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THP (Fach) / 11) Chemische Sinne (Lektion)
THP
Diese Lektion wurde von ClaudiaS erstellt.
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- Chemische Sinne sehr alt Große Diversität chemischer Stoffe Geschmack Riechen
- Geschmack Nahsinn Sinnesorgan -> Zunge Geschmacksknospen aus etwa 10-50 Sinneszellen in Papillen vereinigt - Pilzpapillen (150-400)- Blätterpapillen (15-80)- Wallpapillen (7-12)=> 2000 Geschmacksknospen sekundäre Sinneszellen ein Axon innerviert mehrere Sinneszellen Gehen aus Basalzellen hervor - kurze Lebenszeit: Turnover von 14-21 Tagen
- Geschmacksrichtungen Bitter Salzig Süß Sauer Umami -> homolog auf der Zunge verteilt
- Signaltransdurktin, Rezeptoren: Bitter, Süß, Umami mit sieben Transmembranregionen gleiche Wirkungsweise Rezeptor aktiviert G-Protein -> aktiviert PLCß2 -> spaltet PIP2 in DAG, IP3 und H -> IP3 öffnet Ca2+-Kanal im ER -> Ca2+-Einstrom -> öffnet Na+-Kanal -> Na+-Einstrom -> Depolarisation -> öffnet ATP-Kanal -> ATP/Transmitterausstrom
- BitterRezeptor Mouce receptors, T2Rs (35) Rhodopsin ähnlich Familie mit 3-49 Rezeptortypen Mehrer Rezeptortypen pro Zelle - Spezialisten: wenige Stoffe, hohe Sensitivität - Generalisten: viele Stoffe, niedrige Sensitivität
- Süß Rezeptor T1R2 und T1R3 Rezeptoren Venusfliegen N-Terminal verschiedene Zucker binden an verschiedene Rezeptorzellen -> Gradient von Spezifitäten aktiiert auch cGMP-Signalkaskade
- Umami Rezeptor T1R1 und T1R3 Rezeptor spezifisch, selektiv Glutamat, L-Aminosäuren stark moduliert von IMP und GMP
- Rezeptor/ Signaltransduktion: Sauer starke Säuren - verscheidene ionenpermeable Kanäle - Säuren deprotonieren auserhalb der Zelle und Protonen gelangen duch Kanäle in die Zelle -> öffnen Na-Kanäle -> Na-Einstrom -> Depolarisation -> Ca-Kanäle öffnen -> Ca-Einstrom -> Transmitterfreisetung organische Säuren - diffundieren in Zelle und deprotonieren erst dort - Protonen hemmen K-Kanäle -> kein K-Ausstrom -> Na-Kanäle öffnen -> Na-Einstrom -> Depolarisation -> Ca-Kanäle öffnen -> Ca-Einstrom -> Transmitterfreisetzung
- Rezeptoren: Sauer, Salzig Mineral Rezeption Ionotrope Rezeptoren
- Signaltransduktion: Salzig Salz, NaCl Maus -> Na-Einstrom -> Depolarisation ENaC Rezeptor bei Menschen noch nicht erforscht
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- periphere Kodierung von Geschmack Sinneszellen auf einen Geschmack getuned aber nicht spezialisiert (nehmen auch andere Geschmake wahr) -> Populationskodierung: Vergleich von Erregungsmustern -> ein Axon innerviert mehrere Sinneszellen => viel Plastizität, es können neue Geschmäcker erkannt werden
- Neuronale Schaltkreise des Schmeckens Axone von Zunge laufen in den gustatorischen Nukleus in der Medula oblongata von dort aus in den Thalamus und dann in den primären gustatorischen Cortex Verzweigung auch in die Medula, Limbisches System und den Hypothalamus keine neuronale Kreuzung!!!
- Riechen Fernsinn zwei Riechorgane - olfactory neuro rezeptors ORN - vomeronasal neuro rezeptors VRN
- ORN Riechepithel Olfactorischer Bulbus unterscheidung von Mikro- und Makrosmaten Riechen durch Schnüfflen gesteuert
- Rezeptorklassen ORN nur ein Rezeptortyp: OR viele Gene, etwa 1000
- Riechepithel ORN Stützzellen Basalzellen Riechzellen - Turnover 60-70 Tage - primäre Sinneszelle (Infektionsweg direkt ins Gehirn) - mit Zilien Schleimdrüsen-sezernieren Mycosa Riechen wird durch Schnüffeln gesteuert
- Signaltransduktion ORN Rezeptor aktiviert G-Protein 1) -> aktiviert Typ3AC -> cAMP -> öffnet Na/Ca-Kanäle -> Na und Ca-Einstrom -> Depolarisation 2) -> aktiviert PLC -> PIP3 in DG und IP3 -> IP3 öffnet Ca-Kanäle -> CaEinstrom -> Depolarisation selbstverstärkend - ca öffnet Cl-Kanäle -> Cl-Ausstrom -> Depolarisation Negative Rückkopplung (-> adaptiert schon im Siganlweg) - OBP puffert Geruchsmoleküle - phosphorylieren des Rezeptors -> desensitiver -> langsamer - cAMP-Rückgekoppelt -> cAMP aktiviert A-Kinase -> depolarisiert CA-R2D5 -> ...hemmt Na/Ca- Kanal - CA-Rückgekopplet -> Ca bindet an CaM -> aktiveirt CaM-Kinase -> depolarisiert CaR2D5 -> ....hemmt Na/Ca-Kanal - NO reduziert Riechzellenempfindlichkeit
- Neuronale Verschaltung ORN 1 Rezeptor -> 1 Neuron -> 1 Glomeruli - Uniglomulär - molekulare Identität aufrecht erhalten Glumerulus, erste Verschaltungsstelle im Gehirn gestaffelte laterale Inhibiton Transformation der molekularen Identität in eine konservierte räumliche Repräsentation -> analytische Informationsverarbeitung schnelle Verschaltung im Cortex Verschaltung in Amygdala -> Emotionen -> Bewusstwerden des Wahrgenommenen
- ORN "Aufbau" viele verschiedene Duftrezeptoren jede Riechzelle expremiert nur eine Sorte Duftrezeptoren Duftrezeptoren sind weder sehr spezifisch, noch sehr empfindlich -> Populationskodierung
- VRN Flehmen hohe Selektivitat und Sensitivität hoch selektive genetisch programmierte Antwort Multiglomiulär: 1 Rezeptor -> 1 Neuron -> 10-30 Glomeruli komplexe räumliche Repräsentation mit individueller Variation integrative Informationsverarbeitung
- Rezeptorklassen V1R und V2R funktioniert nur mit M1O etwa 150 Gene
- Signaltransduktion VRN wie ORN mit Phospholopase C aber als Signalmoleküt Arachidonsäure Inhibition am apikalen Dendriten
- Neuronale Veschaltung VRN Information direkt in Amygdala -> wird nicht bewusst Emotion Partnerwahl Aggression Mutter-Kind-Verhalten
- Wichtig bei Verschaltung der Geruchsorgane Signalwege gehen nicht durhc den Thalamus