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Einführung in die theoret. Phil. (Fach) / Wissenschaftstheorie (Lektion)

Erfahrung + Methode (verschiedene Positionen)

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  • Arist: Inwiefern ist seine Wis.theorie zweigeteilt? (allg) Theorien + Erklärungen werden deduktiv aus obersten Prämissen abgeleitet die obersten Prinzipien werden auf induktiem Weg als wahr anerkannt
  • Wieso gilt die Beweisbedürftigkeit nicht für die obersten Prinzipien (=erste Prämissen)? wird gerechtfertigt durch Methode der Induktion der Verstand erfasst unmittelbar die obersten Prinzipien aufgrund der vielfachen Wahrnehmung entsteht ein u dieselbe Erfahrung hierdurch wird das Allgemeine + Wesentliche erkannt Erfahrung spielt daher wichtige Rolle als Induktionsbasis für die Auffindung der obersten Prinzipen!
  • Bacon: Weshalb kritisiert er Arist. Auffassung von der Erfahrungsbasiertheit? weil best. Erfahrung vorgelegt urde, die als wahrsheinlich gilt Erfahrung vor Vernunft in diesem Zushang spricht er davon, dass das wiss. Bild der Natur durch best. Vorurteile verfälscht wird z.B. dass menschl. Sinnesausstattung nicht für die Erkenntnis des Universums eingerichtet ist
  • Bacon: Inwiefern unterscheidet sich sein Verständnis der Erfahrung als Induktionsbasis von Arist? Arist. unterstellt, dss der Wiss. die richtig bestimmte Erfahrung vorliegt ist nach Bacon falsch. Ind.basis nicht richtig bestimmt, wenn deren Bestimmung unter falschen Voraussetzungen erfolgt daher: Erfahrung muss verändert + umgearbeitet werden, bevor sie für Wiss nutzbar ist dies soll anhand ReinigungKatharsis + Wiederherstellung erfolgen
  • Bacon: Welche Probleme ergeben sich aus seinem Vorschlag, dass die Erfahrung gereinigt + wiederhergestellt werden soll? dass es die reine Erfahrung nicht gibt es darf nicht von vorneheein als ausgemacht gelten, was Erfahrung ist! denn auch die Erfahrung folgt gewissen Regeln
  • Hume: Wieso kritisiert er die von Arist + Bacon vertretene Methode der Induktion? er sieht dies als logisches Problem an Indschluss gibt vor, von einer begrenzten Anzahl von Fällen aus alle Fälle schließen zu können dies ist aber Fehlschluss, da in der Wiss. die Menge aller Fälle unbegrenzt ist! daher ist es unmöglich, aufgrund von Ind. die Wahrheit einer Theorie zu beweisen
  • Popper: Er sieht den wiss, Fortschritt nur möglich durch Falsifizierbarkeit der wiss Sätze. (lediglich Annäherung an die Wahrheit) Welche Kritik gibt es hierbei? man wird nie bei der wahren Theorie angelangen Hoffnung auf ein Ende ist illusorisch
  • Erklärung: Welche Adäquatheitsbedingungen müssen beim H-O-Schema gelten? Formbedingung: G ist eine nichtleere Menge von kontingenten Allsätzen. A ist eine nichtleere Menge singulärer Sätze. E ist ein singulärer Satz Folgerungsbedingung: E ist deduktive Konsequenz von G+A Wahrheitsbedingung: Explanansprämissen (G+A) wahr -> E wahr Akzeptanzbedingung: Explananssätze müssen empir. überprüfbar sein
  • In der Wiss.theorie gibt es 2 Positionen, worauf sich die Wissenschaft mit ihren Begriffen + Theorien beziehen soll. Welche? Zwischen welchen Ebenen lässt sich hier nochmals unterscheiden? Realismus + Instrumentalismus zwischen der ontologischen + der erkenntnistheoretischen Ebene
  • Wie unterscheiden sich der Realismus + Instrumentalismus auf der ontol. Ebene? Im Hinblick auf die Frage, ob es für theoret. Begriffe + Aussagen einen eigenen Bezu-gsbereich gibt, der über den empir. Geltungsbereich hinausgeht? Realismus: "Ja". Theor. Begriffe beziehen sich auf ein eigenes Reich von theor. Entitäten diese theor. Entitäten werden vorläufig als hypothetische angenommen theor. Aussagen sind deskriptive Aussagen, können wahr/falsch sein Instrumentalismus: "nein". Theor. Begrffe beziehen sich auf kein eigenes Reich von theor. Entitäten theor. Begriffe sollen als bloße Instrumente betrachtet werden daher sind theor. Aussagen nicht wahr/falsch, sondern sollen nach ihrer Nützlichkeit beurteilt werden legt mehr Gewicht auf math. Apparat naturwiss. Theorien, aus denen dann Vorhersagen abgeleitet werden
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  • Realismus vs Instrumentalismus. Wie sieht deren Verständnis auf der erkenntnistheor. Ebene aus? Realismus: es gibt auf dieser Ebene etwas zu wissen, da theor. Aussagen wahr/falsch sind Kritik: nicht belegbar, aufgrund Induktionsproblem und da Falschheitsbeweis auch nicht erbracht werden kann Instrumentalismus:  auf der erkenntnistheor. Ebene gibt es nichts zu wissen Grund: nur deskriptive Ausagen können wahr/falsch sein aber theor. Aussagen sind aber keine Beschreibungen, daher nicht wahr/falsch und foöglich kein theor. Wissen
  • Die Duhem-Quine-These wird in Bezug auf Poppers Fals. betrachtet. Was besagt diese These? Duhem vertritt die Auffassung, daß man eine einzelne, isolierte Hypothese niemals empirisch testen kann. Was wir empirisch testen, sei vielmehr stets eine Gruppe von Theorien. Diese These wird manchmal in abgeschwächter Form auch auf Theorien bezogen. Die Aussage lautet dann, daß man eine Theorie meist nicht isoliert testen kann, sondern nur im Zusammenhang mit Hilfstheorien  Fur Duhem ist diese Rekonstruktion von experimentellen Tests aber naiv, da sie  ¨ fälschlicherweise davon ausgeht, daß man aus der Hypothese H allein etwas Beobachtbares ableiten kann. Stattdessen sagt Duhem, man könne eine empirische Folgerung p nurableiten, wenn man zusätzlich von Hilfsprämissen A1, A2 etc. ausgehe. Die richtigeRekonstruktion einer Falsifikation lautet also nach Duhem: