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Römisches Recht II (Obligationenrecht) (Fach) / Realkontrakte (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Oellah erstellt.

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  • Was war die actio depositi directa? eine in ius concepta Formel  mit ex-fide-bona-Klausel--> erlaubte, dass Nebenansprüche unf Gegenansprüche berücksichtigt werden
  • wann kam das depositum als Geldverwahrung in Betracht? wenn das Geld       verpackt       versiegelt oder       als identifizierbare Einzelmünzen hinterlegt wurde
  • Wie hieß es, wenn Geld offen in Verwahrung gegeben und dem Verwahrer erlaubt wurde, es zu gebrauchen? = depositum irregulare Hier gelangte das Geld bei Übergabe (traditio) sofort in das Eigentum des Verwahrers. Dieser trug ab diesem Zeitpunkt das Risiko des zufälligen Untergangs. Nach Ablauf der Zeit hatte er die gleiche Summe Geld zurückzugeben. à nicht die gleichen Münzen.
  • Was ist die Darlehensklage, und wieso wurde sie gewährt? = actio certae pecuniae weil der Unterschied zum Darlehen verwischt wurde.  Actio cresitae pecuniae unterstütze aber die Interessen des DG schlechter als die actio depositi, an welcher auch festgehalten wurde. 
  • Klage des Depositum? actio depositi.  war eine in ius concepta Formel mit ex-fide-bona-Klauseldas erlaubt dem Richter:- dem Verwahrer formlosvereinbarte Zinsen zu verrechnen und evtl. - den Beklagten auf Zahlung nicht vereinbarter Zinsen zu verurteilen
  • was geschah, wenn der Schuldner die Erfüllung der Rückgabe verrsäumte und er dieses Säumnis zu verantworten hatte? Er geriet in Verzug (mora debitoris) = Verzugszinsen waren auch ohne ausdrückliche Vereinbarung zu zahlen
  • Sequestration? Der Sequester verwahrt eine Sache, um die Prozessparteien streiten, um sie dem Sieger herauszugeben. Besonders bei Vindikationsverfahren. Der Streitverwahrer ist interdiktengeschützter Fremdbesitzer. Ist dazu da damit die Sache inzwischen nicht ersessen wird.
  • Pignus? = Verpfändung; Hingabe einer Sache zur Sicherung eines Anspruchs des Empfängers.  Meistens steht der Verpfändung ein sachenrechtliches Geschäft voran, das ein dingliches Recht –Pfandrecht- begründet. Parallel entsteht aber ein schuldrechtliches Geschäft zwischen dem Verpfänder und dem Pfandgläubiger.
  • Wodurch wird eine Pfandhaftung begründet? durch formlose Vereinbarung.        conventio pignoris       patum.  
  • was entsteht, wenn eine Sache an den Gläubiger übergeben wird? Realkontrakt "pignus"
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  • Re contrahitur (Verpfändung)? Durch die Hingabe einer Sache als Besitzpfand wurde ein Realkontrakt begründet. à Dadurch wurde auch der Pfandgläubiger unter bestimmten Umständen zur Rückgabe verpflichtet. Wurde das Pfand nicht übergeben, so gab es nur das dingliche Recht des Pfandgläubigers. Es gab jedoch keine schuldrechtliche Beziehung zum Pfandbesteller
  • was musst im Pfandrecht passieren, damit eine schuldrechtliche Beziehung bestand? der Pfandgläubiger musste durch        die vindicatio pignoris       die actio pigneraticia in rem       die actio Serviana       das interdictum Salvianum den Pfandgegenstand erlangen.
  • Wann hat der Pfandbesteller einen Rückgabeanspruch? Wenn die Schuld getilgt oder sonstwie erloschen ist. 
  • Mit was darf sich der PG beim Verkaufspfand befriedigen? bis zur Höhe seiner geforderten Schuld.  Superlfuum muss dem Pfandbesteller zurückgegeben werden. 
  • Klage des Verpfänders?       actio pigneraticia directa in personam. wenn die übergebene Sache nach Tilgung der gesicherten Forderung nicht zurückgegeben wurde oder wenn ein Superfluum entstand.
  • Klage des Pfandgläubigers?       actio pigneraticia contraria in personam für Aufwendungen oder Schäden oder wenn eine fremde Sache als Pfand gegeben wurde bei der aber kein dingliches Recht gegehrt werden konnte
  • Was ist aus der Haftung der in ius concepta Klage mit ex-fide-bona-Klausel ausgeschlossen?       höhere Gewalt jedoch       für custodia (Fahrlässigkeit + Zufall und mehr) Im klassischen Recht beschränkte man sich schon auf dolus und culpa. Bei den älteren Formeln spielte es keine Rolle warum der Pfandgläubiger nicht zurückzahlen konnte. Er musste ersetzen.
  • Fiducia? = Treuabrede; eine treuhändische Eigentumsübertragung  Der fiduziarische Erwerber erlangt nach außen die volle Rechtsmacht eines Eigentümers unterliegt jedoch im Innenverhältnis dem Treugeber der beschränkenden Treueabrede:-pactum fiduciae
  • Auf was konnte das pactum fiduciae lauten?       sichere Verwahrung = fiducia cum amico contracta ( mit einem Freund geschlossenen         Treuhand oder       Kreditsicherung =fiducia cum creditore contracta
  • Treunehmer? Erwerber verwahrt im fremden Interesse mit Absicht die Sache zurück zugeben Treunehmer wird nach außen hin Eigentümer à Unterscheid zum depositum Könnte Sache veräußern ist auch rechtswirksam nur verstößt es gegen die Treueabrede und dadurch schadenersatzpflichtig.
  • Klage des Treunehmers auf Rückgabe der SAche oder Herausgabe des Superfluums oder bei Schadenersatz? actio fiduciae directa
  • Klage des Treugebers auf Rückgabe der Sache od. Herausgabe des Superfluums oder bei Schadenersatz? actio fiduciae directa
  • Klage des Treunehmers im Falle von Aufwendungen? actio fiduciae contraria