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Einführung in die theoret. Phil. (Fach) / Sprachphilosophie - Histor. Postitionen (Lektion)
Zur Bedeutung sprachlicher Ausdrücke
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- Was ist hierbei die wichtigste Unterscheidung? +Erläuterungen Repräsentation: Funktion der Sprache -> sie soll etwas darstellen/repräsentieren Gebrauch: die Bedeutung des sprachl. Ausdrucks ergibt sich, wenn man zeigt, welchen Gebrauch ich vom sprachl. Ausdruck mache + wie ich diesen erlernen kann
- Repräsentation: Mit welcher Frage befasst sich Platon? Ob es eine natürliche Richtigkeit der Wörter gibt.
- Repräsentation: bzgl. Platon + der Frage, ob es eine natürl. Richtigkeit der Wörter gibt: Welche Probleme gibt es hierbei? Sprachverschiedenheit. Aber Vertreter einer Richtigkeit der Wörter rechtfertigt sich, indem er sich auf den Sprachursprung bezieht. D.h. die Behauptung über Richtigekti der Wörter gilt für die ersten Wörter einer Ursprache. Willkür. Ist nur dann problematisch, wenn diese nur von einem einzelnen ausgeht. Nicht aber, wenn Willkür von Sprachgemeinschaft ausgeht.
- Sokrates vertritt hier nicht die Ideenlehre, d.h. seiner Meinung nach besteht die Richtigkeit der Wörter nicht in der richtigen Bezeichnung einer Idee. Was schlägt Sokrates im platonischen Dialog stattdessen vor? das Wort soll als Instrument betrachtet werden die Richtigkeit der Wörter bezieht sich auf keine Ursprache + Sprache ist nicht willkürlich Die geforderte Richtigkeit ist erfüllt, wenn jede Sprache die Wirklichkeit so einteilt, dass wir einander über sie unterrichten können.
- Es gibt 2 Versionen der Repräsentationstheorie der Bedeutung. Welche? Platon´s Dialog (Sokrates + andere). Hier geht es um die Erörterung, ob es eine natürliche Richtigkeit von Wörtern gibt. Aristoteles. Bedeutung als Vorstellung
- Arist.: Was sind für ihn sprachliche Laute? dies sind Zeichen unserer geistigen Vorstellungen (Abbilder der Dinge)
- Was genau meint Arist. mit der "Bedeutung als Vorstellung"? Sprachen sind ineinander übersetzbar, d.h.: Bedeutung ist die Vorstellung eines Gegenstandes. dieser ist in verschiedenen Sprachen immer gleich. es kann soz. nur ein+dasselbe gemeint sein Sprache repräsentiert unsere Vorstellung!
- Was versteht man unter der Grundform der repräs. Theorie der Bedeutung? wenn die Bedeutung eines Begriffs am einfachsten erläutert + verstanden wird, indem auf den Gegenstand gezeigt wird, den der Begriff bezeichnet dieser Gegenstand ist dann seine Bedeutung!
- Wie übt Wittgenstein Kritik an der Repräs.theorie der Bedeutung? bei der R.t. wird die Bedeutung von Begriffen durch Verweis auf den Gegenstand angegeben, der durch den Begriff bezeichnet wird (anhand Extension/Intension) die Gegenstände, auf die wir uns mit sprachl. Mitteln beziehen, sollen in der gleichen Weise gegeneinander abgegrenzt werden aber diese Voraussetzungen sind für unsere normale Sprachverwendung nicht erfüllt! Erläuterung durch Begriff "Spiel"! (hier gibt es keine Eigenschaft, die allen Spielen gemeinsam ist!)
- Wonach ergibt sich lt Wittgenstein die Bedeutung eines Satzes? Wann hat man die Bedeutung eines Satzes richtig verstanden? die Bedeutung eines Satzes ergibt sich aus seinem Gebrauch. Nicht auf den repr. Sachverhalt! Bedeutung hat man richtig verstanden, wenn ich im passenden Kontext die Äußerung richtig verstanden habe
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- John Austin "Sprechakte": Welche 3 Sprachverwendungen (Gebrauch) gibt es? lokutionäre Kraft: die einfache Mitteilung über einen Sachverhalt illokutionäre Kraft: bezeichnet den eigentlichen Zweck einer Mitteilung, z.B. befehlen, vorschlagen, versprechen, beabsichtigen. "Der Hund ist bissig" perlokutionäre Kraft: bezieht sich auf die erzielte/beabsichtigte Wirkung auf den Angesprochenen (anhand der lokut./illo. Kraft!). Bsp: eine erzielte Wirkung ist, wenn ich jemanden von seinem Vorhaben abbringe) Weil der Hund bissig ist, meidet die Person den Weg durch den Garten!
- Wittgensteins "Sprachspiele". Was versucht W. hier zu zeigen? dass zwischen der Praxis, eine Sprache zu gebrauchen + der Praxis, ein Spiel zu spielen, verschiedene Analogien gezogen werden können bei beiden lassen sich Regelmäßigkeiten erkennen -> Regeln, nach denen die Sprecher/Spieler sich verhalten d.h. man muss nicht nur Spielregeln kennen, sondern auch den Sinn bzw. Ziel in gleicher Weise müssen semantische Regeln der Sprache von ihrem pragmatischen Sinn her untersucht werden Missverständnisse entstehen durch Verwechslung/Nichtbeachtung der sprachl Regeln (analog zu Spielregeln) Bsp: "Der Hund ist bissig" -> gefährliches Nichtverstehen, wenn Satz nur deskrpitiv und nicht als Warnung verstanden wird
- Was ist der Sinn von Austins eingeführtem Begriff von Sprechakten? er möchte damit aufzeigen, dass Sprechen ein Handeln ist dieses Handeln kann ganz verschiedene Zwecke verfolgen damit man diese Zwecke besser verstehen kann, wird der Gebrauch beschrieben, den wir von sprachl Äußerungen machen