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Einführung in die theoret. Phil. (Fach) / Philosophie des Geistes (Lektion)
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- Allgemein: Welche 2 zentrale Fragen gibt es hier? Die Frage nach dem Verhältnis von Leib + Seele: -> 2 mögliche Antworten: monistische Sicht (L+S sind dasselbe) oder dualistische Sicht (L+S sind zweierlei) Frage nach Erkenntnis/Erkennbarkeit im eigenen Fall (privat) und im Fall der anderen Person (öffentlich)
- Platon galt als Vorläufer vieler Auffassungen von Descartes. Wie lauteten Platons Thesen bzgl des Leib-Seele-Problems? Seele+Leib sind zweierlei (dualistische These!), werden getrennt voneinander angesehen Platon sieht Verständnis von Seele als ein "biologisches Prinzip": Der beseelte Körper ist der lebendige Körper. Mit dem Tod lässt die Seele ihn leblos zurück"
- Wie ist Aristoteles Auffassung des Leib-Seele Problems? Welche Bedeutung hat Substanz für ihn + was ist die Konsequenz daraus? er sieht Körper + Seele auch als getrennt an auch hier gilt biol. Prinzip (Seele als das Leben bringende!) es gibt 3 Bedeutungen von Substanz: 1) das Stoffliche, aus dem Körper besteht, 2) seiner Form, die aus einem Körper einen bestimmtem Gegenstand macht = Seele!! ->die Form, die dem Körper Leben bringt 3) der konkrete Gegenstand -> ABER (Unterschied zu Platon): da die Seele eine Form des Körpers ist, vergeht sie mit ihm nach dem Tod
- Worin liegt das Ende an Descartes Zweifel an der Außenwelt? durch den Zweifel selbst gewinnt er sichere Grundlage, da der Zweifel an sich gewiss ist außerdem gewiss: dass ich denke + wenn ich denke, dass ich existiere diese Gewissheit erstreckt sich auf das Denken/Bewusstsein im Ganzen die ganze Innenwelt tritt an die Stelle der verlorenen Außenwelt
- Was gewinnt Descartes mit seinem Zweifel? ein Kriterium , mit dem er zwischen Leib+Seele unterscheidet: res extensa + res cogitans dieses Kriterium ist ein erkenntnistheoretisches unbezweifelbar: das Denken, Vorstellungen, Wahrnehmungen bezweifelbar: Physik
- Welche Parallelität gibt es zwischen Descartes + Platon? dass Leib und Seele zweierlei sind Seele ist unabhängig vom Körper: Seele endet erst, wenn das Denken endet Person ist mit der Seele identisch, mit Bewusstsein! nicht mit dem Körper
- Was sind die Unterschiede zwischen Descartes und Platon bzgl der Seele? Platon: Seele ist das, was Körper belebt Descartes: für ihn ist die Seele das Denken + kommt nur dem Menschen zu daher besteht für eine Seele als belebendes Prinzip kein Bedarf mehr
- Gilbert Ryle:Welche offizielle phil. Lehre greift er an und warum? Descartes Lehre. Diese Lehre versucht, Geistiges parallel zu Vorgängen der Mechanik zu erklären demnach würde es geistige + physikalische Vorgänge geben, die beide nach denselben Prinzipien als Kausalvorgängen erklärt werden bezeichnet dies als Denkfehler oder Kategorienfehler
- Gilbert Ryle Was sind nach seiner Meinung psychologische Erklärungen? diese sind dispositionelle Erklärungen, die gesetzesartig sind (Bsp. GLAS!) d.h. dispositionale Prädikate sagen nichts darüber aus, ob etwas geschieht lediglich hypothetische Aussage über ein mögliches Geschehen, das auf einer bestimmten Generalisierung vergangener Beobachtung beruht
- Gilbert Ryle: Kritik an seiner dispos. Erklärung? Handlungen ließen sich immer unter Rekurs ihrer häufigen Wiederholungen in der Vergangenheit erklären der Handelnde soll sich anscheinend immer so verhalten ist nicht die Realität!
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- Descartes: in Bezug auf "res cogitans" + "res extensa" -> Wo steht das "ich"? bei res cogitans, der denkenden Sache "ich kann mir sehr wohl vorstellen, keinen Körper zu haben, nicht aber, nicht zu denken" ich existiere, solange ich denke!!
- Woraus ergibt sich die Gewissheit der res cogitans? ergibt sich aus der Methode des Zweifels
- Bzgl der Seele/res cogitans ergibt sich bei Platon, Arst. + Descartes ein Wechsel der Betrachtungsweise. Beschreibe! Platon: Seele ist ein Wesen von eigener BEschaffenheit, das zwischen den Welten wechselt Arist: Seele spendet dem Körper Leben. Seele als Eigenschaft des Körperlichen Desc.: Seele ist allein definiert, aufgrund der Art+Weise, wie von ihr gewusst werden kann, nämlich auf unbezweifelbarer Art + Weise! daher liegt ein erkenntnistheoretischer Zugang vor!
- Aus Desc. erk.theoret. Unterscheidung von Leib+Seele ergeben sich 2 Probleme. Welche? (allg) Das Leib-Seele-Problem. Diese werden voneinander unterschieden Das Problem des Fremdpsychischen
- Desc.: Bezüglich des Leib-Seele-Problems ergibt sich die Frage, worin deren Korrelation besteht bzw wie geistige Phänomene körperliche Phänomene (+umgekehrt) verursachen können, obwohl beide Substanzen unterschiedlich sind. Beschreibe Bieris Lösungsversuch + Desc. mögl Reaktion hierauf! (Descartes bereits tot) Bieri-Trilemma: bezieht sich aufs Problem der MENTALEN Verursachung! (es können aber nur 2 der 3 Sätze wahr sein!) Mentale Phänomene sind nicht-physische Phänomene Mentale Phänomene sind im Bereich physischer Phänomene kausal wirksam Bereich der phys. Phänomene sind kausal geschlossen Desc. würde die 3. These zurückweisen. Stattdessen könnte seiner Meinung nach die Seele auf einen phys. Bereich einwirken
- Desc.: Was ist das Problem des Fremdpsychischen? Wie können wir andere verstehen? wir haben unmittelbaren Zugang zu Inhalgten des eigenen Bewusstseins. Diese sind uns gewiss! (-> Innenwelt!) die fremden Bewusstseinsinhalte sind uns jedoch prinzipiell verborgen. Vom anderen habe ich nur, was zu seiner Außenwelt gehört (Körper, Verhalten...)
- Desc.: bzgl Problem des Frempsychischen. Wie sieht Brentanos Lösungsvorschlag hierzu aus? Aber welches Problem ergibt sich hieraus? dass es zumindest eine indirekte Erkenntnis fremder psychischer Phänomene gibt "Cartesianisches Analogieargument" wir können den anderen deshalb verstehen, weil bei ihm das Verhalten mit denselben seelischen Phänomenen einhergeht wie im eigenen Fall Problem ist dessen Prämisse, dass sich menschl. Individuen nicht allzu sehr voneinander unterscheiden -> petitio principii
- Carnap: Wie versucht er zuerst das Problem des Fremdpsychischen zu lösen? anhand eines Konstitutionssystems der Begriffe d.h. Begriffe sind auf andere rückführbar. Begriffe der Wissenschaft ergeben sich aus Begriffen einer niedrigeren Stufe, d.h. aus Grundbegriffen des Eigenpsychischen Konstitution des Fremdpsychischen: man konstituiert Ausdrucksbeziehungen, d.h. eigenpsychischen Vorgängen ordnen wir eigenes Verhalten zu diese Korrelation unterstellen wir dann auch der anderen Person! weist Ähnlichkeit zu Descartes Analogieargument auf
- Carnap: Was ist dessen neue These, nachdem er das Konst.system verworfen hat? die These von der Einheit der Wissenschaft ist physikalistisch, da die Grundlage der Wissenschaften die Physik ist (nicht mehr das Eigenpsychische!) hierdurch wird Intersubjektivität gewährleistet
- Carnap: Wie geht Fremdverstehen in dessen Physikalismus vor sich? eine psychologische Behauptung kann entweder über rationales o intuitives Verfahren aus einem Wahrnehmungssatz erschlossen werden dieser Wahrnehmungssatz bezieht sich entweder auf das Verhalten von A oder stellt eine unmittelbare Wahrnehmung dar lt Carnap spielten Dispositionen wichtige Rolle: jemand ist dazu disp. auf einen bestimmten Reit entsprechend zu reagieren Fazit: lt Carnap sind Behauptungen über das Fremdpsychische nicht überprüfbar!
- Carnap: Was denkt er über die Aussagen über Eigenpsychisches? das auch diese physik. rekonstruiert werden müssen seine Auffassung besteht in Symmetrie von psychol. Aussagen in 1. und 3. Person diese bedürfen beide der Nachprüfung!
- Aristoteles: Wieso liegt bei ihm Substanz-Monismus vor? Was bedeutet bei ihm Eigenschafts-Dualismus? Substanz-Monismus: die Seele ist für ihn eine Form des Körperlichen und daher quasi mit dem Körper gleichzusetzen (ist Eines = Monismus). Daher vergeht beim Tod die Seele mit de Körper. Daher ist Seele nicht unsterblich. Eigenschaftsdualismus: ein und derselben Substanz werden 2 Eigenschaften zugesprochen -> physische + mentale Eigenschaften
- Arist: Seele als biolog Prinzip. Was bedeutet dies für Pflanzen, Tiere, Menschen? alle besitzen eine Seele, unterscheiden sich aber ihrer Fähigkeit nach Pflanzen besitzen anima vegetativa -> besitzen Vermögen, sich zu nähren + zu vermehren Tiere besitzen anima sensitiva -> Vermögen zur Wahrnehmung, Vorstellungsvermögen und Fähigkeit zur Fortbewegung Mensch allein besitzt anima rationalis -> Vermögen zur Erkenntnis + zum Bedenken des eigenen Handelns Bsp: Mensch verfügt mit anima rationalis zugleich über anima vegetativa u anima sensitivita
- Woran besteht am Anfang Descartes Zweifel? Womit endet sein ZWeifel? Zweifel an der Außenwelt, z.B. Wahrnehmungen wie Papier betasten außerdem Wissenschaften, die sich auf diese Außenwelt beziehen dasselbe gilt für Arithmetik (verrechnet). falls nicht verrechnet, dan wäre es noch möglich, dass ihn ein böser Geist getäuscht hat Ende des Zweifels: dass er in sich die Vorstellung eines unendlichen Wesens vorfindet, einer vollkommenen Substanz
- Descartes gewinnt mit seinem Zweifel die Gewissheit, de sich auf das Denken, das Bewusstsein im Ganzen erstreckt. Was sagt er hierüber? Eine ganze Innenwelt, die an die Stelle der verlorenen Außenwelt tritt