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Sozialpsychologie (Fach) / Aggression (Lektion)

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  • Ansatz Kurt Lewin Verhalten: Funktion von Person (P) und Umwelt (U)
  • Definition Aggression allgemein Verhalten oder innere Neigung, die das Ziel hat anderen zu schaden/zu verletzen, wobei geschädigtes Lebewesen motiviert ist, Behandlung zu vermeiden primäre + sekundäre Aggression -> interne Motivation entscheidend
  • Aggression als Primärziel feindseelige Aggression als Verhalten bei dem primäres Ziel die Schädigung des Gegenübers ist hostile/emotional
  • Aggression als Sekundärziel instrumentelle Aggression Schädigung nur Mittel zum Zweck zur Erreichung nicht-aggressiver Ziele -
  • Historische Ansätze Aggression "das Böse" Trieb -> Psychodynamische Trieblehre Instinkt -> Instinktlehre der Humantheologie (Dampfkessen)
  • Psychodynamische Trieblehre Freud
  • Instinktlehre der Humantheologie Konrad Lorenz Dampfkesselanalogie angeborener Instint wenn keine Energieabfuhr, dann niedrige Schwelle für Aggression -> spontane Aggressionsentladung
  • Kritik an Trieb- und Instinkttheorien der Aggression vernachlässigt Lernen vernachlässigt interindividuelle Unterschiede (unterschiedliche Dispositionen zur Aggression  (P) vernachlässigt Kontextvariabilität (U)
  • Frustrations-Aggressions-Theorie (FAT) Frustration erhöht Wahrscheinlichkeit einer aggressiven Reaktion Frustration hier: Blockade einer Zielreaktion Grundsatz: jede Frustration führt zu Aggression, jede Aggression Folge einer Frustration -> es darf nicht ohne Auslöser zu Aggression kommen (Gegensatz zu Lorenz)
  • Busssche Aggressionsmaschine Schüler-Lehrer-Paradigma Proband = Lehrer, bestraft Schüler für falsche Antworten mit Schocks (Stärke frei wählbar) schüler = verbündeter des Versuchsleiters + antwortet nach festgelegtem Muster
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  • Revision der FAT Berkowitz damit Frustration wirklich zuAggression führt, braucht es Veränderung in Affektlage der Person F -> negativer Affekt -> Ärger -> Aggression
  • Cue Arousal Theory BERKOWITZ f -> Negativer affekt -> Ärger -> aggr. cue -> A Experiment zum Waffeneffekt (BERKOWITZ + LEPAGE)
  • aggressive cue Situativer Hinweisreiz mit aggressiver Bedeutung, der die zugänglichkeit aggr. Kognitionen erhöht zB Objekte, Symbole, Situationen
  • Berkowitz & LePage Experiment zum Waffeneffekt aggr. cues führen dann zu Erhöhung der Anzahl ausgeteilter Schocks, wenn VP zuvor verärgert wurde (viele Schocks erhalten) aber: Schockanzahl stieg auch bei Personen, die nicht verärgert wurden: passt nicht zur Theorie (Verärgerung als notwendige Bedingung)
  • Kognitiv-Neo-Assoziations-Modell BERKOWITZ Zusammenhang zwischen negativem Affekt + aggressivem Verhalten Berücksichtigung von Gedächtnissystemen + Bewertungssystemen negativer Affekt -> gleichzeitige Aktivierung von 2 Gedächtnissystemen: fight und flight ->Bewetungssystem -> führt zur Dominanz des einen oder anderen Systems -> demtsprechende handlung
  • Soziale Lerntheorie BANDURA Lernen durch Nachahmung -> Aggression kann gelernt sein Ausführung abhängig von Höhe der Bestrafung/Belohnung -> Bobo Doll Experimente
  • Bobo-Doll Experimente BANDURA erfahrene Konsequenzen haben Einfluss auf Nachahmungsrate: belohnung amstärksten geschlechtsspezifische Unterschiede -> Wichtigkeit gesellschaftl. Kontextes + Milieu
  • Medien -> Aggressivität + aggr. verhaltensweisen können gelernt werden + aggr. Schemata können durch aggr. Stimuli verfügbarer werden + aggr. Stimuli (Filme): können W leicht erhöhen, dass es kurzfristig zu Anstieg von Aggression kommt (Laborstudien) - kein reliabler Effekt in Feldstudien - ob gelerntes angwendet wird, hängt von vielen weiteren faktoren ab - im Vergleich zu anderen Variablen, Einfluss aggr. Stimulation durch medien gering -> größter Einflussfaktor: eigene direkte Gewalterfahrung BUSHMANN Studie
  • Machen aggr. Filme aggr? BUSMAN Affekt der Person hängt ab von trait aggressivness je höher, desto särker wirkt aggr. Film auf Affekt niedrig - keine Auswirkung auf Reaktion wirkung nicht auf alle gleich Effekte treten nur nach Provokation auf