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S T E X (Fach) / WFC (Lektion)

3.

Diese Lektion wurde von Tangeek erstellt.

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  • Was gehört alles zu einer optimalen op Vorbereitung? Anamnese und klinische Untersuchung Laboruntersuchungen vor allem Blutbild, Gerinnung, retentionswerte und Elektrolyte Röntgen-Thorax bei pulmonalen Erkrankungen und oder Patient über 60 Jahre EKG bei auffälliger kardialer Anamnese und oder ab dem 50 Lebensjahr eventuell Optimierung der Dauermedikation prämedikationsvisite und Aufklärung durch den Operateur und den Anästhesisten Lungenfunktionstest bei pulmonalen Erkrankungen und oder Risikoeinschätzung vor pulmonalen Eingriffen spezifische Untersuchungen
  • Wie geht man mit ASS und thrombozytenaggregationshemmern während einer OP um? ASS unbedingt weiter geben Thrombozytenaggregationshemmer wie clopidogrel oder Prasugrel oder Ticagrelor 7 bis 10 Tage präoperativ absetzen
  • Was sind Indikationen für orale Antikoagulantien? Chronisches Vorhofflimmern Zustand nach Lungenembolie Zustand n. Thrombose gelegentlich bei höhergradiger PAVK und Prophylaxe bei zerebrovaskulärer Insuffizienz
  • Was macht man mit oralen Antikoagulantien während einer OP? Umstellung auf besser steuerbares Heparin vorzugsweise niedermolekulares Heparin da es bessere pharmakologische Eigenschaften hat wie eine bessere Bioverfügbarkeit und längere Halbwertszeit
  • Was sind allgemeine OP Risiken? Narben oder keloidbildung, Wundheilungsstörungen Blutungen sowohl intra als auch postoperativ Thrombose, Lungenembolie Verletzung von Gefäßen, Nerven und Lymphgefäßen Infektion Schmerzen
  • Was ist Teil der Fast Track Chirurgie? Minimal invasive Chirurgie Laparoskopie,  keine Redons,  keine Drainagen thorakaler Periduralkatheter zur Schmerztherapie Steigerung der Darmmotilität, Optimierung der abdominalen Perfusion restriktives parenterale flüssigkeitsgabe intra und postoperativ frühmobilisation in der Regel schon am OP Tag beginn mit der Ernährung schon am OP Tag mit gesüßten Tee am zweiten Tag energiereich Getränke und leichte Kost ab dem dritten Tag normale Kost frühzeitig Entfernung des Blasenkatheters erster postoperativer Tag Einschränkung des invasiven Monitorings
  • Was sind Indikationen zur parenteralen Ernährung? Hypermetabolismus und bei stark katabole Stoffwechsellage z.b. nach großen Eingriffen Sepsis, schweren Intoxikationen  und Tumoren längerfristige transportstörung des Gastrointestinaltrakt, z.b. postoperative darmatonie, häufig als Folge ausgedehnter Darmoperationen oder Ileus längere präoperative Hungerphase Anastomoseninsuffizienz nach Darm Eingriffen schwere akute Pankreatitis schwerer Eiweißmangelzustand z.b. durch resorptionsStörungen, Tumoren
  • Formel zur Berechnung von Flüssigkeitsbedarf 0 bis zehn Kilogramm Kilogramm x 4  ml/h 10 bis 20 kg Kilogramm x 2  ml/h ab 21 kg Kilogramm x 1 ml/h
  • Ab wann gibt man grob Erythrozytenkonzentrate, fresh Frozen Plasma und thrombozytenkonzentrate? Erythrozytenkonzentrate ab HB von 7 bis 9 g/dl FFP ab einem Quick Wert von 40% und thrombozytenkonzentrate je nach Symptomatik ab einer Thrombozytenzahl von 50000/mikroliter
  • Wie sieht der postoperative Stoffwechsel aus? Die postoperative sympathikotone Stoffwechsellage für zum postaggressionssyndrom hierbei wird vermehrt ACTH, TSH und ADH Freigesetzt, dadurch werden vermehrt Proteine und Aminosäuren abgebaut, Glucose wird durch insulinantagonisten vermehrt bereitgestellt und die lipolyse erhöht.  Der Anstieg von ADH und raas für zur Natrium und Wasserretention, Hypokaliämie und Ödemen. Weitere Symptome sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Fieber Gerinnungsaktivierung glukoseverwertungsstörung mit kataboler Stoffwechsel immunsystemschwäche durch erhöhte katecholamin und kortikoidspiegel, Vasokonstriktion und Zentralisierung mit Schock multi Organversagen Pneumonie vier bis fünf Tage nach OP folgen die anabole Phase gekennzeichnet durch parasympathikotonie trophotropie
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  • Stadien der verbrauchskoagulopathie? 1 Aktivierungsphase Aktivierung der Gerinnung Störung der Mikrozirkulation 2 frühe Verbrauchsphase Abfall von Thrombozyten und Gerinnungsfaktoren, Anstieg der D-Dimere 3 späte Verbrauchs Phase manifeste hämorrhagische Diathese, akutes Nierenversagen, Schock 
  • Was ist der Unterschied zwischen Heparin induzierte Thrombozytopenie in Typ 1 und 2 Hit1 nicht immunologisch bis zu 10% Heparin verkürzt Lebensdauer der Thrombozyten klinisch meist irrelevant thrombozytenabfall nur vorübergehend und ungefährlich selten unter 100000 hit Typ 2 lebensbedrohliche Komplikation der Heparin Anwendung bei unfraktioniertem Heparin in ca 2 bis 3% der Fälle bei niedermolekularen Heparin bei 0,3% beruht auf Bildung von Antikörpern, die in Anwesenheit von Heparin Thrombozyten aktivieren und dann einen massive Thrombinbildung bewirken.  führt zu thromboembolischen Komplikationen hauptsächlich in den großen venösen Gefäßen der Extremitäten tritt in der Regel zwischen dem 5. Und 14 Tag nach 1 Anwendung von Heparin auf Thrombozyten meist unter 50000 sofort Heparin absetzen
  • Wie läuft die sekundäre Wundheilung ab? Exsudationsphase zwei bis drei Tage Blut und Lymphe füllen den Defekt proliferationsphase 4.-7. Tag in die Gewebe Lücke Sprossen Kapillaren und Fibroblasten ein reparationsphase zweite Woche durch die Bildung kollagener Fasern erhält die Wunde Reißfestigkeit differenzierungsphase mehr als zwei Wochen kollagenen Fasern richten sich gemäß der Beanspruchung der Haut aus
  • Was sind die wichtigsten Ursachen von Wundheilungsstörungen? Infektion, Hämatom, Oedem, taschenbildung minderperfusion, ischämie Fremdkörper traumatisierende Operationstechnik erhöhte Spannung im Bereich der Wundränder mangelnde Immobilisation der Wunde Einnahme von Immunsuppressiva wie Kortikosteroide oder Zytostatika allgemein Erkrankungen: Diabetes mellitus, Eiweissmangel, Vitamin C Mangel, Arteriosklerose, Tumoren, Anämie, leukozytopenie und hohes Lebensalter
  • Was muss man beim Anlegen eines Gipsverbandes beachten? Abpolsterung Druck exponierte Stellen Achtung Nervenläsionen suffiziente Ruhigstellung in achsengerechte Neutralstellung Achtung Kontrakturen gegebenfalls Ruhigstellung der angrenzenden Gelenke Prüfung der peripheren Durchblutung, Motorik und Sensibilität DMS radiologische Kontrolle der Fraktur im Gips Frage nach der Bequemlichkeit Gipskontrolle am nächsten Tag (DMS, Stellung der Fraktur) low-dose Heparinisierung bei Gipsverbänden der unteren Extremität z.b. mit Enoxaparin=Clexane nadroparin=Fraxiparin eine längerfristige Immobilisierung beinhaltet die Gefahr einer inaktivitätsatrophie von Knochen und Muskeln Gelenkversteifung durch kapselschrumpfung und Knorpel Atrophie sowie einer Bewegungseinschränkung durch Verklebungen des Sehnengleitgewebes
  • Was sind die typischen Zeichen einer akuten Entzündung? Celsus 25 vor bis 40 nach Christus. Rötung rubor Schmerz dolor Schwellung Tumor Überwärmung calor Galen 130 bis 201 nach Christus Funktionseinschränkung Functio laesa
  • Was ist und wie entsteht eine abszedierende Entzündung? Bakterielle Infektion lokale perfusionsstörung Nekrose, die von Granulozyten durchwandert wird Granulozyten sezernieren proteolytische Enzyme, die das nekrotische Gewebe auflösen es entsteht ein mit Leukozyten und Bakterien (Eiter) gefüllter Hohlraum aus Granulationsgewebe wird im Verlauf zu einer abszessmembran oft durch grampositive Staphylokokken klinisch durch die Haut tastbar als prallelastische schmerzhafte Resistenz
  • Was ist und wie entsteht eine Phlegmone? Erreger breiten sich diffus in lockerfaserigem Bindegewebe aus meist durch Streptokokken verursacht das Sezernieren von Hyaluronidase und fibrinolytischen Stoffen erleichtert den Erregern die Ausbreitung im aufgelockerten Bindegewebe klinisch diffuse Rötung im Bereich der Haut
  • Was ist und wie entsteht das Erysipel? Sonderform der phlegmonösen Infektion im Gegensatz zur Phlegmone deutliche Abgrenzung zum gesunden Gewebe oft beta-hämolysierende Streptokokken
  • Was ist und wie entsteht ein Empyem? Eiteransammlung in vorbestehenden Hohlraum wie z.b. Pleura, Peritoneum, Herzbeutel oder Gelenke oft ist ein Durchbruch von Erregern aus benachbarten Arealen die Ursache
  • Was ist und wie entsteht eine Lymphangitis? Entzündung der intra und subkutanen Lymphbahnen meist durch kleinere Hautläsionen oder lokale Infektionen ausgelöst scharf begrenzter Streifen im Verlauf der Infizierten Lymphbahn meist Staphylokokken oder Streptokokken
  • Was ist und wie entsteht eine Lymphadenitis? Entzündung oberflächlicher oder tiefer gelegener Lymphknoten häufig Staphylokokken oder Streptokokken lokale Infektion führt zu regionären, systemische Infektionen zu multifokal auftretenden schmerzhaften Lymphknotenschwellungen
  • Was gehört zur Therapie und Monitoring bei sepsis? Optimierung von Hämodynamik und Sauerstofftransport durch adäquate Flüssigkeitszufuhr, Katecholamine Noradrenalin oder bei kardialen Versagen Dobutamin und bei massiver Anime die Gabe von erythrozytenkonzentraten Anlage einer arterienkanüle zur invasiven Blutdruckmessung Anlage eines zentralvenösen Katheters zvk Messen der hämodynamisch wichtigen Parameter HZV, rechts links Shunt, lungenwasser durch Picco Intubation und maschinelle Beatmung bei einer respiratorischen Insuffizienz (PEEP) Stabilisierung des Säure-Basen-Haushalts in gewissen Rahmen Katecholamine Volumen eventuell auch Natriumbicarbonat eventuell nierenersatzverfahren enterale oder parenterale Ernährung um eine katabole Stoffwechsellage zu minimieren Einstellung des Glukosestoffwechsel auf Normalwerte gegebenfalls insulinperfusor Einsatz von nierenersatzverfahren bei unzureichender oder fehlender Elimination von renal auszuschalten und Stoffwechselprodukten sowie fehlende Osmoregulation der Niere Gabe von Vitaminen und Spurenelementen Thrombose und Ulcus Prophylaxe
  • Was ist das D-Dimere und wann kann es erhöht sein? Spaltprodukte Fibrin erhöht bei Lungenembolie Thrombose verbrauchskoagulopathie Leukämien Sepsis Tumoren Komplikationen während der Schwangerschaft intra und postoperativ Abstoßungsktisen nach Transplantationen körperlichen und seelischen Stress
  • Was sind die akuten Komplikationen eines polytraumas? Hämorrhagischer Schock durch hohen Blutverlust z.b. nach Leber, Milz und Orden Rupturen, beckenringfrakturen, Aortendissektion spinaler Schock bei (Verletzung des Rückenmarks, Verletzungen von epi und subduralen Gefäßen führt zu einer peripheren Vasodilatation durch sympathikusblockade intrakranielle Blutung nach Schädelhirntrauma thoraxverletzungen mit Bronchus und Trachea Abriss sowie Verletzungen größerer thorakaler Gefäße oder des Herzens, Pneumothorax, Spannungspneumothorax Pericardtamponade und Arrhythmien  Elektrolytveränderungen und Gerinnungsstörungen Hypothermie beinahe jeder Pulli traumatisierte Patient ist unterkühlt
  • Komplikationen in der Spätphase eines polytraumas Pulmonale Komplikationen ARDS Hirnödem nach Schädelhirntrauma Gerinnungsstörungen durch verbrauchskoagulopathie sekundäres Nierenversagen Stoffwechselveränderungen (verminderte Glukosetoleranz, erhöhter Katabolismus)
  • Wann sollte man am Unfallort noch intubieren? Polytrauma tiefe Bewusstlosigkeit bei GCS kleiner 8 aspirationsrisiko Thoraxtrauma mit respiratorischer Insuffizienz bei paradoxe Atmung und sauerstoffsättigungsabfall schweres abdominaltrauma, bei abdominellen compartment das man an Zwerchfellhochstand erkennt Schädelhirntrauma hämorrhagischer Schock schwere Gesichts und Hals Verletzungen
  • Wie hoch sind die Blutverluste bei beckenringfraktur, oberschenkelfraktur, Unterschenkelfraktur und Armfraktur? Beckenringfraktur bis 5 Liter Oberschenkelfraktur bis 2 Liter Unterschenkelfraktur bis 1 Liter Armfraktur bis 800 ml
  • Was passiert bei einer verbrennungskrankheit? Entsteht durch größere hochgradige Verbrennungen bei Kleinkindern ab 8% bei Erwachsenen ab etwa 15% hochgradig Grad 3 oder 4 verbrannte Körperoberfläche Folgen durch Schädigung der Kapillaren mit kapillarleck -> Wasser tritt ins Interstitium über -> ausgedehnter intravasaler volumendefizit und ein Ödem im Bereich des verbrannten Areals Mikrozirkulationsstörungen Abfall des herzzeitvolumens durch Volumenmangel metabolische Azidose mit laktatanstieg Proteinverlust über die geschädigte Haut -> generalisierte Ödeme durch den reduzierten Kolloid osmotischen Druck im Plasma Circulus vitiosus mit Volumenmangelschock Schwächung der Immunabwehr bei wahrscheinlicher bakterieller Besiedlung der verbrannten Körper Areale
  • Was sind Ursachen und Klinik eines mechanischen Ileus? Ursachen Stenose (Adhäsionen, Tumoren, Inkarzeration, Briden) Klinik hochgestellte klingende Peristaltik, schwallartiges Erbrechen, Meteorismus, wenig bis gar kein Stuhlgang, kolikartige Bauchschmerzen
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  • Was sind Ursachen und Klinik eines paralytischen Ileus? Ursachen Post-operative Darm Reaktion, Medikamente z.b. Opiate, retroperitoneale Prozesse (z.b. bwk-fraktur, Pankreatitis, ischämie) Klinik fehlende bis spärliche Peristaltik auch Totenstille genannt, geblähtes Abdomen, Völlegefühl, Regurgitation von Mageninhalt, stuhlverhalt
  • Wie trennt man oberen und unteren Gastrointestinaltrakt Getrennt durch das treitzsche Band, es markiert den Übergang von Duodenum zu Jejunum
  • Was können Gründe für eine paradoxe Atmung sein? Instabiler Thorax mit rippenserienfraktur einseitige phrenikusparese Verlegung der oberen Atemwege durch Fremdkörper, durch einen laringo Spasmus, eine trachealstenose, tracheomalazie, zurückgefallen in Zunge bei tiefer Bewusstlosigkeit oder einen Tumor schwere COPD, Status asthmaticus relaxantienüberhang nach Intubationsnarkose
  • Aus was für Segmenten setzt sich die Lunge zusammen? Rechte Lunge Oberlappen drei Segmente Mittellappen zwei Segmente Unterlappen fünf segmente linke Lunge Oberlappen fünf Segmente Unterlappen vier Segmente
  • Was sind typische Zeichen eines pleuramesothelioms? Brustwandschmerzen Dyspnoe, Hustenreiz Abgeschlagenheit Gewichtsverlust
  • Welche Tumoren gehen bevorzugt in die Lunge? Nierenzellkarzinom Magenkarzinom hodenkarzinom Mammakarzinom Schilddrüsenkarzinom Osteosarkom
  • Welcher Tumormarker findet welchen bronchialtumor? Plattenepithelkarzinom SCA und CYFRA 21-1 kleinzelliges Karzinom NSE und NCAM Adeno und großzelliges Karzinom CEA allgemein TPA
  • Was sind Indikationen für eine pleuradrainage? Pneumothorax Pleuraerguss Hämatothorax pleuraempyem nach lungenoperationen
  • Was sind die zwei gebräuchlichsten Pleura saugdrainage? Bülau Drainage 4 bis 5 ICR in der hinteren Axillarlinie am Oberrand der Rippe im 4 ICR Richtung Pleura intrapleural bis etwa auf Höhe des ersten bis zweiten ICR hochschieben monaldi Drainage 2 ICR in der medioclavicularlinie vor allem notfallmässig da wegen der weite kranial gelegenen Einstichstelle ein geringeres Verletzungsrisiko intraabdominaler Organe besteht nur für Pneumothorax geeignet nicht für Hämatothorax
  • Was sind Indikationen für eine Rekonstruktion oder einen Ersatz einer Aortenklappen? Symptome wie rezidivierende Synkopen, Angina pectoris oder kongestives Herzversagen signifikanter Druckgradient zwischen linken Ventrikel und Aorta > 50 mmhg mit normalem Herzzeitvolumen oder niedriger gradient  bei reduziertem Herzzeitvolumen klappenöffnungsfläche unter 0,9 Quadratzentimeter progrediente linksventrikuläre Hypertrophie Verschlechterung der linksventrikulären Funktion oder Dilatation des linken Ventrikels Prothesendysfunktion durch Verwachsungen, Thromben oder paravalvuläre Leckage Infektion der Aortenklappe oder der Prothese trotz antimikrobieller Therapie rezidivierende Embolisation einer Aortenklappen Prothese unter suffizienter Antikoagulation septische Embolisation trotz adäquater antibiotische Therapie rezidivierende Embolien aus einer verkalkten Aortenklappe
  • Welches Material kann man benutzen um einen aortokoronaren Bypass zu machen? Autologes veneninterponat der Vena saphena magna oder parva arterielle Grafts mit Arteria thoracica interna, Arteria radialis, oder Arteria gastroepiploica
  • Was findet man im leistenkanal? Beim Mann Nervus ilioinguinalis Funiculus spermaticus Ductus deferens Vasa deferentia Vasa testicularia Plexus pampiniformis Musculus Cremaster Ramus genitalis des Nervus genitofemoralis bei der Frau Ligamenta teres uteri
  • Wann wurde man einen shouldice wann ein Liechtenstein machen ? Shouldice bei jungen Patienten mit kleiner primärer Hernie Liechtenstein bei jungen Patienten mit großer primerär Hernie bei über 40 jährigen bei rezidivhernie bei adipösen oder älteren Patienten schwache Bauchdecke
  • Was sind prädisponierende Faktoren für eine Narben Hernie? Bei 2 bis 10% der Laparotomien prädisponierende Faktoren Adipositas postoperative Wundheilungsstörungen ungünstige Schnittführung bei der Operation und große Laparotomie narben postoperative intraabdomineller Druck Erhöhungen durch Husten oder pressen anlagebedingte dünne Faszien chronische Obstipation Diabetes mellitus hohes Lebensalter hypoproteinämie Anämie Nervenverletzungen
  • Was ist ein magenfrühkarzinom? Auf Mukosa und submucosa beschränkter Tumor kein Magenkarzinom im Frühstadium kann metastasieren Diagnostik erfolgt endoskopisch, endosonographisch und radiologisch Typ 1 exophytisch vorgewölbt typ 2a oberflächlich erhaben Typ2b eben Typ2c oberflächlich eingesenkt Typ3 exkaviert
  • Was passiert beim blind Loop Syndrom? Komplikationen nach Billroth 2 Magen bakterielle Fehlbesiedlung des ausgeschalteten Darmabschnitt deKonjugation von Gallensäuren und erhöhten Vitamin B12 Verbrauch Vitamin B12 sinkt-> perniziöse Anämie und funikuläre myelose Langzeit oder intermittierender Antibiose notwendig Vitamin B12 muss parenteral substituiert werden
  • Was passiert beim frühdumping? Hyperosmolare Nahrung geht direkt durch den Restmagen in Dünndarm hier werden große Mengen an Flüssigkeit ins lumen geschoben starke Dehnung aktiviert Parasympathikus Freisetzung vonkininen führt zu Schwächegefühl und hypotonie Volumenmangelschock möglich
  • Welche Arterien versorgen den Dickdarm? Aus der Arteria mesenterica superior Großteil des Dünndarms und Dickdarm bis zur Linken Kurvatur Arteria ileocolica Coecum Arteria appendicularis Appendix über die Arteria colica dextra rechtes hemikolon Arteria colica media Colon transversum Arteria mesenterica inferior Arteria colica sinistra linkes hemikolon Arteria sigmoidea Sigma Arteria rectalis superior Rektum Arteria iliaca interna Arteriae rectales media und inferior auch zum Rektum
  • Wie können Rektumkarzinom metastasieren? Lymphogen entlang der Arteria mesenterica inferior und der Arteria rectalis superior hochsitzende Karzinom Metastasierung hämatogen über den Plexus rectalis superior in die Pfortader also Leber tiefsitzende über den Plexus rectalis inferior in die Vena cava inferior also Lunge
  • Wie stellt sich das hypothyreote Koma dar? Hypoventilation mit Hypoxie und Hyperkapnie bis hin zur CO2 Narkose Hypothermie bradykardie, Hypotonie und Perikarderguss Hypo bis areflexie Obstipation, gegebenfalls Ileus