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Allgemeine und Biopsychologie (Fach) / Nervenzellen (Lektion)

jafjä

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  • zwei große Zellklassen im Nervensystem Neuronen (Nervenzellen) und die Gliazellen
  • Neurone (Definition) Die Neurone sind wichtig für die Weiterleitung, Speicherung undVerarbeitung von Informationen aus der Umgebung sowie die Reaktiondarauf. Sie sind die „Hauptzellen“ im Nervensystem.
  • Gliazellen (Definition) Die Gliazellen sind die Helferzellen der Neurone.Es gilt: Ohne Gliazellen, keine Neurone!Sie haben vielfältige Funktionen, z.B. stützen, ernähren, Abwehr oderIsolierung von Neuronen.Es gibt verschiedene Arten von Gliazellen.
  • Neuron (Definition) Ein Neuron ist eine Zelle, deren spezielle Aufgabe es ist,Informationen (elektro-chemische Signale)zu empfangen, zu verarbeiten und/oder an andere Zellen imKörper weiterzuleiten.Neuronen bilden die Grundbausteine des Nervensystems.Sie unterscheiden sich in Gestalt, Größe, chemischer Zusammensetzung und Funktion.
  • Neuron (Funktion) • spezielle Zellen, die dem Informationstransportund der -verarbeitung dienen
  • Zellkörper (Soma) (Funktion) • Zentrum des zellulären Stoffwechsels.• enthält im Zellkern die genetischen Informationen
  • Dendriten (Funktion) • stark verästelte Verbindungen zu anderenNeuronen zur Informationsaufnahme• Struktur erleichtert Vernetzung
  • Axon (Funktion) • Fortsatz des Zellkörpers zur Informationsleitung• Transport weg vom Zellkörper• Länge bis zu 1 m• schnelle Impulsleitung (bis zu 120 m/s)
  • Myelinschicht (Funktion) • fetthaltige Umhüllung des Axons•Sicherung und Beschleunigung der Impulsleitung• Schnürringe als Unterbrechungen
  • Kollateralen (Funktion) • Verzweigungen an den Enden des Axons mitVerdickungen am Ende, die sich mit anderenNeuronen oder Muskeln verbinden
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  • Synaptische Endigung (Funktion) •Kontaktfläche zu Dendriten oder Muskeln, andenen eine Informationsweitergabe aufchemischem oder elektrischem Weg stattfindet
  • Myelin (Definition)  ist die Nervenisolierung ist die weiße Substanz im Gehirn Die Leitungsgeschwindigkeit der Axone wird durch die Dicke des Myelins(auch Markscheiden genannt) bestimmt:Je dicker die Myelinschicht, desto schneller die Leitungsgeschwindigkeit Die Isolierung durch die Myelinscheiden hat winzige Lücken, zwischen denen daselektrische Potenzial weiterspringt, was die Leitungsgeschwindigkeit extremvervielfacht.
  • Oligodentrocyten (ZNS) (Funktion)  Ummanteln mehrere Neuronen(elektrische Isolation) Förderung der Neuronenvernetzung Schutz- und Stützelemente Entgiftung, absorbiert tote Zellen Verbesserung der Nervenleitung z.T. Grundlage der Myelinschicht weiße Substanz
  • Schwann-Zellen (PNS) (Definition) - spezielle Form der Gliazellen im PNS- wie Oligodendrocyten ummanteln Schwann-Zellen ein Axon,jedoch mit dem Unterschied, dass jede Schwann-Zelleein Myelinsegment bildet und jeweils ein Axon ummantelt- Schutz- und Stützelemente- Myelisierung oder Einbettung- können Axon nach Schädigung regenerieren
  • Informationstransport (Detail) Ruhepotenzial (Funktion) • positiv geladenes Zellumfeld• negativ geladenes Zellinneres• nur selektiv durchlässige Zellmembran
  • Informationstransport (Detail) Ionentransport (Funktion) • schneller Austausch elektrischgeladener Teile durch Kanäle in derZellwand mit der Natrium-Kalium-Pumpe
  • Informationstransport (Detail) elektrische Ladung (Funktion) • Weiterleitung von Informationen in derNervenzelle erfolgt durch Änderung derelektrischen Ladung
  • Informationstransport (Detail) Aktionspotenzial (Funktion) • durch Öffnung der Ionenkanäle erfolgteine lawinenartige Veränderung derPolarität in der Zelle am Axon entlang
  • Informationstransport (Detail) Refraktärzeit (Funktion) • Zeit, die notwendig ist, um das Ruhepotenzialwiederherzustellen.•Zelle in dieser Phase nicht aktivierbar
  • Informationstransport (Detail) Ranvier- Schnürringe (Funktion) • Einschnürungen der Myelinschicht imAbstand von 1mm beschleunigen dieImpulsleitung und frischen sie auf
  • Endknöpfchen (Defintion bzw. Funktion) Die Endknöpfchen liefern den Mechanismus zur Übermittlung der Signale vomAxon eines Neurons an die Dendriten oder den Zellkörper eines anderen Neurons
  • Synaptischer Spalt (Funktion) Das Aktionspotential im präsynapatischen Neuron verursacht, dass Neurotransmitter in den synaptischen Spalt entlassen werden. Ist der Spalt überwunden, stimulieren sie Rezeptormoleküle, die in der Membran des postsynaptischen Neurons eingebettet sind. Innerhalb einer Zelle kann es mehrere Neurotransmitter geben. 
  • Die wichtigsten Neurotransmitter und ihre Eigenschaften Glutamat • am weitesten verbreiteter erregender Neurotransmitter(50% der Gehirnneuronen setzen Glutamat frei)
  • Die wichtigsten Neurotransmitter und ihre Eigenschaften GABA (ˠ-Aminobuttersäure) & Glycin • GABA ist wichtigster hemmender Neurotransmitter im Gehirn (33-50% derhemmenden Neuronen im Gehirn); Glycin wirkt in Rückenmark und Hirnstamm• Barbiturate (Schlaf- und Narkosemittel) sowie Benzodiazepine (z.B. Valium zurBeruhigung, Angstreduktion, Schlaferleichterung) binden an GABA-Rezeptoren
  • Die wichtigsten Neurotransmitter und ihre Eigenschaften Acetylcholin (ACh) • kann hemmend oder erregend sein• Haupttransmitter des vegetativen Nervensystem• Botenstoff, mit dem die Motoneurone im Rückenmark ihre Signale an Muskelnübertragen
  • Die wichtigsten Neurotransmitter und ihre Eigenschaften Katecholamine Adrenalin Noradrenalin Dopamin • Adrenalin: Botenstoff des sympathischen Nervensystems (aktivierend)• Noradrenalin: Gehirn (Aktivierung)• Dopamin: weit verzweigte Neuronen in vielen Gehirnteilen, Lernprozesse,Belohnung, Suchtentwicklung, Willkürmotorik
  • Die wichtigsten Neurotransmitter und ihre Eigenschaften Serotonin • wird im Hirnstamm produziert (Raphe-Kerne)• Regulation von Rhythmen (Schlaf-Wach, Hunger, Durst), emotionale Befindlichkeit,Schmerzwahrnehmung• Serotonin(mangel) wird mit Depression und Essstörungen in Verbindung gebracht