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Pharmakologie 2 (Fach) / Hypotonie und Schock (Lektion)
Hypotonie und Schock
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- Hypotonie - Medikamentöse Behandlung Erhöhung des Blutvolumens– Erhöhte Kochsalz- und Flüssigkeitszufuhr– Fludrocortison (mineralcorticoide Wirkung) Arterielle Vasokonstriktion– Direkte und indirekte Sypathomimetika (Adrenalin, Etilefrin, Norfenefrin, Ephedrin)– Konstriktion venöser Kapazitätsgefäße (Dihydroergotamin)– Steigerung des HZV mit b1-Sympathomimetika (Isoprenalin, Dobutamin)– Anregung medullärer Zentren (Methylxanthine, Coffein)
- Hypovolämischer Schock - Therapie Absoluter Volumenmangel z.B. durch Blutverlust Intravenöse Flüssigkeitssubstitution Dauerinfusion mit Dopamin
- Hypovolämischer Schock - Anaphylaktischer Schock Interaktion von Antigenen und zirkulierenden Antikörpern Freisetzung von Histamin mit Permeabilitätssteigerung der Kapillaren Adrenalin, Glucokorticoide, Antihistamimika und ev. Bronchiospasmolytica
- Kardiogener Schock - Therapie Akutes Versagen der Pumpleistung des Herzens Akute Herzinsuffizienz: Dobutamin, evtl. in Kombination mit Dopamin Lebensbedrohliche ventrikuläre Tachyarrhythmie: Elektrische Kardioversion + Lidocain, Adrenalin Bradykardie, AV-Block: Atropin, Orciprenalin Volumentherapie nachdem die Herzfunktion wieder hergestellt ist !
- Septisch-toxischer Schock - Therapie Ausgelöst durch mikrobielle Toxine Hochregulation der iNOS mit massiver NO-Bildung und Vasodilatation Volumenersatz und Noradrenalin, ev. Dopamin Auslöser oder Ursache behandeln, Antibiose
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