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Psychologie (Fach) / Motivation und Handeln (Lektion)

Psychologie M8 TH Köln

Diese Lektion wurde von Babbette erstellt.

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  • Motivation - Dynamisches Konzept, um jene Prozesse zu beschreiben, die Verhalten steuern- Motive begründen unser Verhalten- Beschreibt Zusammenhang zwischen Handlung, Zielen (Motiven) und Zielauswahl- Beeinflusst Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Emotionen- Wahrnehmung – liegt ein Motiv vor, werden motivkongruente Objekte besser erkannt- Aufmerksamkeit – motivkongruente Objekte binden mehr Aufmerksamkeit- Emotionen – durch das Motiv können Emotionen ausgelöst, oder zumindest- emotionale Impulse gesetzt werden
  • Triebe Durch Clark Hull entwickelt: Sind internationale Zustände, die auf Reaktion auf die psychologischen Bedürfnisse des Lebewesens entstehen.
  • Homöostase Organismen versuchen den Zustand des Gleichgewichts oder der Homöostase bezüglich biologischer Bedingungen beizubehalten. Z.B. zu heiß, dann schwitzt man -> das Gleichgewicht aufrecht zu erhalten.
  • Anreize Äußere Reize oder Belohnungen, die keinen direkten Bezug zu biologischen Bedürfnissen haben
  • Instinkte Vorprogrammierte Verhaltenstendenzen, die für das Überleben der Art von grundlegender Bedeutung sind.
  • Wahrnehmung Liegt ein Motiv vor, werden motivkongruente Objekte besser erkannt.
  • Soziale Lerntheorie Bedeutung von Erwartungen bei der Motivation von Verhalten von Julian Rotter: Eine bestimmte Verhaltensweise (Auf eine Party zu gehen, statt zu lernen) wird einerseits durch ihre Erwartungen bestimmt, das angestrebte Ziel (gute Note), das auf das Verhalten folgt, zu erreichen, und andererseits durch ihre Bewertung des Ziels. Eine Diskrepanz kann dies korrigieren.
  • Aufmerksamkeit Motivkongruente Objekte binden mehr Aufmerksamkeit
  • Emotionen Durch das Motiv können Emotionen bzw. emotionale Impulse ausgelöst werden
  • Intrinsische Motivation Liegen in der Handlung z.B. Spaß, Interesse, Herausforderung- Liefert bessere Vorhersage für den Erfolg
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  • Extrinsische Motivation Handlungsfolgen z.B. Geld, Macht, Kontakt
  • Grundmotive nach McClelland Motive, Wünsche, Hoffnungen:- Zugehörigkeit (Beachtung und Integration)- Macht (in Entscheidungen einbinden)- Leistung (Anerkennung)Ängste, Befürchtungen:- Wertlosigkeit- Ohnmacht (Kontrollverlust, Missachtung)- Versagen
  • Leistungsmotivation Beschreibt das grundlegende menschliche Bedürfnis nach Erreichung von Zielen, die eine große Bandbreite von Verhalten und Denkprozessen motiviert (Entwicklung).+Stärke des Leistungsmotives kann mit einem projektven Testgemessen werden (TAT).nAch (=need for achievement): Maß für das Leistungsmotiv • Das Leistungsmotiv beschreibt das grundlegende menschliche Bedürfnis, nach Erreichung von Zielen, die eine große Bandbreite von Verhalten und Denkprozessen motiviert (Entwicklung). • Eine schwierige Aufgabe meistern, etwas besser und schneller tun, Probleme überwinden, einen hohen Standard erreichen, das eigene Talent beweisen, andere im Wettbewerb übertreffen • Das Leistungsmotiv ist nun eine Eigenschaft, die beschreibt, in wieweit eine Person aus sich heraus Leistung zeigen will und sich ehrgeizige Ziele selbst steckt einem Tüchtigkeitsmaßstab verpflichtet Leistungsziele verfolgt, deren Erfüllung sie aus eigener Initiative anstrebt- Hoffnung auf Erfolg -> Wahl mittelschwerer Aufgaben- Furcht vor Misserfolg (aktiv, passiv) -> Wahl leichter oder schwerer Aufgaben
  • Das Machtmotiv • Machtmotivierte Ziele sind solche, die das Verhalten auf befriedigende Erlebnisse ausrichtet, die bei der Kontrolle über die Mittel, andere Personen (auch bezogen auf Handlung und Ziele) zu beeinflussen, entstehen. • Das Machtmotiv beschäftigt sich mit dem Einfluss auf andere Personen, der Anregung starker Emotionen in anderen Personen oder der Aufrechterhaltung von Reputation und Prestige • positive, aufsuchende Komponente des Machtmotivs • negative (vermeidende) Komponente - Furchtkomponenten- Furcht vor Zuwachs an eigenen Machtquellen- Furcht vor Verlust eigener Machtquellen- Furcht vor Ausübung eigener Macht- Furcht vor Gegenmacht des anderen- Furcht vor Erfolglosigkeit des eigenen Machtverhaltens
  • Das Anschlussmotiv • Das Anschlussmotiv wird dann wirksam, wenn Menschen aufeinander treffen und in Kontakt treten. Wie dieser Kontakt gestaltet wird, hängt sowohl von der Situation als auch vom Anschlussmotiv ab. • Das Thema des Anschlussmotivs ist es, aus Fremden und Bekannten schließlich Vertraute und freundschaftliche Gesinnte zu machen. • Nicht zum Anschlussmotiv zählen: Eindruck auf Andere machen, Andere beherrschen, die eigene Leistung mit Anderen messen, Hilfe bei anderen suchen oder sie Anderen geben. • Hoffnung auf Anschluss- Hoffnungsvolle Bereitschaft, Situationen aktiv zu gestalten- Situationsoptimismus • Furcht vor Zurückweisung- Furcht vor fehlerhaftem Handeln- Resignation/Desinteresse
  • nAch-Wert Hoher nAch-Wert = hohen beruflichen Status erreichen, geben aber schneller auf. hohes Bedürfnis an geringem Aufwand ein hohes Ergebnis zu produzieren und sie legen einen hohen Wert auf die Rückmeldung anderer. Z.B. auch im Geld. Sie gehen nicht den eigentlichen Interessen nach. Niedriger nAch Wert= niedrigen beruflichen Status, zieht die Gedanken durch, die ihnen kommen. Ein großer Erfolg ist nicht wichtig, sondern der Weg.
  • Attribution • Beurteilungen der Ursachen von Ergebnissen. Mit der das Ergebnis erklärt wird. • Optimistischer Attributionsstil: „Der Test war unfair, das nächste Mal werde ich besser“ -> externale Faktoren • Pessimistischer Attributionsstil: „Ich bin dumm und das wird sich nie ändern“ -> internale Faktoren
  • Lewis Feldtheorie • Ursachenattribution für Erfolg und Misserfolg • Kontrollorientierung ist infernal oder external. • Die Stabilität der Persönlichkeitseigenschaft ist stabil oder variabel. • Die Fähigkeit ist dann z.B. Internal, von innen stabil in der Motivation. • Die Anstrengung ist internal variabel. „Also von mir aus“, allerdings unterschiedlich ausgeprägt • Die Aufgabenschwierigkeit ist external von außen, das heißt nicht durch die eigene Kontrolle bestimmt aber dafür stabil. • Das Glück ist ebenso external aber variabel in der Stabilität.
  • Bedürfnispyramide nach Maslow Niedrige Hierarchieebenen dominieren die darüber liegenden, solange sie unbefriedigt sind TranszendenzSelbstverwirklichungÄsthetische Bedürfnisse Kognitive BedürfnisseWertschätzungBindungSicherheitBiologische Bedürfnisse
  • Motivation und Handeln (Prozess in 4 Phasen) Wann wird aus einem Wunsch ein handlungsleitendes Ziel und eine Tat? Das Modell nach P. Gollwitz:1. Entscheidung2. Planung3. Verhalten4. Beurteilen
  • Zielfindungsphase Zielfindungsphase
  • Planungsphase Zielsetzung und Planung
  • Handlungsphase Handeln
  • Bewertungsphase Bewerten
  • Wie kann man Menschen und sich motivieren? Motivation: • Beschreibt alles, was das Verhalten steuert • Alles, was uns zum zielgerichteten Verhalten führt(auch genetische Reflexe, wie Saug- und Greifreflex)Volition: • Aktivierung von Motivation als Voraussetzung für zielgerichtetes HandelnZiele attraktiv erleben / machen (Entscheidung)Wann kommen wir vom Wunsch zur Tat (vom Plan zur Handeln)?- Vornehmen- Planen – Handlung vorbereiten- Konkret werden- Schwierigkeiten vorhersehen- Grübeln UND positiv phantasierenErfolge sich und seinen Mühen zuschreiben (Bewerten)
  • Realitätsorientierte Bewusstseinslage • Dominant vor der Entscheidung und nach der Handlung • Abwägend, ziel- und ergebnisoffene Evaluierung
  • Realisierungsorientierte Bewusstseinslage • Dominant nach der Entscheidung und während der Handlung • Zielförderliche, planende und selektive Wahrnehmung und Kognition
  • Performance- Annäherungsziele „ich möchte die beste Note schreiben“
  • Performance- Vermeidungsziele „Hauptsache nicht wieder durchfallen!“
  • Aneignungs-Annäherungsziele „Möglichst umfassende Grundlagen der Psychologie erwerben.“
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  • Einstellung • Eine negative oder positive Bewertung von Menschen, Objekten und Vorstellungen. • Einstellungen liegen positive und negative Einschätzungen zugrunde. • Einstellungen beeinflussen die Art und Weise, in der die soziale Realität konstruiert wird.3 Arten von Informationen, die zu Einstellungen führen: • Kognitiv - Gedanken • Affektiv - Gefühle • Behavoiral – VerhaltenWann kann man feststellen wann eine Einstellung Verhalten vorhersagt oder nicht vorhersagt? • Ein Merkmal von Einstellungen, das Verhalten, das Verhalten vorhersagt, ist die Verfügbarkeit – die Stärke der Assoziation zwischen Einstellungsobjekte und der Bewertung des Objekts durch eine Person- • Je schneller geantwortet wird, desto wahrscheinlicher wird ihr Verhalten mit der Einstellung übereinstimmen. • Einstellungen sind dann nah verfügbar, wenn sie auf unmittelbaren Erfahrungen beruhen – selbst gesehen und nicht nur gehört und gelesen • Wenn Einstellungen öfters widerholt werden • Wenn Einstellungen stabil bleiben