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Wissenschaftskommunikation (Fach) / Grundlagen (Lektion)

Wissenschaftskommunikation im Wandel

Diese Lektion wurde von lucillenerea erstellt.

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  • Welche Rolle hat der Forscher im Elfenbeinturm? Forscher isoliert von der Gesellschaft
  • Welche Rolle spielt das1) Publikum im Elfenbeinturm? - 2)Was ist das primäres Ziel? Wissenschaftliche Kollegen als primäres Publikum: ausserwissenschaftliches Publikum kaum relevant dient v.a innerwissenschaftlichen Ausstausch
  • Elfenbeinturm - Wirkungen außerhalb der Wissenschaft? -Konzepte mit Schnittmengen zu diesem Modell? keine Wirkungen außerhalb der Wissenschaft mode 1 dekontextualisierte Wissenschaft
  • Popularisierung 1. Rolle der Wissenschaftler 2. Publikum 3. Ziel der Kommunikation Lehrer, Berater Schüler, Ratsuchende Wissensvermittlung ("scientific literacy" steigern, Akzeptanz der Wissenschaftt erhöhen
  • Popularisierung 1. Wirkungen außerhalb der Wissenschaft 2. Konzepte mit Schnittmengen zu diesem Modell erreicht v.a ohnehin Interesierte, kann diese en detail informieren Defizitmodell, Public Understanding of Science, "Wissenschaft im Glashaus"
  • Vergesellschaftung 1. Rolle der Wissenschaftler 2. Rolle des Publikums 3. Ziel Wissensanbieter, Konfliktpartei, Stakeholder Bürger, Konfliktpartei, "public experts" Dialog, Austausch, gesellschaftliche Legitimation
  • Vergesellschaftung 1. Wirkungen außerhalb der Wiss. 2. Konzepte mit Schnittmengen teils große Reichweite, vielfältige Wirkungen, je nach Thema von intensiven Lereffekten bis zu anhaltenden Kontroversen Vergesellschaftung resp. Medialisierung der WIssenschaft "mode 2" , Wissenschaft auf dem Marktplatz, Citizen Science
  • Was sind die Grundmodelle der Wissenschaftskommunikation? Elfenbeinturm Popularisierung Vergesellschaftung
  • Kritik an Popularisierung (-sparadigma) Annahme eines Stimulus-Resonse Modell --> Transport von Wissen steigert Wissen in der Bevölkerung und damit die Akzeptanz zu einfache Wirkungsvermutung Analyse zeigt: Umfang von Berichterstattung steigt, aber keine positiver Auswirkung auf Bevölkerung --> bessers WIssen führt nicht zwingend zu besseren Einstellung ihr ggü. (v.a bei kontroversen Themen)
  • Wie sieht das neue Modell der Populariserung aus? Fokus auf Rezeption und Integration wissenschaftlich fundierten Wissens in Lebenszusammenhang der Menschen keine reine Wissensvermittlung sein sondern --> kommunikativ in gesellschaftliche Zusammnehänge einbringen
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  • Wo ist der Unterschied von mode 1 zu mode 2 mode 1: orientiert sich an disziplinäre Ordnungen mode 2: eher transdisiplinär (Problemstellung anwendungsorientiert) soziale Verantwortung wichtig für M2, da öffentliches Interesse mehr berücksichtigt wird daher: Verträglichkeit, Nützlichkeit, Akzeptanz werden Krierien zur Beurteilung der Qualität des Wissens --> durch die Ausbreitung ändert sich soz. Charakter des wiss. Wissens und Wissenschaft selbst
  • Welche Effekte haben die Vergesellschaftung? (Weingart) Vergesellschaftung: Kopplung mit Politik, Wirtschaft, Medien führt zu Politisierung, Ökönomisierung bzw. Medialisierung von Wissenschaft Medialisierung: Massenmedialisierung, Kopplung von Wissenschaft an Massenmedien mit mehr Wissenschaftsberichterstattung, Anpassung der Wissenschaftslogik der Medien
  • Vorteile der Digitalisierung Vereinfachung der internen WiKo (eMail, Recherche) Nutzung für externe Wiko erleichterte Vernetzung und Partizipation (Kontakt: Social Media, besere Zugänglichkeit von Publikationen)
  • Nachtteile der Digitaliserung in der Wissenschaftskommunikation Glaubwürdigkeitsprobleme Selektionsprobleme Ereichbarkeit der wenigen ohnehin Wissenschaftsinteressierte Nicht- Interessierte können Wissenschaft völlständig ausweichen (verstarkt durch alogorithmsiche Selektion) ---> Echo Chambers, Filter Bubles --> mögliche Folgen: Zugangs, Nutzungs und Wissenskluft Gefahrr bei kontroversen Themen wie Klimawandel oder Evolutionstheorie