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Psychologie (Fach) / Wahrnehmung (Lektion)

M8 Psychologie TH Köln

Diese Lektion wurde von Babbette erstellt.

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  • Definition Wahrnehmung Wahrnehmung ist die Aufnahme, Auswahl, Verarbeitung und Interpretation von Sinnesinformationen. Wahrnehmung umfasst alle psychichen Prozesse, die der Orientierung in der Umwelt dienen.
  • Bottom-Up- und Top-Down-Prozesse Top- Down: Wissensbasierte Verarbeitung, steuerung der Aufmerksamkeit (Muster-, Objekterkennung) Bottom- up: reizgesteuerte Verarbeitung, basiert auf eingehenden Daten. Extraktion visueller Merkmale
  • Größenkonstanz Alle Wahrnehmungsobjekte erscheinen aus unterschiedlichen Entfernungen in annähernd richtiger Größe.
  • Kippfiguren Muster aus Figur und Grund, bei dem diese während der Betrachtung wechseln können, sodass die Figur zum Grund wird und umgekehrt Abbildung, die zu spontanen Gestalt- bzw. Wahrnehmungswechseln führen kann (Kelch + 2 Schattengesichter)
  • Selektivität und Kontextabhängigkeit Selektivität: Ist ein Phänomen, bei dem nur bestimmte Aspekte der Umwelt wahrgenommen werden und andere ausgeblendet werden   Kontextabhängigkeit: Dinge werden nicht nur alleinstehend wahrgenommen, sondern immer in einer Einheit mit ihrer Umgebung
  • Konfiguration Wahrnehmung durch Punkte und Striche (Erscheinen Linien gerade, oder schief ?!)
  • Nähe/Ähnlichkeit Dinge die nahe beieinander liegen erscheinen gruppiert und zusammengehörig. Dinge die weit auseinander liegen werden als getrennt und unabhängig wahrgenommen.
  • Gemeinsames Schicksal/gute Fortsetzung Schicksal: Was sich in die gleiche Richtung oder gleichartig bewegt, gehört zusammen. (2 Sänger tanzen gleich) Fortsetzung: Linien werden tendenziell so gesehen, als folgten sie dem einfachsten Weg
  • Prägnanz/gute Gestalt es werden bevorzugt objekte wahrgenomen, die sich von anderen durch ein bestimmtes merkmal abheben
  • Amodale Ergänzung unvollständige Figuren werden in der Wahrnehmung ergänzt, damit sie den Gestaltgesetzen entsprechen (Kanisza-Dreieck)
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  • Wahrnehmungsnachwirkung/Gibson‘scher Formeffekt exterozeptiv: Fremdverursachte Wahrnehmungen (Bsp: bewegte Lichtreize) propriozeptiv: Selbstverursachte Wahrnehmungen (Bsp: Augenbewegungen)
  • Müller-Lyer-Illusion Das Phänomen: Eine horizontale Linie ist zwischen zwei Winkeln eingeschlossen, deren Spitzen mit den Linienenden zusammenfallen. Zeigen die Spitzen nach aussen,  dann erscheint die Linie deutlich kürzer als wenn die Spitzen nach innen weisen, obwohl die Länge die gleich ist. >-----< <----->
  • Aufmerksamkeit (selektiv – geteilt – offen – verdeckt) -       selektive Aufmerksamkeit umfasst menschliche Fähigkeit, relevante Reize zu reagieren + keine Störung irrelevanter Reize. -       geteilte Aufmerksamkeit -> die Fähigkeit des Gehirns, zwei unterschiedliche Reize gleichzeitig wahrzunehmen -       verdeckte Aufmerksamkeit ohne sichtbare Änderung von Augen-, Kopf- und Körperhaltung. Man schaut gerade aus, beobachtet aber jemanden im Augenwinkel. -       Offen = andersherum
  • Aufmerksamkeit -> Blindheit die Unfähigkeit sichtbare Objekte zu sehen wenn die Aufmerksamkeit woanders ist
  • Körperwahrnehmung Ist das aktive Lenken der Aufmerksamkeit auf unser Körperinneres.
  • Körperwahrnehmung Mechanorezeptoren Berührung und Druck
  • Körperwahrnehmung Chemorezeptoren ph-Wert, Glukose
  • Körperwahrnehmung Thermorezeptoren Hitze, Kälte
  • Körperwahrnehmung Propriorezeptoren Gelenkstellung, Kraft, Richtung
  • Körperwahrnehmung Nocirezeptoren (Nozizeptoren) Schmerz