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Management (Fach) / Historische Entwickung der Managementlehre (Lektion)
Geschichte
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- Ursprung des Management § Industrielle Revolution als Ausgangspunkt - Entstehung industrieller Großunternehmen- Wachsender Koordinationsbedarf § Drei Tendenzen des Wachstums von Unternehmen:- Geographische Ausdehnung (über andere Kontinente hinweg)- Vertikale Integration (Übernahme mehrerer Wertschöpfungsschritte)- Diversifizierung (in andere Branchen treten) § Resultat: Aus persönlicher Kommunikation wird „überpersönliche“ Stellenstruktur mit hierarchischer Stufung
- 4 große Schulen der Managementlehre - Die Klassiker des Management - Die verhaltenswissenschaftliche Schule - Die quantitativ- mathematische Schule - Systemtheoretische Ansätze
- Klassiker des Management - 1. Scientific Management nach Taylor - 2. Managementfunktionen nach Fayol - 3. Bürokratietheorie nach Weber
- Scientific Management nach Taylor Grundidee: Menschen und Maschinen sollen möglichst effizient eingesetzt werden Taylors Managementprinzipien:- Trennung von Planung und Ausführung der Arbeit- Nutzung von Spezialisierungsvorteilen (Arbeitsteilung)- Kontrolle der Ausführung durch das Management- Differenzierung finanzieller Anreize (Einführung des Akkordlohn)- Funktionale Gliederung der Organisation Kritik an Taylors Ansatz:- Entfremdung der Arbeit, Fremd- statt Selbstbestimmung bekannt als Taylorismus: Mensch als Produktionsfaktor/ Maschine -> CHarlie ChaplinFokus: Effizienzsteigerung der Betriebsabläufe
- Managementfunktionen nach Fayol Grundidee: Systematische Ordnung des Managementprozesses Fünf Funktionen („éléments d´administration“)- Planung der Handlung- Organisation der Handlung- Befehl zur Ausführung- Koordination als das Handeln selbst- Kontrolle des Handlungserflogs-> Grundlage für das heutige Management Darauf aufbauend 14 Managementprinzipien Auf Fayols systematischer Konzeptionalisierung gründet jedes Verständnis von Management als Prozess
- Bürokratietheorie nach Weber Grundidee: Annäherung von Organisationen an Bürokratie als Idealtypus und rationalste Form der Herrschaftsausübung Merkmale der bürokratischen Organisationen: - Regelgebundenheit der Amtsführung - Genau abgegrenzte Kompetenzbereiche - Prinzip der Amtshierarchie - Aktenmäßigkeit der Verwaltung - Unpersönlichkeit der Amtsführung - Definierte Qualifikationserfordernisse für Stelleninhaber - Fixierte Laufbahnen mit Gehaltshierarchie - Anstellung durch Arbeitsvertrag
- Die verhaltenswissenschaftliche Schule Neue verhaltenswissenschaftlichen Ansätze berücksichtigen auch informelle Strukturen und die „Ressource Mensch" Vier Ansätze: - 1. Organisationstheorie von Barnard - 2. Die Hawthorne- Experimente - 3. Human- Relations- Bewegung - 4. Humanressourcen- Ansatz
- Organisationstheorie von Barnard Brückenschlag von Klassik und verhaltenswissenschaftlichen Weiterentwicklungen Grundidee: Organisationen als kooperative Systeme bestehend aus Personen 3 Konzepte:- Anreiz- Beitrags- Gleichgewicht- Organisationen als offenes System - Akzeptanztheorie der Autorität
- Hawthorne- Studien - Durchbruch des verhaltenswissenschaftlichen Paradigmas Ergebnisse der Experimente: - Unerklärliche Produktivitätssteigerungen - Herkömmliche wissenschaftliche Theorien versagten Erklärungssätze aus dem emotionalen Bereich: - Kommunikation und soziale Kontakte steigern die Produktivität - Weitere vertiefende Studien unterstützen die Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen Fazit: - Eine Organisation ist auch ein soziales System - Menschliche Neigungen, Bedürfnisse und Potenziale müssen bei der Führung berücksichtigt werden-Aus economic man -> social man
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