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Wust - Kapitel 2 (Fach) / Prüfungsfragen-Mayr (Lektion)
Diese Lektion wurde von uebel erstellt.
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- Governance-System: 4 Mindestschlüsselfunktionen eines VU, nennen und beschreiben Risikomanagement-Funktion: Ganzheitliche Koordination und Kontrolle des Risikomanagementprozesses. (z.B. Ber. der Solvenzkapitalanforderungen, Festlegung der Leitlinien zur Entwicklung von Verfahren zur Ident. Anal. und Bewertung von Risikokategorien) Compliance-Funktion: Einhaltung Gesetzlicher Bestimmungen und unternehmerischer Richtlinien Interne Revision: Überwachung des Internen Kontrollsystems in Hinblick auf Effizienz und Einhaltung der Governance-Regeln Versicherungsmathematische Funktion: Ber. Überwachung und Modellierung der verstechnischen Rückstellungen (BE)
- Was versteht man in Säule II unter Fit & Proper? Auf welchen Personenkreis ist diese Vorgabe anzuwenden? Alle Personen, die ein VU leiten oder andere Schlüsselaufgaben übernehmen, müssen unter SII die Fit and proper Kriterien erfüllen. (Fachliche Eignung, pers. Zuverlässigkeit,...) Außerdem: - Vergütungspolitik - Outsourcing-Maßnahmen - IKS Überprüfung externer Ratings
- Was versteht man unter dem Konzept der 3 Verteidigungslinien? Modell zur systematischen Herangehensweise an Risiken, die in Unternehmen auftreten können.Diese müssen frühzeitig erfasst, identifiziert, analysiert und bewertet werden und innerhalb des Unternehmens kommuniziert werden. Aufgeteilt in: operative Geschäftsbereiche Risikomanagement Funktion interne Revision (=überwachung Risikomanagement und RisikoProzesse
- Narrative Berichte: Kernberichte beschreiben+ empfänger angeben RSR (Regulatory Solvency Report): An Aufsicht, vertrauliche Informationen über Geschäftstätigkeit /Leistung des VU /Governance-System Darstellung Risikosituation, Solvenzbilanz, Kapitalmanagement idR alle 3 Jahr SFCR(Solvency and Financial Condition Reporting) An Öffentlichkeit (jährlich), gliederung analog RSR nur weniger Detailliert. Außerdem ORSA Berichte idR jährlich an Aufsicht
- 2 Eigenschaften der Kohärenzaxiome - Subadditivität - Monotonie
- VaR, TVaR, ES Definition + kurze erklärung VaR_p = inf(x|X=F(x)>=p) (Schadenhöhe, die in einem bestimmten Zeitraum mit Wsk p nicht überschritten wird) TVaR_p = E[X|X>Var_p(X)] (erwarteter Verlust in den 100*(1-p)% der schlechtesten Szenarien ES_p = Erwartungswert der Realisation einer risikobehafteten Größe, die unterhalb des Quantils zum Niveau p liegen. ES gibt an, welche Abweichung bei überschreitung des VaR zu erwarten ist
- Unterschied Martkwert eines Unternehmens und des ökonomischen Eigenkapitals ökon. EK: Preis zu dem die Bestände eines Unternehmens an einen rationalen, unabhängigen Investor verkauft werden könnten. Neugeschäft wird nicht in Preis mit einbezogen Marktwert: Preis, zu dem ein Unternehmen an einen rationalen, unabhängigen Investor verkauft werden könnte. -> Neugeschäft wird in Preis mit einbezogen
- 4 Bausteine der Wert und Risikoorientierten Unternehmenssteuerung: Erklären, wie hängen sie zusammen? vorhandenes Risikokapital (=tatsächlich zur absorption von Risiken vorhandenes Kapital) benötigtes Risikokapital (=wird anhand der Risikosituation des Unternehmens ermittelt) kapitalkosten (= Renditeerwartung der Aktionäre) Erfolgsmessung (= tats. erfolg des Unterhmens wird ermittelt und mit kapitalkosten verglichen)
- benötigtes Risikokapital reduzierten? vorhandenes Risikokapital erhöhen? ben. reduzierten: kauf von put-optionen, um das marktwertrisiko von aktien zu reduzieren abschluss neuer RV-Verträge vorh. erhöhen geplante Dividenden streichen EK erhöhung durch mehr ausgaben von aktien
- 4 verschiedene Modellvarianten zur modellierung des benötigten risikokapitals Monte Carlo Simulation Analytische Modelle mit geschlossener Formel Szenariobasierte Modelle Faktorbasierte Modelle
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- 2 bsps für operationelle Risiken unter SII Managementrisiken kriminelle Handlungen interne/externe Personen Politik-/Gesellschaftsrisiken
- Wieso sind operationelle Risiken im vergleich zu Marktrisiken nur schwer durch statistische Verfahren quantifizierbar? Im gegensatz zu Marktrisiken gibt es für op. Risiken keine detaillierten Branchenüblichen Modelle zur risikoquantifizierung . meist kommen grobe und pauschale methoden zum einsatz-> realistischer methode unternehmensintern, aber nur ungenügend daten viele Strukturbrüche, zB durch gesetzl. änderungen
- Allokationsprinzipien Proportionalitätsansatz: Rall(Xi) = R(Xi)/summe(R(Xj)) * R(X) Kovarianzprinzip: Rall(Xi) = cov(X,Xi)/Var(X) *R(X) TVaR ansatz: Rall(Xi) = E[Xi|X>VaR_a(X)]/TVaR(X) * R(X) Marginalfaktoransatz: Rall(Xi) = (R(X)-R(X ohne Xi))/summe(R(X)-R(X ohne Xj)) * R(X)
- Warum kann ökon. Bilanzsumme ansteigen, obwohl kein Neugeschäft mehr gezeichnet wird? Auch im Run-Off nimmt VU noch Beiträge aus bestehenden Verträgen ein, die die Bilanzsumme erhöhen Durch Kapitalverträge wird die Bilanzsumme ebenfalls erhöht
- Bestandteile versicherungstechnischer Verbindlichkeiten bei ökon. Bewertung + 2 schwierigkeiten, die mit der Bewertung verbunden sind bestehen aus: besten schätzwert für die diskontierten zukünftigen verpflichtungen inkl. eines Wertansatzes für die Optionen und Garantien. Dazu kommt eine Risikomarge. Schwierigkeiten: für die ermittlung der zuk. Zahlungsströme sind zahlreiche Annahmen über die künftige Entwicklung zu treffen und zu validieren für die ermittlung der rima wird meist ein kapitalkostensatz verwendet, für den die benötigten risikokapitalien für alle zukünftigen perioden ermittelt werden müssen