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Wissenschaftskommunikation (Fach) / Wissensgesellschaft (Lektion)
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- Definition von Wissensgesellschaft Informationsgesellschaft, Wissenschaftsgesell., Netzwerkgesellschaft Gesellschaftsform in der WIssenschaft/Information zum Kern der Gesellschaftsstruktur oder des sozialen Wandels werden ist eine sozaile Konstruktion (gezielte Handlung) Kern, Ausbreitung des Wissens, Verwissenschaftlichung der Gesellschaft Durchdringen alle Lebens und Handlungsbereiche Transformationen z.B Industri zur Wissensarbeit, Wissenspolitik
- Welche Annahmen hat Lane (1966) zur der WiGesell.? Knowledgeable Gesellschaft in der sich die Mitglieder durch Wissenschaft und Bildung Wissen aneignen zum Problemlösen und in ihre Wertvorstellungen und Ziele einbinden
- Welche Annahmen hat Bell (1973) zu WiGesell.? in post.industrialisierten Gesell, ist Wissen wichtigste Ressource die die Rolle von Arbeit, Rohstoff und Kapital aböst --> thoretisches Wissen immer wichtiger Strukutwandel zur Dienstleistungsgesellschaft Wissenschaft/-arbeit flißen in die Produktion ein
- Wie lautet die Kritik an der Informationsgesellschaft? von Schiller Technokapitalismus Frage nach Macht, Kontroll und Interesse Wer kontroliert die Technologien? Wen dienen sie und wer hat Zugang zu Technik? Antwort: v.a Unternehmen Informationsgesell. vergrößert Wissenskluft und verstärkt soziale Unterschiede
- Wie lautet die Kritik an der InfoGesell? von Castels (2001) nicht Informationsgesell. sondern Netzwerkgesellschaft Rekonstruktierung des Kapitalismus durch Informatisierung ergänzt Veränderung von Raum und Zeit: nodal points= Metropolen als Kmotenpunkte neue Macht in Info-Codes/bildliche Repräsentationen, um die herrum die Gesellschaft ihre Institutionen organisieren/ die Menschen ihr Leben aufbauen --> Sitz der Macht = Köpfe der Menschen Vernetzung v.a auf Produktionsverhältnisse bezogen, werden Differenzierung, Ungleichheit, Polarisierung vergrößert
- Was ist eine (Welt) Risikogesellschaft? Nicht- Wissen- gewusste, verdrängte, aufrechterhaltene, bestürmte oder anerkannte und eingestandene Nicht-Wissen Reflxive Verwissenschaftlichung (Selbsterkenntnis): Risiken und Nichtwissen stehen dabei im Fokus Wissenschaft produziert Wissen was Risiko hat (z.B Atomkraft) Gefahr des Nicht-Wissens verbunden mit der Risikogesellschaft
- Welche Merkmale haben formelle und informelle Wissenschaftskommunikation intern? Alle Bereiche interner WiKo außer Publikationen auf Anschlusskommunikation ausgelegt zeitliche Abfolge: informeller Kommunikation geht formeller Kommunikation voraus Reglen werden wissenschaftsintern erzeugt, historisch gewachsen, aber prinzipell wandelbar durch Interaktion von Feldregeln und individuellen Habitus gleichzeitig Produkt und Erzeugungsprinzip von sozialen Netzwerken, die zumeist relativ geschlossen sind V.a interpersonale Kommunikation
- Was meint "internal scholarly communication"? zyklischer Prozess: Konversation ist nicht statisch, entwickelt sich immer weiter Forschungsergebnisse werden geteilt, publiziert, darauf aufgebaut, geprüft ... Wissenschaftler produzieren Forschung, andere antworten, kritisieren, fördern/bauen darauf auf --> produzieren Ideen und neues Wissen, das dann wieder geteilt wird
- Was sind die Funktionen von (in)formellen Kommunikation? sozialer Austausch, Ideenentwicklung, Kooperation
- Was sind die Ziele von (in)formeller WIKO? wissen. Publikationen z.B Vorbereitung von Kooperation, wechselseitige Abstimmung direkte und persönliche Gespräche (Forschungsgruppentreffen) Gemeinschaftsbildung strategische Kommunikation zur eigenen Positionierung fachliche Kommunikation, in deren Rahmen auch die Strukturregeln weitergegeben werden (z.B an den Nachwuchs)
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- Was sind kommunikative Praxis der Wissenschaft zur Bewertung und Darstellung wiss. Erkenntnisse? Verfassen und publizieren von wiss. Texten Textsorten: (Monografie, Buchkapitel, Zeitschriftenartikel) dazu gehörige Praktiken ( Peer.Review, Zitationsreglen ...)
- Welche Funktionen hat die Formalisierung? Zuordnung der Urherbschaft Qualitätsprüfung Sichtbarmachen von Erkenntnissen für eine Weiterverwertung (Forschungsstand, Ansclussforschung) Speicherung un Archivierung
- Was bedeutet Formalisierung? schriftlich fixierte kommunikative Regeln, deren Einhaltung durch geregelte Verfahren geprüft wird Nichteinhaltung: Zugang zur Publikation wird abgewehrt hohen Grad an Bewusstsein Verfahren dient struktureller Sicherung des wiss. Feldes und seiner Abgrenzung von der Umwelt (gesell. Raum und andere Felder)
- Wie sieht das Journalwesen in der formalen WiKo aus? zentrale Insitution formaler WiKo, Peer Review wichtig für die Forschungsbürokratie und Evaluation
- Was ist ein Peer Review? und wie läuft es ab? --> Fachkollegen prüfen, ob eingereichte Arbeiten seriös und fachlich richtig sind, Methoden werden kritisch hinterfragt) nur der Herrausgeber hat aller Informationen (Konspirativ) variieren nach Grad der bewussten Informationsvorenthaltung zwischen den Beteiligten Standartverfahren Doppelbildverfahren Dreifachblinfverfahren
- Welche Kritik gibt es an dem Peer-Review? Abweisungsraten gelten als Prestige wiss. Journale Dysfunktionen des Gutachterswesen --> Fehlverhalten (Manipulationen, Fälschungen, Gutachter nutzen Positionen aus)
- Wie sieht der traditionelle Publikationsprozess aus? Abgeschlossenes (Teil-Projekt) Mauskript Suche nach dem richtigen Journal Einreichung des Manuskript Prüfung durch Editor Aussendung an Peer Reviewer Änderungen durch Autorinnen finale Annahme kosmetisches Editing durch das Journal Publikation
- Kritik an (traditionelle) Publikationsprozess öffentliches Gut in privater Hand- (Verleger) Subskriptionmodell: Closed Acess (Zugang häufig nur über Uni-Bib) wenige, große Verlger bestimmen die Regeln Finanzielle Hürde von Text zu Leser Steuerzahler haben kein Zugang zu Forschung für die sie (indirekt) gezahlt haben hindert den Fortschritt der Wissenschaft und der Gesellschaft Lösungsweg: Open Acess