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Wissens- & Transfermanagement (Fach) / 7. Informationsmanagement + interne Informationsquellen (Lektion)
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- 01. Drei Grundanforderungen eines Informationsmanagements. · Verfügbarkeit - alle MA müssen Zugang zu den notwendigen Daten haben. Um die Verfügbarkeit zu gewährleisten müssen die Server, die Computernetze und eine zuverlässige Stromversorgung gesichert werden. · Datenintegrität - die gespeicherten Daten müssen den tatsächlichen Werten entsprechen, also es sollen keine Differenzen auftauchen. Authentizität (die Echtheit) der Daten ist auch sehr wichtig. · Vertraulichkeit - die Daten dürfen nur von der Personen oder Gruppen, die dazu berechtigt sind, verarbeitet werden. Dafür wird ein Berechtigungskonzept ausgearbeitet, wer auf welche Daten zugreifen darf.
- 02. Was versteht man unter digitalen Daten? Digitale Daten sind Informationen, die durch Maschinen gelesen, verarbeitet, umgewandelt und ausgegeben werden können.
- 03. Was versteht man unter Datenerfassung? Datenerfassung ist die automatische oder manuelle Aufnahme von Daten mithilfe elektronischer Geräte.
- 04. Was versteht man unter Datenspeicherung? Datenspeicherung ist die physische Speicherung der Daten auf einen Datenträger. Die wichtigen Daten werden im U. zentral gespeichert.
- 05. Was versteht man unter Datenverarbeitung? Datenverarbeitung ist die systematische und zielgerichtete Verarbeitung von Daten mithilfe elektronischer Geräte.
- 06. Was versteht man unter Datenübertragung? Datenübertragung ist die Übermittlung von Informationen von einem Sender zu einem oder mehreren Empfänger mithilfe elektronischer Kommunikationsmittel (E-Mail, USB-Stick, Sharesoftware, FTP-Server).
- 07. Was versteht man unter Datensicherung (Backup)? Datensicherung (Backup) ist die physisch unabhängige Speicherung der Daten auf einem zusätzlichen Datenträger. Bei Datenverlusten müssen die ursprünglichen Daten wiederherstellbar sein.
- 08. Was versteht man unter Datensicherheit (Security)? Datensicherheit (Security) sind die Maßnahmen, um die Verfügbarkeit, Datenintegrität, Vertraulichkeit und Authentizität der Daten zu sichern.
- 09. Was versteht man unter Datenschutz (Privacy)? Datenschutz (Privacy) umfasst alle Gesetze und Verordnungen, die den Umgang mit den personenbezogenen Daten regeln. Ziel des Datenschutzes - > die persönliche Daten der Bürger vor Missbrauch zu schützen.
- 10. Aufbau eines Informationsmanagements. · Analyse des Informationsbedarfs - die notwendigen Informationen müssen identifiziert und beschrieben werden: Informationsinhalt, Informationsdarstellung, Zeitpunkt des Bedarfs und Verknüpfung der Informationen untereinander. · Planung - interne und externe Informationsbestände und Informationsquellen werden erfasst und analysiert. Das U. definiert ein Informationsportfolio. · Bereitstellen - die Informationsbestände werden strukturiert. Der Zugriff auf die internen und externen Informationsquellen wird technisch sichergestellt. Die Datensicherheit wird gewährleistet. · Informationsversorgung - durch ein Berechtigungskonzept haben alle MA Zugriff auf die notwendigen Informationen.
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- 11. Was ist ein Lastenheft siehe Lernkarte
- 12. Was ist ein Pflichtenheft? Das Pflichtenheft wird von dem AN erstellt. Hier beschreibt der AN wie er die Anforderungen des AG erfüllen wird (wie und womit). Erst wenn der Auftraggeber das Pflichtenheft akzeptiert, sollte die eigentliche Umsetzungsarbeit beim Auftragnehmer beginnen.
- 13. Was versteht man unter Support der IT-System? Unter Support der IT-System versteht man die Leistungen eines externen U. oder eigener IT-Abteilung zur Organisation und Durchführung der IT-Einsätze. Man unterscheidet zwei Supportarten: meisten Hard- und Softwarehersteller bieten freiwillige und kostenlose Leistungen zum Teil können kostenpflichtige Leistungen vertraglich vereinbart werden Der Support eines IT-Systems kann folgendes umfassen: Installation und Einrichtung Anpassung an firmenspezifische Anwendungen Einweisung und Schulung Aktualisierung der Software
- 14. Was versteht man unter Open-Source-Software? Bei der Open-Source-Software ist der Quelltext frei veröffentlicht und kann zur Weiterprogrammierung genutzt werden. Das U. kann die Software selbst an seine Anforderungen anpassen. OSS kann an beliebig vielen Arbeitsplätzen lizenzkostenfrei genutzt werden. Vorteile: die Daten bei den OSS werden im offenen Formaten gespeichert, so dass der Datenaustausch erleichtert ist erweiterbar lizenzkostenfrei, aber nicht umsonst das U. nicht an einen anderen Anbieter gebunden Nachteil: Aufwand für Erweiterung / Umprogrammierung
- 15. Was versteht man unter Closed-Source-Software? Bei der Closed-Source-Software ist der Quelltext verschlossen. Für diese Programme müssen meist die Lizenzkosten an den Anbieter gezahlt werden. Die Anpassungen an der Software kann i.d.R. nur der Anbieter vornehmen. Vorteile: exklusive Lösung Nachteile: Abhängigkeit vom Anbieter
- 16. Was versteht man unter Customizing? Customizing - Anpassung der Software an die Anforderungen des U.
- 17. Interne Informationsquellen - Dokumente - FAQ-Listen, Wissensbilanzen, Resultate aus Benchmarking, wirtschaftliche Kennzahlen, Ideenfindung und Checklisten - Austausch in Gruppen - die MA tauschen in Gruppen Informationen aus und tragen Informationen zusammen. Bsp. Innovationszirkel, Qualitätszirkel, Projektgruppen, Stammtische. - IT-Systeme - die Informationen werden aus IT-Systemen abgefragt: PPS (Produktionsplanung- und Steuerungsprogramm), Workflowsysteme, Daten-banken und Verzeichnisse.
- 18. Was versteht man unter FAQ-Liste? In der FAQ-Liste werden die oft gestellte Fragen und die Antworten darauf aufgelistet. Die Anwender können dann nur auf die Liste greifen und die richtige Frage und Antwort finden. Bei der Erstellung der FAQ-Listen soll folgendes beachtet werden: exakte Formulierung der Fragen Größere FAQ-Listen sollten nach Rubriken aufgeteilt werden, um die Pflege der Listen und die Suche in der Liste zu erleichtern
- 19. Was versteht man unter Wissensbilanz? Wissensbilanz ist eine systematische Inventur von Wissen und der Aktivitäten zu seiner Entwicklung, Verwaltung und Verwertung. WB ist ein Berichts- und Managementinstrument. Sie erfasst: - Humankapital - Zusammenfassung der Kompetenzen, der Qualifikationen und der Fertigkeiten aller MA. HK ist an MA gebunden. Wenn ein fähiger MA das U. verlässt, verliert das U. Humankapital. Einflussfaktoren auf das HK: Motivation, Führungskompetenz, soziale Kompetenz und Fachkompetenz. - Strukturkapital - Strukturen, die zur Erfüllung der Aufgaben den MA zur Verfügung stehen: Infrastruktur, Prozesse, F&E, U-Kultur. Einflussfaktoren: Transparenz der Prozesse, U-Leitbild. - Beziehungskapital - alle Beziehungen zu den externen U. und Personen: KD, LT, Anteilseigner, Partener.
- 20. Warum werden Wissensbilanzen erstellt (Vorteile/Nutzen)? die systematische und zukunftsorientierte Bewertung dient der strategischen Planung und der Weiterentwicklung des U. mithilfe Wissensbilanz kann das U. ihren Wert besser dokumentieren kann als Argumentationshilfe bei den Verhandlungen mit Banken, Kunden, Lieferanten, Partnern verwendet werden.
- 21. Was versteht man unter Benchmarking? Benchmarking - systematische und vergleichende Analyse von Produkten oder Prozessen innerhalb eines U. oder auch eigener Branche oder auch branchen-übergreifend. Diese Analyse dient der Leistungsverbesserung. Bei dem Benchmarking werden die Erfolgsmethoden (Best Practice) ermittelt und in eigenem U. nach Anpassungen umgesetzt.
- 22. Benchmarking-Prozess. Zielsetzung und Auswahl des Objektes - was möchten wir benchmarken? Welche Produkte oder Prozesse? Aufstellen der Kriterien - festlegen der Kriterien, die bewertet werden müssen. interne Analyse - die Objekte werden nach Kriterien bewertet (was ist wichtig / nicht wichtig). Vergleich - dann werden die Objekte mit den Vergleichsobjekten aus den anderen U. oder Branchen verglichen. Ursachenforschung - wodurch sind die Stärken und Schwächen entstanden? Maßnahme und Kontrolle - die Erfolgsmethoden anderer U. werden eingesetzt, kontrolliert und angepasst
- 23. Was versteht man unter Ideenmanagement? Im Ideenmanagement werden Ideen und Verbesserungsvorschläge der MA aufgenommen. Die Ideen werden ausgewertet, strukturiert und gespeichert. Das IM soll das Wissen der MA aktivieren und für das U. nutzbar machen. Methoden: BVW klassischen Ideenräume oder Ideeninseln für MA ohne Intranet oder virtuelle mit dem Zugang zum Intranet (Foren, Wikis) die Ideen sollen an z.B. Pinnwänden oder im Intranet öffentlich gemacht werden, sodass die anderen die Idee ergänzen oder miteinander kombinieren könnten Ideenmanager / Ideenbeauftragter materielle Anreize
- 24. Was versteht man unter Zirkel? Zirkel sind Arbeitskreise des U., die sich regelmäßig zu einem bestimmten Thema (Qualität, Innovation, Arbeitssicherheit) treffen. Die TN des Zirkels sind meistens normale MA, die gleiche oder ähnliche Aufgaben und Erfahrungen haben. Auf diese Weise werden die Potenziale der MA besser genutzt. Hier werden Verbesserungen zur Qualität, Sicherheit oder die Innovation besprochen. Die Probleme werden angesprochen und die Lösungen gesucht.
- 25. Was versteht man unter Erzähltechniken? Erzähltechnik - Weitergabe von Erfahrungen in mündlicher oder schriftlicher Form. Durch Erzähltechniken wird explizites und implizites Wissen weitergegeben und es wird durch Zuhören oder Lesen aufgenommen. Geschichten sind nicht an eine Form gebunden, wie einen Vortrag oder eine Präsentation, so wird diese besser von den Zuhörern aufgenommen. Die Geschichten regen das Weiterdenken an. Methoden: Storytelling, Theaterstücke, Rollenspiele.
- 26. Was versteht man unter FMEA (Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse)? FMEA - ist eine vorausschauende Analyse, wo die Fehlerquellen frühzeitig erkannt und behoben werden. Die Informationen über diese Fehlerquellen werden dokumentiert. So bei der zukünftigen Entwicklung und Konstruktion kennt man die Schwachstellen und die Fehler können vermieden werden. Dies spart langfristig Kosten.
- 27. Was versteht man unter Workflow? Workflow - IT-gestützte Arbeitsabläufe. Das Workflow-Managementsystem kann wie bei Produktionsprozessen (Auftragsabwicklung) als auch bei Organisations-prozessen (Urlaubsplanung / -antrag) eingesetzt werden. Die Daten sind hier transparent. Jede Organisationseinheit hat die Möglichkeit die notwendigen Daten abzurufen und diese weiterzuverarbeiten (Management, Buchhaltung, Lieferant, Kunde).
- 28. Was versteht man unter Data Warehouse? Data Warehouse - ein großes Lagersystem für Daten. Die Daten kommen aus unterschiedlichen Datenquellen des U. und werden in das Datawarehous übernommen. Diese Daten werden in den Datenbanken verwaltet. Die Daten werden hier langfristig gespeichert und stehen für diverse Analysen zur Verfügung. Die Daten können auch für die OLAP (Online Analytical Process) oder für die Data-Mining (gezieltes Suchen von Daten von Kunden mithilfe von Algorithmen) bereitgestellt werden.
- 29. Kosten und Nutzen der Informationsquellen. Arbeitszeit für das Vorhalten und Nutzen der Informationsquellen externe Beratung externe Schulung Software / Hardware