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Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Fach) / psychophysik (Lektion)
- was sind 4 Forschungsbereiche der Psychophysik? Wahrnehmungsschwelle (Absolutschwelle) wie stark muss die Reizung eines Sinnesorgans sein, damit eine Reaktion erfolgt Reizunterscheidung (Unterschiedsschwelle) wie verschieden müssen zwei Reize sein, damit sie in einem gegebenen Kontext als unterschiedlich empfunden werden? Reizerkennung wie lange braucht es bis zur Identifikation (z. B. Einer berühmten Person) Skalierung wie gut können Personen schätzen, wie stark ein Reiz ist (Temperaturmessen)
- WAHRNEHMUNGSSCHWELLE (ABSOLUTSCHWELLE) WAHRNEHMUNGSSCHWELLE (ABSOLUTSCHWELLE) Mindeststimulation, die erforderlich ist, um einen bestimmten Reiz erstmals wahrzunehmen Bsp.: Licht (Absolute Schwelle: Flamme einer Kerze auf ca. 50km Entfernung in einer dunklen, klaren Nacht) Geruch (1 Tropfen Parfum verteilt in einer 3-Zimmer Wohnung)
- REIZUNTERSCHEIDUNG (UNTERSCHIEDSSCHWELLE) REIZUNTERSCHEIDUNG (UNTERSCHIEDSSCHWELLE) = Minimaler Unterschied zwischen zwei Reizen, der erforderlich ist, damit er erkannt wird → Wir erleben die Unterschiedsschwelle als den eben noch merklichen Unterschied (dieser dient als quantitative Grundlage, um den psychischen Unterschied zwischen zwei Empfindungen zu bestimmen)
- WEBERSCHE GESETZ WEBERSCHE GESETZ ...Unterschiedsschwelle steht in einem nahezu festen Verhältnis zur Reizintensität Je stärker der Reiz, desto größer muss der Reizunterschied sein, um diesen Unterschied zu bemerken In den Randbereichen (bei ganz tiefen und ganz hohen Reizintensitäten) gilt das Weber-Gesetz nicht mehr Formel: ∆R/R=const.=k ∆R= Reizunterschied R= Reiz k= konstante Bsp: Bei k =1/1 braucht man bei einem Reiz von 10 Einheiten einen Reizunterschied von 1 Einheit, um ihn zu bemerken Bei Gewicht von 20g, 2g Bei Gewicht von 20kg, 2kg
- Fechner Gesetz ..beschreibt den Zusammenhang zwischen Reiz- und Erlebnisintensität: RE Die Empfindungsstärke wächst mit dem Logarithmus der Reizstärke Eine Verdoppelung der Reizstärke hat also NICHT eine Verdoppelung der Empfindungsstärke, sondern etwa nur einen Zuwachs von k*30% zur Folge. Bsp. Cockpit Licht. Es reicht nicht, ein Licht zu verdoppeln, damit es besser wahrgenommen wird.
- SENSORISCHE ADAPTION SENSORISCHE ADAPTION = Verminderte Sensibilität als Folge konstanter Stimulation → Wir nehmen die Welt nicht so wahr wie sie ist, sonder so, wie es für uns nützlich ist, sie wahrzunehmen
- PSYCHOPHYSIK (Ursprung der Psychologie) PSYCHOPHYSIK (Ursprung der Psychologie) Psychophysik bezieht sich auf die gesetzmäßigen Wechselbeziehungen zwischen subjektiv psychischen (mentalen) Erleben und qualitativ messbaren, also objektiven physikalischen Reizen als den auslösenden Prozess Gegenstand der Psychophysik Zusammenhang zwischen physikalischem Reiz und Sinneswahrnehmung (Lichtreiz und visuelle Empfindung; Lautstärke und auditive Wahrnehmung)
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