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DL-Marketing (Fach) / Onlinemarketing 6. Semester (Lektion)
By Jan Pohlers
Diese Lektion wurde von Pia_Bosle erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
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- Was ist Online-Marketing? ... ist die Überführung bzw. Weiterentwicklung klassischer Marketing-Ansätze: Produktpolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik, Distributionspolitik, mit den technischen Möglichkeiten in einer zunehmend digital vernetzten Welt Fokus liegt auf der Kommunikationspolitik --> führt zu einer stetigen Aufhebung der bisherigen Trennung zw. Marketing und Public Relations (=zw. produktbezogener und unternehmensbezogener Kommunikation) ... umfasst die Aktivitäten eines UN auf sämtlichen verfügbaren elektronischen Medien-Plattformen ... ist nachweislich technologiegetrieben
- Welche Erscheinungsformen des Online-Marketings gibt es? Es gibt für den Endnutzer sichbare und unsichtbare Erscheinungsformen. Sichtbare: Online-Werbung E-Mails Apps Foren/Communitys Unsichtbare: Suchmaschinen-Optimierung Web-Analytics Keyword-Advertising Targeting (F. 4)
- Beschreibe die Entwicklung des Online-Marketing. Web 1.0 (Consumer-Web): Prozess des Auf- und Ausbaus leistugnsfähiger Festnetz- und Mobilfunknetze; Entstehung erster Anwendungen für das (enstehende, passivische) Internet; E-Mail-Client-Software (Outlook); VoIP-Telefonie (Skype) Web 2.0 (Prosumer-Web): aktive Teilnahme der Benutzer und Ausschöpfung des Potenzials kollektiver Intelligenz (Mitmach-Internet) --> Foren, Blogs, Communities, Social Media...; --> Nutzer generieren eigene Inhalte Web 3.0 (Semantic-Web): basiert auf der Annahme: Informationen die die Menschen ins Internet stellen können/müssen durch Maschinen ausgewertet werden --> wird gebraucht um Big Date bewältigen zu können; --> generierte Informationen vom Web 2.0 werden mit einer eindeutigen Beschreibung versehen Beschreibung/Semantik soll von Computern/Suchmaschinen verarbeitet werden können --> Nutzer suchen Informationen, diese werden in Form einer Abfrage zugänglich gemacht; Wie? Bezugnahme unterschiedlicher Begriffe oder Faktoren wie Länder, Menschen, Dinge... (F. 4-7)
- Was ist die AIDA- und ASIDAS-Formel? AIDA: Ablauf einer Kaufentscheidung im klassischen Marketing: Attention > Interest > Desire > Action ASIDAS: Erweiterung der AIDA-Formel; stellt die zusätzlich vorhanden Faktoren der Onlinesuche + Teilens in den sozialen Medien dar (Online-Marketing): Attention > Search > Interest > Desire > Action > Share (F. 8)
- Was ist der DiSoLoMO-Trend? Kunstbegriff von Kreutzer: Beschreibung der Dynamik der verfügbaren Online-Optionen und den für die UN sich daraus ergebenden Anpassungsmaßnahmen im Online-Marketing Digital: Digitalisierung von Inhalten und Produktangeboten; Aufbau von Online-Distributionskanälen Social: Herausforderung einer aktiven, dialogischen Teilnahme mit selbständig kommuniziernede Zielgruppen Local: Lokalisierung der Nutzer und Regionalisierung von Angebot und Nachfrage Mobile: mobile Endgeräte bedingen Wandel im Nutzungsverhalten und dessen weitreichende Auswirkungen auf bestehende Online-Makretingmodelle (F. 9)
- Was ist Digitaler Darwinismus? Diejenigen UN können überleben, die sich intelligent und schnell an sich veränderte Markt- bzw. Spielregeln anpassen Hier geht es um die Anpassungsfähigkeit von UN (nicht: "der Größte frisst den Kleineren") Vorbedingung zum the winner takes it all-Prinzip --> Konzentration auf einen oder wenige dominante Anbieter in den einzelnen Märkten (google, amazon, youtube...) (F. 12)
- Welche verschiedenen Kommunikationen gibt es im Marketing? Beschreibe die Stufen. Stufe One-to-mass: breit gestreute Kommunikation (Rundfunk- und Fernsehwerbung) Stufe One-to-many: differenzierte Kommunikation, differenzierte Angebote (Online-Werbung, Newsletter) Stufe One-to-one: individualisierte Kommunikation und Angebote (lokalisierte Angebote, amazon: persönliche Empfehlungen) Stufe Many-to-many: Kommunikation zw. Gruppen, Angebote von und für Gruppen (brands4friends.de) (F. 14)
- Stufen der Kommunikation - beschreibe die lineare und zirkuläre Kommunikation. Lineare Kommunikation vs. zirkuläre Kommunikation Lineare endet mit dem Erreichen der Zielgruppe Zirkuläre erzeugt durch Nutzung unterschiedlicher K.-Kanäle ein quantitativ wie qualitativ abweichendes Element, welches erneut in den K.-Kreislauf einfließt (2. Brennstufe für virale K.-Prozesse) (F. 16)
- Nenne Beispiele von Instrumenten des Online-Marketings. Corporate Website E-Mail Marketing Content-Marketing Suchmaschinenmarketing (SEM) Social Media Marketing (F. 17)
- Was ist eine Corporate Website und warum ist sie so wichtig für ein UN? = der gesamte Internetauftritt eines UN Kein Projekt mit einem definierten Anfang und Ende, sondern ein dauerhaft aktiver Prozess Online-Visitenkarte des UN Nukleus der gesamte Onlinekommunikation (F. 24)
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- Was ist eine Micro-Site? Seite der Website mit einer geringeren Tiefe und Komplexität als die Hauptseite Sonderedition einer Website zu einem Spezialthema kann unter einer eigenständigen Domain, parallel zur Hauptseite geführt werden kann gänzlich unterschiedlich strukturiert und gestaltet sein Verwendung bei Produkteinführungen oder temporären Maßnahmen (F. 31)
- Was ist eine Mobile Website? adaptives / responsives Design oder eigenständige Website, die ein angepasste Layout für Mobilgeräte hat (auf Basis HTML5) bei datenkritischen Anwendungen über App (Onlinebanking...): sehr hohe Verschlüsselung performance-optimierte, im Umfang reduzierte Seiten- und Content-Struktur Basis des Mobile Marketing und seiner Anwendungen: Mobile Advertising, Mobile Commerce, Mobile Analytics... (F. 32)
- Was ist eine Social Media Website? kostenlose Website/Fanpage (Facebook...) betreiberspezifisches, einheitliches Layout standardisierte Inhaltsbereiche (Titelbild, Profilbild...) betreiberspezifische, individuelle Einschränkungen interessante Themen (für Fans und Kunden) Inhalte sollten praktischen Mehrwert bieten Inhalte sollten als attraktive Mischung aus interessanten Inhalten und guter Unterhaltung gestaltet sein Seitenstatistiken zur Auswertung von Interessen; schafft Bild von Fans und Nutzern; zur Analyse der Wirkung einzelner Beiträge und der besten Uhrzeiten (F. 34/35)
- Was sind Do's und Don'ts auf einer Social Media Website? Do's: nutzerrelevanter Content zeitnahe Antworten Interaktion triggern Don'ts: kein Zuhören labern Fake-Kommentare Fans zumüllen (F. 36)
- Was ist ein Corporate-Blog? direkte Kommunikation mit den Kunden auf der Corporate- Website ideale Plattform zur Darstellung von Problemlösungskompetenz für Suchmaschinen wegen hoher Aktualität relevant visuell in das Corporate Design integriert thematische Auswahl und Meinungshoheit sind steuer- bzw. kontrollierbar (im Gegensatz zu Foren) Beiträge, Kommentare und Feedback können zensiert werden (F. 37)
- Was ist ein Corporate-Newsletter? Corporate Newsletter (E-Mail-Marketing) zur direkten Kundenansprache Direktmarketing mit fester Frequenz und variabler Empfängerselektion (Targeting) Standalone-Mailings unter Nutzung fremder E-Mailverteiler Auf- und Ausbau der Adressdatenbank per Call-to-Action Element auf der Corporate Website Umsetzung als HTML-Newsletter oder Plain-Text möglich bei Selbstversand ist das sog. Whitelisting der eigenen Server notwendig (F. 38)
- Warum sollte es eine Content Strategie geben? Mitbewerber machen es ebenfalls exklusiver, hochwertiger, zielgruppengenauer Content ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil CS ist das Fundament für ein erfolgreiches Content-Marketing UN haben oft keinen genauen Überblick über bereitgestellte oder verfügbare Inhalte es kann effizient mit verfügbaren oder zu erstellenden Inhalten gearbeitet werden --> alle Kommunikationskanäle können passend bedient werden (F. 41)
- Was sind die Hauptpfeiler einer Content Strategie? Audit (Überprüfungen) Planung Produktion Management (F. 43)
- Welche Arten von Content gibt es? Navigationscontent (Navigationspunkte, Buttons, Links, Teaser...) Service & Hilfe-Content (FAQ, Hilfeseiten, Hilfevideos...) Redaktioneller Conent (How-to-Videos, Interviews, Berichte...) Engaging-Content (Umfragen, Meinungsabfragen, Abstimmungen...) Marketing und Kommunikations-Content (Adwords-Anzeigentexte, werbliche Newsletter, Online-PR-Meldungen...) Image-Content (Unternehmensvideo, Berichte über Auszeichnungen, Inhalte zur Unternstreichung des Expertenstatus...) Social-Media-Content (Blog, Social Media Profilinfos wie z.B. auf LinkedIn, Tweets auf Twitter...) SEO-Content (Metatexte, Unique Content, Keywords...) Verkaufs-Content (werbliche Produkttexte, Herstellerinfos, Cross-Selling-Tipps...) User-generated Content (Kommentare, Rezensionen, Social Media-Posts...) (F. 43)
- Welche Arten von Text Content gibt es? Artikel (downloadbar) Whitepapers (Trendstudien, Tipps & Tricks) E-Books, E-Paper (Gebrauchsanleitungen) Mailing und Newsletter Listen und Megalisten (FAQs) (F. 46)
- Welche Arten von Media Content gibt es? Audio-Content (Podcasts) Video-Content (Imagevideo) Webinare/Corporate Blogs (MA-Schulung) Online-Magazine (eigenständiges Internet-Content-Format) Engaging-Content (Online-Umfrage) (F. 49)