. Hohe Selbstkomplexität liegt vor, wenn das Selbst als eine große Anzahl unabhängiger Selbstaspekte repräsentiert ist, bei niedrigerSelbstkomplexität weist das Selbst einer Person nur relativ wenige und zudem stark miteinander verbundene Aspekte auf.
  • Selbstschemata und Selbstaspekte Selbstschemata• relativ stabile, überdauernde und differenzierte Wissensstrukturen, • um zentrale Aspekte des eigenen Selbst zu verstehen und zu erklären. • Selbstschemata gelten als Generalisierungen über das Selbst. • kognitive Verallgemeinerungen, welche die Verarbeitung und Erinnerungen der durch Erfahrungen gewonnenen selbstbezogenen Informationen organisieren und steuern. Selbstaspekte• Jede Rolle, Beziehung, Aktivität, Eigenschaft, Gruppen-zugehörigkeit etc. einer Person, die Bestandteil ihrer Selbstrepräsentation ist, sowie die jeweils dazugehörigen kognitiven Informationen und affektiven Bewertungen.
  • Personale Identität Bezeichnet eine Selbstdefinition als einzigartiges und unverwechselbares Individuum, die auf einer interpersonalen Differenzierung auf der Basis individueller Merkmale beruht („ich“ „du“ „ihr“).
  • Soziale Identität Bezieht sich auf eine Selbstdefinition als austauschbares Gruppenmitglied, die aus einer intergruppalen Differenzierung zwischen Eigen- und Fremdgruppe auf der Basis gruppentypischer Merkmale resultiert („wir“ „die“).
  • Konstruktion eines konsistenten Selbstbilds Konstruktion eines konsistenten Selbstbilds• Selbstdefinition von Menschen ist situationsspezifisch und kontextabhängig • Frage, warum Menschen dennoch den Eindruck haben, ihr Selbst sei relativ zeitstabil und in sich konsistent • ohne diese Wahrnehmung (wie z. B. im Fall bestimmter psychischer Erkrankungen) ist die Funktionsfähigkeit des Menschen stark beeinträchtigt.psychologischer Prozesse, die Stabilität und Konsistenz erzeugen (können) • eingeschränkte kognitive Zugänglichkeit • selektives Erinnern • Wegattribuieren von Inkonsistenzen • Konzentration auf stabile Schlüsseleigenschaften
  • Selbstbildvarianten • das aktuelle Selbst (wie man gegenwärtig ist), • das ideale Selbst (wie man gemäß eigener Wünsche und Ideale gerne sein möchte) und • das geforderte Selbst (wie man gemäß sozialer Erwartungen und Normen sein sollte)
  • Possible Selves Was die Person…• …werden könnte (expected selves)• …werden möchte (hoped for possible selves)• … fürchtet zu werden (feared selves)
  • Selbstwirksamkeit(-erwartung) - Bandura Die wahrgenommene Selbstwirksamkeitserwartung (perceivedself-efficacy) betrifft die Einschätzung der Wahrscheinlichkeit, ein bestimmtes Verhalten, das zur Erreichung eines Zieles notwendig ist, erfolgreich ausführen zu können.Die Selbstwirksamkeit unterscheidet sich in verschiedenen Lebensbereichen.
  • Selbstaufmerksamkeit • Der Prozess des Nachdenkens über uns selbst.• Das ist gar nicht so häufig –Spiegel, Kamera, Publikum kann die Selbstaufmerksamkeit erhöhen. • Erhöhte Selbstaufmerksamkeit führt zu einem stärker normativen und weniger individuellen Verhalten. • Self-Impression-Management– die Welt ist eine Bühne Aktivitäten, um die Wahrnehmung und Beurteilung unseres Selbst durch andere positiv (Richtung Ideal- oder Soll-Selbst) zu beeinflussen • Theorie der objektiven Selbstaufmerksamkeit:2 Strategien, um den durch negative Diskrepanzen ausgelösten, unangenehmen emotionalen Zustand zu regulieren- Verminderung der Selbstaufmerksamkeit durch Aufmerksamkeitslenkung (z. B. gezielte Ablenkung oder Vermeidung entsprechender Auslösereize)- Verminderung der negativen Diskrepanz durch den Versuch, durch das eigene Verhalten die entsprechenden Standards oder Ideale zu erreichen.Positive Diskrepanzen -> Selbstwertgefühl steigt
  • Ergebniserwartung (Bandura) Die Erwartung, dass ein bestimmtes Verhalten, unabhängig von Wahrscheinlichkeit, mit der man es ausführen kann, zielführend ist.Dies kann neben der Wahrnehmung der eigenen Fähigkeit oder Unfähigkeit auch davon abhängen, ob die Umwelt als förderlich oder als hemmend erlebt wird.Person-> Verhalten -> Ergebnis
  • Selbstwert / Selbstwertgefühl, Selbstbehinderung Aufbau und Aufrechterhaltung von Selbstwertgefühl- Ideal-Real-Selbst-Diskrepanzen- Soziale Vergleichsprozesse: Abwärts oder aufwärts?Strategien zur Aufrechterhaltung des Selbstwertes- versuchen, ihre eigene Leistung zu verbessern- sich von der „bedrohenden Person“ distanzieren- die subjektive Bedeutung der Vergleichsdimension abwerten- Vergleichsdimension wechseln- Vergleichsobjekt wechselnSelbstbehinderung- Unter „Selbstbehinderung“ wird die Strategie verstanden, bei Antizipation eines selbstwertbedrohlichen Misserfolgs selbst externale Gründe zu schaffen, auf die sich der Misserfolg bei seinem Eintreten attribuieren lässt.
  • Theorie der objektiven Selbstaufmerksamkeit 2 Strategien, um den durch negative Diskrepanzen ausgelösten, unangenehmen emotionalen Zustand zu regulieren • Verminderung von Selbstaufmerksamkeit durch Aufmerksamkeitslenkung (z.B. gezielte Ablenkung) • Vermeidung der negativen Diskrepanz durch den Versuch, durch das eigene Verhalten die entsprechenden Standards oder Ideale zu erreichen- Positive Diskrepanzen: Selbstwertgefühl steigt
  • Self-Impression-Management - Die Welt ist eine Bühne Aktivitäten, um die Wahrnehmung und Beurteilung unseres Selbst durch andere positiv (Richtung Ideal- oder Soll-Selbst) zu beeinflussen.