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Anatomie/Bewegungsapparat (Fach) / Krankheitsbilder und Verletzungen (Lektion)
Bandscheibenvorfall
Diese Lektion wurde von Herbie erstellt.
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- Bandscheibenvorfall Discusprolaps
- Ursache/Bandscheibenvorfall Fehlbelastungen, insbesondere schweres Heben in der falschen Haltung Dabei kann es dazu führen, dass sich der Nucleus pulposus der Bandscheibe durch eine Schwachstelle in seinem Fasermantel nach außen vorwölbt oder sogar austritt, meist in Richtung Dornfortsatz, weil der Nucleus pulposus beim Heben in nach vorn gekrümmter Haltung immer nach hinten gedrückt wird.
- Nucleus Pulpossus besteht aus einer gallertigen Masse und wirkt als flexibles Kissen, das für die Absorption von Stößen und Schlägen in Längsrichtung der WS verantwortlich ist.
- Anzeichen Symptome/Bandscheibenvorfall Schmerzen (wenn die Bandscheibe auf die austretenden Nervenwurzeln drückt), Sensibilitätsstärungen und Lähmungserscheinungen Die meisten Bandscheibenvorfälle treten zwischen L4 und L5, bzw. LS und S1 auf, da in diesem Bereich die Druckbelastung auf die Bandscheiben am größten ist.
- Behandlung/Vorbeugen Bandscheibenvorfall Ist er mit Lähmungen verbunden, wird meist operiert. In leichteren Fällen Krankengymnastik, die gezielt die Rückenmuskulatur aufbaut, die Bankscheiben stabilisieren.
- Wirbelsäulenverkrümmung Skoliose
- Ursache Wirbelsäulenverkrümmung: Durch pathologische Wachstumsvorgänge kann die Wirbelsäule zur Seite hin verkrümmt wachsen. Zu 90% ist die Ursache unbekannt. Sie können in jedem Abschnitt der Wirbelsäule auftreten, meist ist jedoch die Brust- oder die Lendenwirbelsäule betroffen. (Z.B. starke Thorakal-Skoliose - Brustwirbel, leichte Lumbal-Skoliose - Lendenwirbel)
- Behandlung/Vorbeugung Wirbelsäulenverkrümmung Bei schwach oder mittelstark ausgeprägter Skoliose wird mit Krankengymnastik und evtl. einem Korsett behandelt. Bei hochgradigen Skoliosen der BWS muss rechtzeitig operiert werden, um gefährliche Spätfolgen zu verhindern.
- Hohlkreuz Hyperlordose - Lumbale (zum Lendenbereich gehörig) Hyperlordose
- Rundrücken (häufige Fehlhaltung) Hyperkyphose - z.Bsp. Thorakale (zum Brustraum (Thorax) gehörige) Hyperkyphose.
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- Anzeichen/Symptome Hohlkreuz+Rundrücken+Flachrücken Chronische Rückenschmerzen, vor allem im LWS-Bereich
- Behandlung/Vorbeugung Hohlkreuz/Rundrücken Rückenschule, richtiges Hebeverhalten, durch Gymnastik kann die Rückenmuskulatur trainiert und die Wirbelsäule beweglich gehalten werden. Fehlbelastungen vermeiden (einseitiges Tragen der Schultasche, Gehhilfe wenn wegen einer Fraktur nur ein Bein belastet werden darf)
- Lasegue-Zeichen Beschreibt einen mögl. Dehnungsschmerz des Ischiasnervs und/oder der spinalen Nervenwurzeln im lumbalen und sakralen Segment des Rückenmarks. Ischias: Ist unser längster Nerv, entspringt beidseitig aus dem Lenden-Kreuzbein-Geflecht, dieses liegt zwischen dem vierten Lenden- und dem zweiten Kreuzbeinwirbel und versorgt die Gesäßregion sowie die Beine. Nachdem der Nerv die Wirbelsäule durch sogenannte Zwischenwirbellöcher verlassen hat, zieht er sich bis in die Kniekehle. Dort teilt er sich in den Schienbein- und Wadennerv auf.
- Cervikal-Syndrom: Nackenschmerzen - die Halswirbel betreffend
- Rotatorenmanschettensyndrom Rotatorenmanschette besteht im wesentlichen aus: vier zusammenhängenden Sehnen und Muskeln (M.subscapularis, M.supraspinatus, M. infraspinatus und dem M. teres minor), die den Oberarmkopf wie eine Kappe umgeben und zum Schulterblatt ziehen. Die Funktion: den Arm zu heben und zu drehen, und andererseits, das Schultergelenk zu stabilisieren. Ursache: Insbesondere beim Überkopf-Sport ist diese Sehnen-Muskelgruppe hohen Belastungen ausgesetzt. Übermäßige Belastung, oder auch Stürze führen zur Überdehnung, Zerrung oder Rissen. Am häufigsten ist hierbei der M. supraspinatus betroffen. Kalkablagerungen können zusätzlich im Gelenk scheuern und die Bänder verletzen. Anzeichen/Symtome: Gefühl der Instabilietät oder Kraftlosigkeit. Seitliche Hebebewegung ist eingeschränkt und schmerzt. Behandlung/Vorbeugung: wenn OP, dann nicht zu lang hinausschieben - gute Erfolge. 3-6 monatiger konservativer Behandlungsversuch mit Physiotherapie mögl., sonst OP. Zur Vorbeugung Stärkung der beteiligten Muskelgruppen durch moderates Krafttraining empfohlen (Therabänder, etc.)