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Kognition I (Fach) / VL 9 - WN VI (Objektwahrnehmung) (Lektion)

WiSe 16_17

Diese Lektion wurde von AliceMiller erstellt.

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  • Was sind Gestaltprinzipien und welche gibt es? Definition- Regeln, die festlegen, wie wir kleine Teile zu einem Ganzen organisieren Gestaltprinzipien (VL 9 F13ff) 1. Prägnanzprinzip (Gesetz der guten Gestalt)= Jedes Reizmuster wird so gesehen, dass die resultierende Struktur so einfach wie möglich ist.2. Prinzip der Nähe= Dinge die nahe beieinander sind, erscheinen als zusammengehörig3. Prinzip der Ähnlichkeit= ähnliche Dinge erscheinen zu Gruppen geordnet4. Prinzip der durchgehenden Linie= Punkte, die gerade oder sanft geschwungene Linien gesehen werden, wenn man sie verbindet, werden tendenziell so gesehen, als folgten sie dem einfachsten Weg5. Gemeinsames Schicksal= Dinge die sich in die gleiche Richtung bewegen erscheinen als zusammengehörig6. Prinzip der Vertrautheit= Dinge bilden mit höherer Wahrscheinlichkeit Gruppen, wenn die Gruppen vertraut erscheinen oder etwas bedeuten7. Prinzip der gemeinsamen Region= Elemente einer gemeinsamen Region werden zusammengruppiert8. Prinzip der Verbundenheit von Elementen= verbundene Elemente innerhalb einer Region mit gemeinsamen visuellen Charakteristiken werden als Einheit gesehen9. Prinzip zeitlicher Synchronizität= visuelle Ereignisse, die zur selben Zeit auftreten werden als zusammengehörig wahrgenommen
  • Beschreibe die Figur-Grund-Trennung. Es werden folgende Merkmale zur Figur:1. symmetrisch geformte Bereiche2. konvexe Formen3. umschlossene Bereiche4. Muster mit kleinen Flächen5. vertikale oder horizontale Orientierungen6. Bedeutung BeispielKippfiguren (Rubin, 1915)- nur eine Form ist Figur, die andere wird formlos
  • Welche Theorien existieren zur Objekterkennung aus unterschiedlichen Blickwinkeln? Zerlegung in elementare Teilkörper (Marr, 1982; Biedermannm 1987)- es werden nicht unterschiedliche Merkmale (zB. Form, Farbe) zu einem Objekt integriert, sondern elementare Teilkörper (sog. Geons)- Recognition-by-Components   - Annahme von 36 Geons > Grundmuster aus denen Objekte zusammengesetzt werden  = Objekt kann dann identifiziert werden, wenn die Identifizierung der wichtigsten Geons gelingt Kanonische Ansichten (Riesenhuber & Poggio, 1999)- Erkennung von Objekten aufgrund gespeicherter 2D-Ansichten aus unterschiedlichen Blickwinkeln Kontext und Objekterkennung- zB. I3RONZE
  • Wie werden Objekte in Szenen wahrgenommen? VL9 F43ff
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