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Eibl (Fach) / 8 Säuglinge/Kinder (Lektion)
Säuglinge/Kinder
Diese Lektion wurde von vanbeeka erstellt.
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- 1. Wie heißen die verschiednenen Phasen des Zellwachstums? Hyperplasie: Erhöhung der Zellzahl ohne Größenzunahme Hypertrophie: Vergrößerung der Zellen Mischform
- 11. Warum ist in den ersten Monaten der Energie- Flüssigkeits und Nährstoffbedarf stark erhöht? Warum kann es in den ersten Tagen zu Gewichtsverlust kommen? da starkes körperliches Wachstum (innerhalb von 8 Wochen werden ca 1.3 Mrd Zellen gebildet) Veränderung der Organfunktion Veränderung der Körperzusammensetzung Kind kommt mit Glykogen und Fettvorrat zur Welt von denen es zähren kann, allerdings verbraucht ein Neugeborenes mehr als zugeführt wird, und Milcheinschuss erst nach 3 Tagen, daher kommt es zu leichtem Gewichtsverlust (max 10%, darüber bedenklich)
- 12. Wie funktioniert die Umstellung auf orale Ernährung nach der Abnabelung Intrauterin (im Uterus) angelegtees Fettdepot dient zur Überbrückung bis zur optimalen Nährstoffzufuhr Muttermilchaufnahme wird ermöglicht durch Warzensuchreflex, Saug- und Schluckreflex (regt die mütterliche Prolaktin- und Oxytocinsekretion an) nach ~10 Tagen werden Energie und Nährstoffe problemlos verwertet. Mutter produziert durch Hormone genau so viel wie Kind braucht
- 13. Wie ist die Stoffwechelsituation eines Säuglings? die Enzymaktivität ist eingeschrönkt im Gastrointestinaltrakt, AS-Stoffwechsel (daher halbentbehrliche AS: Cys, Arg, Tyr) und Harnstoffsynthese die Niere ist unreif das Immunsystem noch nicht vollständig ausgeprägt
- 14. Warum ist Muttermilch ideal und warum sind Formula oder andere Milch (zB Kuh) weniger geeignet? Muttermilch ist perfekt auf Nutzen von Kind abgestimmt wenn zB Kuhmilch gegeben wird, beinhaltet diese Stoffe die nicht benötigt werden und nicht vernünftig über die Niere abgeführt werden können. zB ist in Kuhmilch das Verhältnis Casein: Molkenprotein umgekehrt als in Muttermilch Außerdem ist das Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt
- 15. Nährstoffgehalte der Muttermilch Protein 1,2g (Casein:Molkenprotein: 40:60)Lactoferrin (bindet Eisen, sodass es für Bakterien nicht zur Verfügung steht)ImmunglobulineFett 4g (größtenteils gesättigt)KH: Größtenteils Lacrose 7g außerdem:Bifidus Faktor: schützt den Magendarmtrakt vor Parasiten in dem es den pH Wert senkt und Nährstoffe für gute Bakterien (Bifido) zur Verfügung stellt
- 16. Vorteile der Muttermilch ? bedarfsangepasst, hohe Bioverfügbarkeit, minimale Stoffwechselbelastung enthält Immunoglobuline Erzeugung einer antiputriden Darmflora (wenige Fäulnisbakterien) Schutz vor Überernährung und Allergien innige Mutter-Kind Beziehung Rückbildung des Uterus (Oxytocin
- 17. Eventuelle Nachteile der Muttermilch bzw wann muss ergänzt werden? Übertragung von Infektionen wenn Mutter krank ist wenn Galactose/Laktoseintoleranz besteht wenn die Milch einen zu geringen Gehalt an Vit D,K, Fluorid und Jodid hat (kann durch Nährstoffversorgung der Mutter der Fall sein)
- 18. Wie lange sollte gestillt werden und wann kann Beikost eingeführt werden (bzw wie?)) Es sollte mindestens 6 Monate gestillt werden Nach 4 Monaten kann Beikost gegeben werden. Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei Milch-Getreide-Brei, Getreide-Obst- Brei> Brei da keine Zähne (bzw nach 6 Mo Zähne), in Entwicklungsländern kaut die Mutter vorNach ca 9 Monaten kann Familienkost eingeführt werden Nach ca 1 Jahr kann kind normale Nahrung essen
- 19. Empfehlungen zur Allergieprävention? Wenn das Kind eine Risikoperson ist (=besteht wenn mind. ein Elternteil oder Geschwisterkiind Asthma, Heuschnupfen oder Neurodermitis hat)dann sollte in den ersten 4 Monaten ausschließlich gestillt werden (beste Allergieprävention) wenn das nicht möglich ist sollte Hypoallergene (HA) NAhrung gegeben werden (diese ist partiell oder extensiv hydrolysiert, keine sojabasierte Säuglingsnahrung)
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- 20. Welche Stillprobleme können auftreten? zu wenig Milch wunde Brustwarzen Trink- /Saugschwierigkeites des Kindes Milchstau Kind zu müde Brustwarzenentzündung Flach- oder Hohlwarzen schmerzhafte Nachwehen beim Stillen
- 21. Welche industriell hergestellten Säuglingsanfangsnahrungen gibt es? Und welche Spezialnahrungen? Säuglingsmilchnahrungen (Kuhmilch)>Pre: Laktose>1: Laktose + Stärke (+andere) Protein-Teilhydrolysate (Kuhmilch)> HA: allergenreduziert, zur Allergiepräventio Sojanahrungen (Kuhmilchfrei)>nur bei Wunsch nach Ernährung ohne tier. Eiweiß Elementardiäten (Aminosäuren) zur Therapie
- 22.Was ist Phenylketonurie (PKU)? Wie wird es diagnostiziert und therapiert? genetische, angeborene Stoffwechselerkankungdabei liegt ein Mangel von Phenylalaninhydroxylase vor, sodass Phenylalanin nicht mehr (zu Tyrosin) abgebaut wird, dies führt zu:>Phenylketonurie>relativer Tyr Mangel>bei Nichtbehandlung zu gestörter geistiger Entwicklung Diagnostik: Neugeborenen-Screening (Bluttest) Therapie: lebenslange Phe-arme Diät, die auch Typ Bedarf deckt
- 23. Was ist optimix? und was empfiehlt bzw bezieht es ein es bezüglich a) Nährstoffzufuhr b) Lebensmittelwahl c)Essensvorlieben- und abneigungen d) Mahlzeitengewohnheiten e) Prävention späterer ernährungsbeeinflusster Krankheiten optimierte Mischkost a) Protein, Fett, FS, KH, Ballaststoffe, Vitamine, MS, Wasserb) übliche preiswerte LM, wenig Fertigprodukte, keine Diätproduktec) zB Süßes, Pommes etcd) 3 Hauptmahlzeiten (2x Brot, 1x warm) und zwei Zwischenmahlzeiten (Pausenbrot, Nachmittagsmahlzeit)e) von Adipositas, Herz-/Kreislauf, Gicht, Karies, Diabetes
- 24. Wie ist die Prävalent für Unter- bzw Übergewicht bei Mädchen und Jungen in Deutschland? Prävalenz für Übergewicht viel größer als für Untergewicht.Mehr Mädchen als Jungen untergewichtig und mehr Jungen übergewichtig als Mädchen im Alter von 6-8 Prävalenz für Untergewicht am stärksten
- 25. Wieso kommt es heutzutage vermehrt zu Übergewicht / Adipositas bei Kindern als früher? die Energiezufuhr hat sich unwesentlich verändert; eine positive Energiebilanz ergibt sich hauptsächlich aus stark verminderter körperlicher Aktivität der Verzehr einzelner LM-Gruppen können nicht mit dem Auftreten von Übergewicht korreliert werden (außer bei energiehaltigen Getränken) Bedeutung von Hauptmahlzeiten im Familienverbund nimmt stark ab > Essen nebenher Sozio-ökonomischer Status spielt eine entscheidende Rolle
- 26. Was sind Therapieziele bei adipösen Kindern? Verhaltenveränderung Bewegung Vermeidung weiterer Gewichtszunahme "Hineinwachsen" ins Gewicht