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Wissens- & Transfermanagement (Fach) / 1. Betriebliches Zielsystem (Lektion)
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- 01. Hauptziele des Unternehmens (betriebliche Ziele) ökonomische soziale ökologische (Sicherung und Weiterentwicklung des Wissens im U.)
- 02. Beispiele für ökonomische Ziele Gewinnsteigerung Qualitätsverbesserung Kostensenkung
- 03. Beispiele für soziale Ziele Sicherung der Arbeitsplätze Leistungsgerechte Beurteilung und Bezahlung Betriebliche Mitbestimmung (Betriebsrat) Förderung der MA
- 04. Was versteht man unter Fürsorgeprinzip? Der Staat greift danach ein, wenn sich Menschen in Not befinden und bedürftig sind. Insbesondere die Zahlung von Sozialhilfe oder Wohngeldzahlungen an einkommensschwächere Mieter beruhen auf dem Fürsorgeprinzip.
- 05. Beispiele für ökologische Ziele Verbesserung der Energieeffizienz Schutz der Umwelt am Standort des Unternehmens Effizienter Wasserverbrauch Weniger Emission
- 06. Wissen Das Wissen jedes einzelnen MA dient dazu, die richtigen Entscheidungen zu treffen und richtig zu handeln. Explizites (ausführlich) Wissen ist dokumentiertes Wissen, dass für andere greifbar ist, z.B. in Form von Arbeitsanweisungen, dokumentierten Abläufen, Berichten oder Zeichnungen. Implizites Wissen („können, ohne sagen zu können, wie“) existiert als Können und Erfahrung nur in den Köpfen der Mitarbeiter. Es ist schwer greifbar, speicherbar und verteilbar. Implizites Wissen ist der weitaus größere Anteil am Unternehmenswissen. Aus dem Wissen muss ein ökonomischer und sozialer Nutzen für das U., die MA und die Kunden entstehen.
- 07. Wissenstransfer Mit dem Wissentransfer wird dafür gesorgt, dass jeder MA über das notwendige Wissen verfügt und dieses in der Praxis effektiv anwendet.
- 08. Warum gehört WuTi auch zu den wichtigsten Zielen des U.? Gründe: schnelle Entwicklung der Technik -> MA erhalten Schulungen, Seminare ect. um auf dem aktuellen Stand zu bleiben altes Wissen verliert schnell an Bedeutung, neues Wissen muss integriert Werden das Wissen der älteren MA muss erhalten bleiben, jüngere MA bringen neues Wissen mit Wissensaustausch zw. älteren und jüngeren MA.
- 09. Wissenspyramide (DIKW-Modell) Datenbasis -> Informationen -> Wissen -> Fachkompetenz
- 10. Wissenstreppe Daten Information Wissen Können Handeln Expertise Wettbewerbsfähigkeit
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- 11. Was versteht man unter Daten? Daten sind Zeichen mit Ordnung und Struktur
- 12. Was versteht man unter Information? Informationen sind Daten mit einer besonderen Bedeutung.
- 13. Was versteht man unter Wissen? Wissen ist Information in einem bestimmten Kontext. Information, die gültig und wahr ist.
- 14. Was versteht man unter Können? Können ist vernetztes und anwendbares Wissen.
- 15. Was versteht man unter Handeln? Handeln ist in der Praxis bewusst eingesetztes Können.
- 16. Was versteht man unter Expertise? Expertise ist besonders kompetentes und effizientes Handeln.
- 17. Was versteht man unter Wettbewerbsfähigkeit? Wettbewerbsfähigkeit entsteht durch Expertise mit besonderen Alleinstellungsmerkmalen.
- 18. Ziel des WTM? Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens
- 19. Was versteht man unter Wissens- und Transfermanagement? WTM = gezielte Gestaltung von Rahmenbedingungen und Prozesse unter besonderer Berücksichtigung des Produktionsfaktor "Wissen" Dispositive PF: Planung, Organisation, Kontrolle, Leitung, Wissen
- 20. Zyklus des Wissensmanagements. Wissensziele aufstellen Wissen identifizieren Wissen erwerben Wissen nutzen Wissen bewerten
- 21. Kurz- und mittelfristige Ziele für das WTM. Dokumentation des Wissens der MA Dokumentation der Erfahrungen aus Projekten Erarbeitung einer Wissensbilanz Analyse und Behebung von Wissensdefizit Vernetzung des Wissens und der Wissensträger Start einer Kooperation mit z.B. einer Forschungseinrichtung Suche nach MA mit besonderen Fähigkeiten
- 22. Corporate Governance Corporate Governance - Zusammenfassung bestimmter Verhaltensregeln zur verantwortungsbewussten U-politik. CG gilt für alle Führungskräfte und MA.
- 23. Was ist ein Unternehmensleitbild? In einem Leitbild stellt das U. dar seine: Ziele Grundsätze Stärken langfristigen strategischen Planungen Es dient den FK, MA und Kunden: zur Orientierung zur Integration als Entscheidungshilfe
- 24. Bestendteile eines U-Leitbildes: Vision = Zukunftsbild Mission = Auftrag Philosophie = Einstellungen, Werte (z.B. keine Kinderarbeit) U-Politik = Rahmenbedingungen Startegie = Masterplan
- 25. Corporate Identity Corporate Identity = alle charakteristischen Merkmale eines U. Mit diesen Merkmalen grenzt sich das U. von den anderen ab. Zur CJ gehören: Cirporate Designe (Erscheinungsbild) Corporate Behaviour (Verhalten der MA) Corporate Communication (U-Kommunikation) Corporate Knowledge
- 26. Corporate Designe CD = Erscheinungsbild des U.: Logo Farbschema Dokumentenlayout einheitliche Arbeitskleidung einheitlich eEinrichtung (McDonalds)
- 27. Corporate Behaviour CB = die Art und Weise, wie MA und FK untereinander sowie mit der Umwelt kommunizieren: Verhandlungsstil Umgangston Korrespondenzstil Arbeitsstil
- 28. Corporate Communikation CC = Art un Weise, wie mit Kunden, Lieferanten und der Öffentlichkeit kommuniziert wird. Werbesprüche Slogans Erkennungsmelodien Firmenzeitschriften Funkwerbung
- 29. Corporate Knowledge CK = Wissensbasis des Unternehmens; einheitliche Regeln, wie man Wissen aktualisiert, weitergibt, erweitert.
- 30. Was versteht man unter U-Politik? Unternehmenspolitik gibt Rahmenbedingungen und Leitlinien für die Arbeit des U. vor. Dabei werden die Interessen folgenden Gruppen berücksichtigt: Shareholder Kunden MA Lieferanten Subunternehmen
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- 32. Einflussfaktoren auf Wissen und Wissenstransfer. demografische Entwicklung Wissensgesellschaft Fachkräftemarkt weltweite Wettbewerb
- 31. Was versteht man unter Unternehmenskultur? Unternehmenskultur ist der Zusammenklang von Überzeugungen, Werten, Moral, Verfahren und dem Klima in einer Organisation. Die Unternehmenskultur wird oft nach dem Motto »so machen wir das schon immer« ausgedrückt.