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Huf (Fach) / Huf (Lektion)

Huf

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  • Belastungsverhältnisse Die Hufform ist eine Folge der Belastungsverhältnisse im Huf, welche aus der Gliedmaßenstellung resultieren. Bei Fehlstellungen werden die Gelenke unphysiologisch belastet und die Knochen sowie Hufkapsel verändern ihre Form.
  • Ist die Hufform rasseabhängig? Ja
  • Anpassung an Umweltbdingungen weiche, feuchte Böden = flache Hufe mit eher weichem Horn trockene, harte Böden = eher, steile, harte Hufe
  • Hufform Bewegung wenig Bewegung = schlechtere Durchblutung = langsames Hornwachstum viel Bewegung = bessere Durchblutung = schnelleres Hornwachstum, aber auch vermehrter Abrieb durch die längere Bewegungsdauer (nicht bewiesen)
  • regelmäßiger Huf - Allgemein - die Hufoberfläche ist glatt und hat einen matten Glanz - die Hornwand verläuft überall gestreckt und gerade, nur dann ist sie tragfähig - der Tragrand ist intakt, nicht ausgebrochen und damit stützfähig
  • regelmäßiger Huf - Ansicht von der Seite - die Zehenwand verläuft gerade und paralles zur gestreckten Zehenachse, d. h. der Huf passt zum Fesselstand - die länge der Zehenwand passt zur Länge der Zehenachse und beträgt ca. die doppelte Länge der Trachtenwand - die Trachtenwand verläuft gestreckt und parallel, in einem Winkel von 50° und mehr (52-56°) bei den Vorderhufen und 55° und mehr (54-58°) bei den Hinterhufen - Hinterhufe sind meist etwas enger und höher als die Vorderhufe - der Kronrand verläuft in einem gleichmässigen Bogen von vorne oben nach hinten unten
  • regelmäßiger Huf - Ansicht von vorne - die senkrechte Achse der Gliedmaße teilt den Huf in zwei gleiche Hälften - die Seitenwände sind ausgeglichen in Höhe und Winkelung, sind gerade und verlaufen mit einer leichten Neigung nach aussen. Die innere Wand ist häufig steiler als die äussere Wand - der Kronrand befindet sich innen und aussenn auf gleiche Höhe und verläuft gleichmäßig geschwungen nach hinten. Seine Form gibt die Hufform und die Form des Tragrandes vor
  • regelmäßiger Huf - Ansicht von hinten die Ballen sind symetrisch und gleichmäßig gerundet, die Ballengrube ist gut ausgefüllt
  • regelmäßiger Huf - Blick auf die Sohle Als Balancepunkt wird die Stellen unter dem Huf bezeichnet, wo sich alle angreifenden Hebelkräfte gegenseitig aufheben.  Im Idealfall liegt dieser Punkt im Zentrum der Tragfläche des Hufes, unmittelbar hinter der Strahlspitze unter dem Hufgelegsdrehpunkt - die äussere Hufkontur ist gleichmääßig gerundet - in der Regel ist die äussere Seitenwand etwas weiter und runder gebogen und die äussere Hornwand etwas dicker entwickelt als die innere. Entsprechend ist es möglich, einen linken von einem rechten Huf zu unterscheiden. - die Dicke der Hornwand nimmt von der Zehe zur Tracht hin kontinuierlich ab - die Eckstrebenwände sind kräftig und gestreckt und somit tragfähig. Sie liegen mit dem Eckstrebenwinkel in einer Ebene - der Hornstrahl ist kräftig entwickelt und hat eine glatte, feste Oberfläche - die Hornsohle ist gleichmäßig leicht gewölbt - die weiße Linie verläuft paralles zur Hornwand, ist intakt und ohne Verfärbungen
  • regelmäßiger Huf - Blick auf die Ballen - die innere und äussere Seitenwand sind annähernd gleich hoch - die Hufknorpel sind elastisch - die Trachtenwände sind gleich hoch, gestreckt und mit einer leichten Neigung nach aussen gestellt. Diese Neigung ist steiler als die der dorsalen Zehenwand - der Strahl steht nicht über das Hufeisen vor, hat aber im Idealfall beim belasteten Huf Bodenkontakt (Hufpumpe)
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  • regelmäßiger Huf - Vergleich mit dem kontralateralen Huf Der linke und der rechte Huf sollten in Größe und Form nahezu übereinstimmen. Ist z.B. der eine Huf flacher, hast dies eine ungleiche Gliedmaßenbelastung zur Folge.