5
hpp (Fach) / HPP (Lektion)
Heilpraktiker Psychtherapie
Diese Lektion wurde von Antoniah erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
- Kielholz Schema Stoffe vom Amitriptylin-Typ wirken eher beruhigend (dämpfend) und sind besonders zur Behandlung der agitiert-ängstlichen Depression geeignet; Stoffe vom Imipramin-Typ sind antriebsneutral und wirken vor allem stimmungsaufhellend, sie können sowohl zur Behandlung des agitiert-ängstlichen als auch des gehemmt-depressiven Depressionstypus eingesetzt werden; Stoffe vom Desipramin-Typ wirken eher wachmachend bzw. antriebssteigernd, sie sind besonders zur Behandlung der gehemmt-depressiven Depression geeignet.
- Vitalgefühle Störung der Vitalgefühle: Darunter versteht man ein Daniederliegen der allgemeinen Leibgefühle, von Kraft und Lebendigkeit, der körperlichen und seelischen Frische und Ungestörtheit. Es ist das Erleben einer Herabsetzung der Gefühle der eigenen Lebendigkeit, Frische, Spannkraft, Schwung. Es gehört hier auch her: ,, Es ist alles so schwer, es drückt mich nieder, ich bringe keinen Schwung auf, alles ist so mühsam." Ferner: Niedergeschlagenheit, Kraftlosigkeit, Schlappheit, Müdigkeit, körperliches Unbehagen. Die streng lokalisierten Störungen wie Kopfschmerzen, Globusgefühl, Druck auf der Brust und Muskelschwäche lokalisierter Art gehören nicht hierher.
- Psychosomatik Die Lehre der Psychosomatik bezieht sich auf den Zusammenhang zwischen somatischen (körperlichen) Störungen, Symptomen oder Krankheitsbildern und der Psyche. Es wird angenommen, dass die Psyche starken Einfluss auf den Verlauf von verschiedenen Krankheitsbildern hat, manche sogar erst hervorrufen kann.
- Psychosomatose Eine Psychosomatose als psychosomatische Erkankung ist in erster Linie durch mentale Prozesse bzw. Gefühle wie Angst, Depression oder Schuld ausgelöst, ihr liegen aber wiederum fassbare morphologische Veränderungen zugrunde. Einige Autoren sind der Auffassung, dass somatischen Erkrankungen wie dem Asthma bronchiale und der gastroduodenalen Ulkuskrankheit psychische Auslöser zugrunde liegen.
- Prodomalsymptom Prodromalsymptome sind erste Anzeichen für eine Erkrankung und meist sehr unspezifisch. Das bedeutet, es ist schwer zu erkennen, ob sie tatsächlich Vorboten einer psychischen Krankheit sind oder nur vorübergehend auftreten. Es ist sehr schwierig zu sagen, welche psychische Erkrankung möglicherweise hinter Prodromalsymptomen steckt, weil viele Symptome zu Beginn der unterschiedlichsten Erkrankungen sehr ähnlich oder sogar gleich sein können. Daher muss man bei der Beurteilung dieser Anzeichen unbedingt berücksichtigen, in welcher Situation sich der Betroffene aktuell befindet, und ob es noch andere Gründe oder Erklärungen für das Auftreten der Symptome gibt.
Anzeige