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E-BWL (Fach) / Methoden der Planung (Lektion)
Einfache Modelle der unternehmerischen Planung.
Modelle wie: SWOT-Analyse, TOWS-Matrix, Kernkompetenzen Ansatz, Branchenstruktur Analyse, BCG-Matrix (Portfolio)
Minimax,Maximax Ansatz und Erwartungsregel
Diese Lektion wurde von consti98 erstellt.
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- Unternehmensführung als Funktion 1. Planung Ziele, Vorgehen Analysen durchführen und Alternativen entwickeln Eintscheiden 2. Realisation Aufgabenverteilung Arbeitsorganisation regeln 3. Überwachung/Kontrolle Ergebnisse messen und bewerten Anpassungen vornehmen
- Bestandteile des Leistungsprozesses ="Betriebliche Leistungsprozess erfordert den Einsatz von menschlicher Arbeitskraft, Maschinen, Werkzeugen und Werkstoffen" Elementfaktoren Dispositiver Faktor Betriebsmittel Führung/Leitung Originäre Aufgabe Werkstoffe Planung Ausführende Tätigkeit Organisation Kontrolle
- Vorgehensweise bei der Planung und Kontrolle Zielbildung Problemanalyse Planalternativensuche und Prognose Alternativenbewertung und Entscheidung Soll-Werte // Durchsetzung Ausführung Ist-Werte abweichungsanalyse Anpassung
- Planung: Warum ist diese so Notwendig? Steigende Komplexität Wachsende Konzentrationsprozesse in vielen Branchen Verstärktes Outsourcing Neue Anforderungen der Umwelt Steigende Zahl von Produktvarianten Steigende Dynamik Neue Wettbewerber Neue Techniken Steigende Risiken
- Planungssystem Planungsträger (Institutioneller Aspekt) Stellen/Personen die mit der Planung beauftragt sind Unternehmensführer, Stabsfunktionen 2. Planungsprozesse(Funktioneller Aspekt) Ablauf der Planung sinnvoll gestalten 3. Planungsinstrumente(Instrumenteller Aspekt) Welche Instrumente können für die Teil/Gesamtplanung genutzt werdeb? Prognosenrechung , Personalplanung
- Strategische Planung ="Die richtigen Dinge tun" Langfristige Ziele(3-5 Jahre) hohe Risiken hohe Kosten hohe Führungskräfte
- Operative Planung =" Die Dinge richtig Tun" kurzfristig Kostengünstig wenig Risiko Mitarbeiter direkt
- Top-Down =Von Management runter gebrochene Planungsstrategie + hohe Kompetenz des Plaungstägers genaue Abstimmung auf das Unternehmensziel - Kleine Bereiche des Unternehmens werden nicht erkannt fehlende Marktkenntnisse in anderen Ländern Mitarbeiter haben keine Teilhabe am Entscheidungsprozess Zu hoch gesteckte Ziele
- Bottom-Up =Planung wird von den Mitarbeitern bis zum Management getragen + Viele kleine Probleme werden ermittelt Gesamtinformationen der Mitarbeiter kann auf das ganze Unternehmen angewendet werden Die MItarbeiter haben Teilhabe am Entscheidungsprozess - Zu viele inkompetente Köpfe machen Pläne Aufgaben die für die Arbeiter leicht zu erreichen sind Viel Streit und Uneinigkeit bei Entscheidungsfindung Planung wird nicht dem Unternehmesziel angepasst
- Gegenstromverfahren ="Planungsprozess wird vom Management angestoßen, und die Leiter der unteren Ebenden setzten ihre Kenntnisse und Erfahrungen mittels Rückmeldungen mit ein." + Kompetente Köpfe planen Am Unternehmensziel Mitarbeiter werden mit eingebunden Kleine Probleme werden erfasst und analysiert Die Ziele sind realtistisch difiniert worden - Hoher Zeit und Personalaufwand
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- SWOT-Analyse ="Positionierungsanalyse der eigenen Aktivitäten werden dem Wettbewerb gegenübergestellt" S = Strengths = Interne Stärken W = Weaknesses = Interne Schwächen O = Opportunities = Externe Möglichkeiten T = Threats = Externe Bedrohungen
- Klassische Strategiebegriff nach Ansoff und Chandler ="Die Festlegung grundlegender Unternehmensziele und der dazugehörigen Maßnahmen und Strukturen zur Erreichung dieser Zeile"
- TOWS-Matrix ="Die Positionsbestimmung der SWOT-Analyse wird genutzt um Strategien für das Unternehmen zu entwickeln" SO = MAXIMAXI-Strategie= Können wir besondere Stärken nutzen um Chancen zu erschliessen? ST= MAXImini-Strategie = Können wir Stärken nutzen um Gefahren erfolgreich zu begegnen? WO= miniMAXI-Strategie = Welche Schwächen müssen wir beseitigen um Chancen besser nutzen zu können? WT= minimini-Strategie = Welche Schwächen müssen wir beseitigen um Gefahren erfolgreich meistern zu können?
- Kernkompetenzenansatz ="Kernkompetenzen sind kollektiv erworbene Fähigkeiten und Wissen, welches über Jahrzehnte durch Innovation im Unternehmen aufgebaut wurde. Basis: materielle, immaterielle finanzielle oder human Ressourcen Quelle: Der ganz bestimmte Wettbewerbsvorteil
- Voraussetzungen für eine Kernkompetenz Valuable = Wertvoll Rare = Selten Inimitable = unnachahmlich Non substitutable = nicht ersetzbar
- Markteintrittsbarrieren Kapazitätenunterauslastung man kann viel produzieren, jedoch ist die Nachfrage nicht vorhanden wenig Verdienst, da die Fixkosten nicht gedeckt werden könne Allgemeine Verfügungsmacht über Rohstoffe Öl, Erdgaß etc. Subventionen/Protektionismus/Konzessionen
- Marktaustrittsbarrieren ="Verhindern, dass aktuelle Wettbewerber den Markt verlassen sunk cost "Investitionskosten die anfallen und nicht wieder zu Geld gemacht werden können" " UTMS- Lizenzen"
- Branchenstrukturanalyse (Porter) Wird im Unternehmen durchgeführt Soll man sich weiter mit der Branche beschäftigen ? Ist das Gewinnpotenzial hoch genug? identifizierung von Bedrohungen und kritischen Erfolgsfaktoren
- Five Forces Bedrohung durch potenzielle Mitbewerber Verhandlunsmacht der Kunden Verhandlungsmacht der Lieferanten Innovationen und Ersatzprodukte Wettbewerberrivalität
- Bedrohung durch potenzielle Wettbewerber Die Bedrohung der potenziellen Wettbewerber ist gering wenn die Eintrittsbarrieren hoch sind Eintrittsbarrieren Patente Skaleneffekte->>> Mann muss eine bestimmte Anzahl an Autos verkaufen um Gewinne zu erziehelen Verbundeffekte>>> Mit einer erwitschafteten Einheit, mehrere Kunden bedienen können Hohe Wechselkosten >>> beim Wechsel vom Produkt fallen kosten an Hoher absoluter Kapitalbedarf >>> Wie viek Geld benötige ich? hohe bestehende Produktdifferenzierung >>> Qualität, Markenimage Erschwerter Zugang zu Vertriebskanälen Strategische Markteintrittsbarrieren >>> Kostenführerschaft, Preisnachlässe etc.
- Verhandlungsmacht der Zulieferer Die Verhandlunsmacht der Zulieferer ist gering wenn: Abnehmern viele alternativen zur Verfügung stehen Geringe Wechselkosten Substitute für Produkte/Dienstleistungen der Zulieferer sind verfügbar kein wesentlicher Bestandteil für Abnehmer Hohe Informationstranzparenz über Preis
- Verhandlungsmacht der Kunden Die Verhandlungsmacht der Kunden ist gering wenn: Kunden keine alternative zur Verfügung haben ( Monopolstellung) Produkte und Dienstleistungen stellen einen westentlichen Wertbeitrag für die Abnehmer da Kunden haben wenig wissen über Preis und Qualität am Markt
- Ersatzprodukte Die Bedrohung durch Ersatzprodukte ist gering wenn: Substitutuionsgüter nicht verfügbar sind Wechselkosten hoch sind Geschütze Technologien vorhanden sind
- Bedrohung durch Wettbewerbrivalität Bedrohung durch Wettbewerber ist gering wenn: Konzentrationsgrad der Branche hoch ist Heteroginität der Wettbewerber gering ist Branchenwachstum ist hoch Produktdifferenzierung ist hoch Volle Kapazitätsauslastung Relativ geringe Fixkostenstruktur Skaleneffekte sind von geringer Bedeutung>>> Kann ich Fixkosten auf meine Produkte verteilen und somit meine Stückkosten senken : Fixkosten Degression
- Kritik an der Branchenstrukturanalyse Die Abhängigkeit von einzelnen Komponenten in einer Branche ( Bluray->Player) Marktökonomische Entwicklung bleiben unberücksichtigt Rolle von Institutionen( Staat , NGO's) bleiben unberücksichtigt Nur eine Momentaufnahme Trends werden nicht beachtet >> Elektroauros, Going Green, Nationalisierung der Bodenschätze
- Bedeutung: Strategische Geschäftsfelder ="Kombination von Produkten und Märkten" Strategische Aufgabe: Auf welchen strategischen Geschäftsfeldern soll ein Unternehmen sich betätigen Engagemant verstärken oder sich zurückziehen
- Kriterien zur Abgrenzung strategischer Geschäftsfelder Produkte Regionen/Märkte Kunden
- Welche Aspekte sind bei der Angrenzung von Geschäftsfeldern zu beachten? Eindeutigen Kundenutzen Eigenständigkeit Relative Wettbewerbsvorteile müssen erreichbar sein Relative Unabhängigkeit strategischer Entscheidungen Selsbtändige Abrechungsbasis sollte vorhanden sein
- BCG-Matrix Konzeptionelle Grundlagen Produktlebenszyklus -> Grundlage externes Beurteilungskriterium Erfahrungskurve -> Grundlage internes Beurteiliungskriterium Ziele optimales Geschäftsfeld Portfolio zur langfristigen Unternehmenssicherung Lenkung der vorhanden Ressourcen Abzug von Ressourcen aus schwachen Geschäftsfeldern Vorgehen Difinition der Geschäftsfelder mit Zukünfitiges Marktwachstum Relativer Marktanteil
- Zukünftiges Marktwachstum Nichtbeeinflussbares Kriterium ( Extern) Produktlebenszyklus bildet die Basis
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- Relativer Marktanteil Beeinflusbares Kriterium (Intern) Erfahrungskurve bildet die Basis
- Der Erfahrungskurveneffekt Bei zunehmender kunnulierter Ausbrinungsmenge sinken die Fehlerquoten, die Fertigungszeiten, Lohn und Produktuionskosten Ursachen Rationellere Fertigungsverfahren( Technik) rationellere Organisationsverfahren Lerneffekte der Mitarbeiter Effizientere Lagerhaltung " Mit jeder verdopplung der kumulierten Menge entsteht ein kostensenkungspotential von 20-30 % der jeweiligen Wertschöpfung"
- Kritik an der BCG-Matrix "Nur zwei Kriterien" -> zu undetailliert einordnung ist extrem von der Marktordnung abgängig Verbundeffekte werden außer Acht gelassen motivatorisches Problem
- Kritik bezogen auf Anwendbarkeit der Normstrategie Keine genauen Angaben, wo und wie man investieren soll Konkurrenz wird ausser Acht gelassen, investieren diese ebenfalls? Normstartegie." Investiere oder zieh ab" -> sehr dünn
- Kritik an dem Erfahrungseffekt Erfahungskurven gehen irgendwann zuende Nur für Wettbewerbsform anwendbar , wo es sich um den Preis dreht Qualitäts und Markenwettbewerb wird gar nicht beachtet
- Kritik am Produktlebenszyklus Nur eine modellhafte Darstellung keine Allgemeingültigkeit Nur bestimmt auf den Punkt Kurve, keine Prognosefähigkeit Unternehemn können den Phasenverlauf verändern mittels Werbung
- Homo oeconomicus Rationales Handeln Nutzen Einkommensmaximierung stabile Wertvorstellungen Informationseffizienz
- Die normative Entscheidungstheorie Schätzt mögliche Umweltzustände Jede Konstellation, die das Ergebis der Handelsalternative beeinflussen kann wird auch Zustand genannt.
- Risiko und Unsicherheit Mögliche Erwartungsstrukturen 1. Sicherheit (In der Praxis so gut wie nie) Oder 1. Unsicherheit 2. Risiko oder 3. Unsicherheit im engeren Sinne(keine Wahrscheinlichkeitsprognosen) 2.1. Subjektive Wahrschinlichkeit ( Wahrschinlichkeiten sind geschätzt) 2.2. Objektive Wahrscheinlichkeit ( Wahrscheinlichkeiten sind empirisch ermittelbar (Würfel))
- Erwartungsregel (Unter Risiko) Erwartungswert (μ) aller Alternativen werden errechnet μ = 20% * XX + 50%* XX + 30% * XX Das höchste wird genommen !
- Maximax- Regel (Unter Unsicherheit im engeren Sinne) Alternative, wo das größt mögliche Ergebnis, größer ist als alle anderen
- Minimax-Regel (Unter Unsicherheit im engeren Sinne) Alternative, wo der kleinste Wert größer ist als der kleine der anderen Ergebnisse