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Kommunikation (Fach) / SK (Lektion)

TU Berlin

Diese Lektion wurde von Juneboone erstellt.

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  • 6) Was versteht Ferdinand de Saussure unter einem sprachlichen Zeichen? (3) - Saussure ist Begründer der strukturalistischen Sprachwissenschaft> moderne Linguistik - sprachliches Zeichen ist Verbindung von Lautgestalt und Inhalt - Signifié (Bezeichnetes) und Signifiant ( Bezeichnendes)
  • 11) Vollenden Sie folgenden Satz: "Bühler sieht mit Platon Sprache als ein Werkzeug, mit dem..." ...einer dem Anderen etwas mitteilt über die Dinge
  • 11b) Auf welche Aspekte bezieht sich die moderne Linguistik vom Organonmodell? (2) - Sprache als Werkzeug  - drei variable Momente am Zeichen: Symbol(-kraft seiner Darstellungsfunktion), Symptom(-kraft der Abhängigkeit vom Sender), Signal(- kraft seines Appels an den Hörer)
  • 13) Verschiedene Sprachforscher unterscheiden zwischen sprachlicher Kommunikation , die durch Zeigehandlung ersetzt oder nicht ersetzt werden kann. Nennen Sie zwei Autoren und durch sie geprägte Termini. Pawlow: unterscheidet zwischen 1. und 2. Signalsystem. => 1. Signup: gebunden an die unmittelbaren Sinneseindrücke / im Tierreich bereits vorhanden => 2. Signup: menschliche Begriffe/ Ergebnisse der Abstraktion und Assoziation des 1. Signalsystems Ungeheuer: unterscheidet cruziale und nicht cruziale Kommunikation  => cruzial: durch Zeigehandlung nicht ersetzbar => nicht cruzial: durch Zeigehandlung ersetzbar
  • 14) Nennen Sie zwei Kommunikationmodelle und skizzieren Sie in wenigen Sätzen den jeweiligen Kerngedanken. Rückkopplungsmodell: - Regelung durch informative Rückkopplung. Bei Mensch- Maschine parallel - jede Wirkung eines Gegenstandes auf einen anderen = Nachricht - auch Machinen können kommunizieren. Maschinen können nicht interpretieren, nur syntaktische Regeln/ Zeichenketten re-/kodieren Handlungsmodell: - Sprechen = soziales Verhalten - Handeln = sinnhaltiges Verhalten - sozial Handelnder muss das Verhalten der Anderen verstehen, um sich daran zu orientieren
  • 15) Welches ist im Bereich der nonverbalen Kommunikation die ursprünglichste Art des sozialen Verhaltens (2) - Körperkontakt - visuelle Kommunikation
  • 24) Neben dem Grundton entstehen bei der Stimmbildung stets Teiltöne (harmonische), die ganzzahlige Vielfache des Grundtons sind (Energie nimmt mit steigender Frequenz ab). Wie nennt man eine solche Darstellung der Energieverteilung mit Bezug zur Stimmbildung? Oberton- und Energiespektrum
  • 38) Spezifizieren Sie in internationaler Lautschrift folgende Konsonanten: a) bilabialer, stimmhafter Plosiv b) velarer Nasal c) stimmloser, postalveolarer Frikativ a) [b] b) [ŋ] c) [ʃ]
  • 38) Erläutern Sie die Laute [m], [g], [l] [m] = bilabial, nasal [g] = velar, plosiv, stimmhaft [l] = alveolar, lateral, stimmhaft
  • 42) Spezifizieren Sie in Lautschrift die vorderen gerundeten und ungerundeten Vokale des Deutschen. gerundet: ü[y], ö[ø] ungerundet: [i]
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  • 45) Welche der folgenden Schriften ist lautbezogen? 1. Buchstabenschrift 2. Silbenschrift 3. Bilderschrift 1. und 2.
  • 49) In welcher übergeordneten Einheit werden die Kombinationsmöglichkeiten von Lauten in einer gegebenen Sprache bestimmt? (4) (Intonation im weiten Sinne) Akzent, Rhythmus, Modulation, Pause
  • 50) Welche Aufgabe ist bei der Zerlegung eines Wortes in Silben schwieriger: die Anteile der Silben oder die Silbengrenzen zu bestimmen? Silbengrenzen. Orthographische und phonetische Silbengrenzen fallen nicht immer zusammen.
  • 58) Was passiert bei der Mediankompression? Lateralis dreht bei der Kontraktion die Stellknorpel einwärts und schließt so den muskulösen Teil der Glottis.
  • 59) Formung der Glottis bei tiefen Tönen.(3) Leicht dreieckig geöffnet, Stimmlippen entspannt und schwingen mit weiten langsamen Bewegungen.
  • 59) Formung der Glottis bei hohen Tönen(3) -Starke Spannung und Streckung der Stimmlippen -Öffnung der Stimmritze wird aufgehoben -nur der fordere Teil der Stimmlippen schwingt
  • 60) Wozu dienen die beiden "Fenster" des Mittelohrs? Das "ovale" und das "runde" Fenster dienen ebenso wie die Gehörknöchelchen dem Schallenergietransport zum Sinnorgan der Schnecke.
  • 63) Die Basilarmembran... ...führt bei Beschallung Wellenbewegungen durch 
  • 65) Einteilung der Vokale (2) - primäre: hintere gerundete (u,o,c), vordere ungerundete (i, e) - sekundäre: vordere gerundete (y,ø), (hintere gerundete ???)
  • 67) Sägezahnförmige Schwingung (3) - Addition von reinen Tönen bestimmter Frequenz. Man addiert zu einer Grundschwingung diejenige mit doppelter Frequenz und halber Amplitude. - Phasenlage bestimmt das Aussehen - Amplitudenspektrum bestimmt den Klang
  • 68) Weitere Schwingungen neben der Grundschwingung (2 bzw.3) Obertöne - Frequenzen sind ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz - mit steigender Frequenz nimmt Amplitude ab
  • 69) Schalldruck im Ansatzrohr (3) - Am geschlossenen Ende (Anfang des Rohres) - Glottis: maximale Druckschwankungen am offenen Ende - Lippen: minimale Druckschwankungen
  • Quelle Filter Modell Nummer 2 (6) - zur Erzeugung eines Lautes braucht man zunächst eine Anregung - an der Glottis wird eine sägezahnähnliche Schwingung erzeugt - dies nennt man Quellsignal oder Primärschall - dieser wird dann mit einer spezifisch - charakteristischen Filterfunktion im Artikualtionstrakt überformt - so können z. B. Formantfrequenzen gedämpft oder verstärkt werden - zum Schluss wird das Signal bei der Abstrahlung an den Lippen nochmals gefiltert
  • 73) Wichtigstes Organ für die Phonation? die Lunge (erzeugt Luftstrom)
  • 74) Sind [h] und [ŋ] Allophone eines Phonems oder unterschiedliche Phoneme? Da das [h] und das [ŋ] in komplementärer Distribution stehen ([ŋ] kommt nicht im Anlaut und nicht nach langen Vokalen vor) könnte man sie theoretisch als stellungsbedingte Varianten betrachten. Da sie sich phonetisch aber sehr unterscheiden, werden sie als zwei Phoneme angesehen.
  • 75) Definition Phonation (3) - laryngale (Kehlkopflaut) Sprechtätigkeit - dient weder der Erzeugung eines Luftstroms noch der Artikulation - sondern der Bildung einer hörbaren akustischen Energiequelle auf der Basis eines durch das  Atmungssystem bereitgestellten Luftstroms
  • 76) Stimmlippen von Mann und Frau Mann: 2,0-2,4 cm lang Frau: 1,7-2 cm lang
  • 78) "Big Five" Fünf Kern-Dimensionen der Persönlichkeit: N: Neurotizismus E: Extraversion O: Offenheit für Erfahrungen A: Verträglichkeit (agreeableness) C: Gewissenhaftigkeit (conscientiousness)
  • 79) Nichtverbale Kommunikation (5) - Körperkontakt - räumliche Nähe - Körperhaltung - äußere Erscheinung - Mimik und Gestik