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BiWi 5 Seminar (Fach) / Bildungsgerechtigkeit (Lektion)

Was ist das und was haben wir damit zu tun?

Diese Lektion wurde von BiWi_is_da_shit erstellt.

Lektion lernen

  • Was ist Giesinger zufolge Bildungsgleichheit (2007)? entweder: Alle Individuen mit gleichem Potenzial erreichen das gleiche Resultatoder: Allen Individuen werden qualitativ gleichwertige Bildungsangebote gestellt + eigenverantwortliche Holpflicht (Individuum muss sich dafür bemühen, kann nicht von außen hergestellt werden)
  • Was ist Giesinger zufolge Chancengleichheit (2007)? Chance = Gelegenheit; Zustand, bei dem Hindernisse beim Ergreifen von Gelegenheiten gleichermaßen (nicht) bestehenBildungsgerechtigkeit = sind Hindernisse gleich verteilt (Überraschung: nein)
  • Was bezeichnet Giesinger als das Standartverständnis von Bildungsgerechtigkeit? Bildungsgerechtigkeit = Chancengleichheit
  • Welche Hindernisse stehen laut Giesinger (2007) Chancengleichheit entgegen? DiskriminierungMangel an finanziellen MittelnMangel an natürlichen Fähigkeitenprimäre Bildung
  • Was ist (Giesinger 2007) entscheidend für die Wahrnehmung von Bildungsgerechtigkeiten? Ob die 4 Hindernisse als akzeptabel (idR wenn man nicht betroffen ist) oder inakzeptabel (idR wenn man betroffen ist) betrachtet werden
  • Welche Hindernisse werden im Standart-Diskus akzeptiert? Welche nicht? natürliche Fähigkeiten = OK für Bildungsungerechtigkeitsoziale Benachteiligung = nicht OK für Bildungsgerechtigkeit
  • Was kritisiert Giesinger am Standartverständnis von Bildungsgerechtigkeit? Es gibt keine rein natürlichen und keine rein sozialen Hindernisse sondern Mischformen
  • Was muss laut Giesinger am Standartbildungsgerechtigkeitsverständnis geändert werden? Sowohl natürliche als auch soziale Hindernisse müssen akzeptiert werden; am Ende sollen alle (Chancengleichheit) ein Mindestmaß an Bildung erreichen (Bildungsgleichheit)
  • Welche Vorteile nennt Giesinger (2007) für sein Schwellenkonzept (sozial und natürlich!)? Fokus auf Erreichung des KompetenzniveausBegrenzung der Förderung schwacher Schüler (keine Förderung ab übertreten des Bildungsniveaus mehr nötig)/Weiterentwicklung der Begabungen (oberhalb des Bildungsniveaus) --> günstig für alleBegabung wird nicht als rein natürlich angesehen, Erziehungsrecht der Familie respektiert
  • Was ist kritisch an Giesingers Schwellenkonzept? das Erreichen des Mindest-Niveaus = Ziel, nicht gewährleisteteigene Holpflicht = bedeutendwo soll diese Schwelle angesetzt werden?
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