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Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Fach) / FORSCHUNGSMETHODEN (Lektion)

FORSCHUNGSMETHODEN / FOM Dr. Heiß

Diese Lektion wurde von koku erstellt.

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  • Visualisierung des Gehirns Röntgenkontrastdarstellung • Röntgenkontrastdarstellung zwei flüssigkeitsgefüllte Systeme im Gehirn können mithilfe von Röntgenkontrasttechnik abgebildet werden: Gehirnventrikel und Blutkreislauf im Gehirn Es gibt zwei Methoden: 1. ein Teil der Cerebrospinalflüssigkeit wird zeitweilig durch Luft ersetzt 2. durch eine Hirnarterie wird ein Kontrastmittel infundiert, das die Blutgefäße sichtbar macht 
  • • Computertomographie (CT) • Computertomographie (CT) Gehirn kann dreidimensional dargestellt werden Röntgenröhre und Röntgendetektor drehen sich automatisch in einer bestimmten Gehirnebene um den Kopf des Patienten. Als Ergebnis erhält man ein CT-Schnittbild / CT-Scan. Mehrere Schnittbilder kombiniert liefern eine 3D Darstelllung des Gehirns 
  • Kernspintomographie (MRT / MRI / NMR) • Kernspintomographie (MRT / MRI / NMR) Verfeinerung der CT-Technik für die 3D Darstellung hinsichtlich der Bildauflösung Mithilfe eines starken Magnetfeldes werden Schnittbilder erzeugt Das Signal hängt von der chemischen Umgebung ab z. B. Fett, Muskeln, Blut 
  • Positionen-Emissions-Tomographie (PET) • Positionen-Emissions-Tomographie (PET) Liefert Informationen über die Aktivität des Gehirns (Welche Areale sind wann aktiv) Injektion radioaktiv markierter 2-Deoxyglucose (ähnlich Zucker) in die Halsschlagader. Glucose wird von aktiven Neuronen rasch aufgenommen und wird nicht gleich verbraucht, sondern sammelt sich in den aktiven Neuronen an. Es können Gehirnbereiche sichtbar gemacht werden, wenn z. B. Eine visuelle Aufgabe gelöst wird
  • Funktionelle Kernspintomographie (fMRT)  Funktionelle Kernspintomographie (fMRT) Liefert Informationen über die Aktivität des Gehirns. (Heutige Forschung mit fMRT) Sie macht die erhöhte Sauerstoffversorgung der aktiven Gehirngebiete sichtbar Vorteile ggü. PET → Keine Injektion notwendig → Kann Veränderungen in Echtzeit aufzeichnen 
  • Subtraktionstechnik Subtraktionstechnik Durch die zentrale Roller der Methoden PET und fMRT ist die Subtraktionstechnik heute die wichtigste verhaltensbiologische Forschungsmethode in der Neurowissenschaft Das Bilder-Subtraktionsverfahren, wie es in der kognitiven Neurowissenschaft üblich ist. Hier ist zu erkennen, dass das Gehirn eines Probanten weitverbreitet aktiv ist, wenn er ein flackerndes Schachbrettmuster betrachtet (visuelle Stimulationsbedingung). Wird allerdings die Aktivität, die während der Betrachtung eines leeren Bildschirms auftrat (Kontrollbedingung), davon abgezogen, so zeigt sich, dass die Wahrnehmung des flackernden Schachbrettmusters mit einer Aktivitätszunahme hauptsächlich in Okzipitallappen assoziiert ist. Zur Erstellung des gemittelten Differenzbildes wurden einzelne Differenzbilder von fünf Probanden herangezogen. 
  • Nicht-invasive Messung psychophysischer Aktivität physiologische Indikatoren werden an der Körperoberfläche gemessen Elektroencephalographie (EEG) Muskelspannung / Elektromyografie (EMG) Elektrodermale Aktivität (wichtig in der Neuropsychologie) Kardiovaskuläre Aktivität • Elektroencephalographie (EEG) : Liefert ein grobes Maß für die elektrische Aktivität des Gehirns. Ein EEG kann die Summe aller elektrischen Ereignisse im Kopf widerspiegeln. Anwendung: Messung Hirntod, Diagnostik: Epilepsie, Koma und Narkosetiefe • Muskelspannung / Elektromyografie (EMG) Über Oberflächenelektroden lässt sich die Muskelspannung messen. Der Muskeltonus ist ein häufig verwendetes Maß für den allgemeinen psychologischen Erregungszustand eines Menschen Wenn ein Motoneuron aktiviert wird, zeiht es sich nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip zusammen • Elektrodermale Aktivität (wichtig in der Neuropsychologie) Hautleitwert ist ein Maß für die elektrische Leitfähigkeit der Haut Physiologische Erregung wie Emotionen, Stress verändert die Hautleitfähigkeit Schweißdrüsen sympathisch innerviert Zwei Messverfahren: → Hautleitwert→ Hautleitfähigkeitsreaktion • Kardiovaskuläre Aktivität Kardiovaskuläre Aktivität besteht aus zwei Teilen: Herz und Blutgefäße 3 Maße sind von Interesse - Herzfrequenz - arterieller Blutdruck - lokales Blutvolumen • Transkranielle Magnetstimulation Mithilfe starker Magnetfelder können Bereiche des Gehirns sowohl stimuliert als auch gehemmt werden Anwendung Einsatz in der Therapie von Depression (Veränderung der Aktivität des präfrontalen Kortex) und Schizophrenie 
  • Verhaltensstudien Neuropsychologische Testverfahren (nur der erste wichtig) Verhaltensstudien Im Unterschied zu Methoden, die das Nervensystem untersuchen, kann man Verhaltensreaktionen direkt beobachten. Während die Methoden zur Erforschung des Nervensystems darauf abzielen, das NICHT sichtbare sichtbar zu machen, ist das Verhalten der sichtbare Ausdruck der verborgenen neuronalen Aktivität. 4. Neuropsychologische Testverfahren (nur der erste wichtig) • Tests für allgemeine Intelligenz!!! In Intelligenztests benutzt man Subtests, um neuropsychologische Fehlfunktionen aufzudecken und nicht um den IQ zu testen!! 
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