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  • Was ist diagnostisches Verfahren der Wahl bei V.a. intraoperative LAE? Echokardiografie
  • Wie ist der Stellenwert der D-Dimere bei einer intraoperativen LAE? nicht verwertbar
  • Welche apparative Diagnostik steht im Rahmen der Notfallmedizin zur Verfügung? nichtinvasives Basismonitoring Bestimmung BZ 12-Kanal-EKG
  • Wie kann man berechnet, wie viel Liter Sauerstoff in einer Flasche ist? Liter O2 in der Flasche = Flaschendruck * Flaschengröße in L
  • Was ist das Heimlich-Manöver? Oberbauchkompression bei Verlegung der oberen Atemwege
  • Wie wird die Schwere einer Bewusstseinsstörung erfasst und ab wann besteht die Indikation für eine Intubation? Glasgow Coma Scale ab 7 Tubus schieben
  • Was sind Maßnahmen bei Anzeichen eines erhöhten Hirndrucks? Oberkörper hoch (30°), Hypoxämie vermeiden systolischer RR > 90 mmHg im Akutfall milde Hyperventilation
  • Was wird beim Glasgow-Coma-Scale überprüft? Bewusstsein des Patienten 1. Augen öffnen 4 2. verbale Reaktion 5 3. beste motorische Reaktion 6
  • Was ist eine Biot-Atmung? Atmung mit zwischenzeitlichen Pausen bei Hirnstammschädigung
  • Was ist eine Cheyne-Stokes-Atmung? bei schwerem SHT Anwachsen und Abfallen der Atemzugtiefe
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  • Was ist eine Kussmaul-Atmung? regelmäßige sehr tiefe Atmung bei metabolischer Azidose z.B. ketoazidotischem Koma
  • Wann beobachtet man eine inverse Atmung und wie stellt sich diese dar? bei Obstruktion der oberen Luftwege Inspiration: Senken des Thorax Exspiration: Henem des Thorax betrifft gesamte Lunge
  • Wann sieht man die paradoxe Atmung und was sind Symptome? instabiler Thorax bei Rippenserienfraktur, einseitige Phrenikusparese nur im betroffenen Abschnitt inverse Atmung
  • Worin besteht der Unterschied bei den Ursachen für einen Herzkreislaufstillstand bei Erwachsenen und Kindern? Erwachsene: v.a. kardial bedingt - KHK, seltener Kardiomyopathie, Klappenfehler Kinder: v.a. respiratorisch bedingt - Aspiration, Ertrinken
  • Was macht man mit einem bewusstlosen Patienten, der atmet? Lagerung in stabiler Seitenlage
  • Wie ist das Vorgehen bei einem Patienten mit Bewusstlosigkeit + Apnoe? Reanimation beginnen 1. 30 Thoraxkompressionen: 5-6 cm tief, 100/min, senkrecht, durchgestreckte Arme, Entlastung = Druckphase, auf harter Unterlage, alle 2 Minuten mit Helfer wechseln, mittlerer arterieller Druck von 40 mmHg 2. 2 Beatmungen: Thorax soll sich heben, Mund-zu-Mund/Beatmungsbeutel, 1 s pro Beatmung, 500-600 ml 3. AED (automatisierter externer Defibrillator)-Rhythmusanalyse-defibrillierbar: Kammerflimmern, pulslose ventrikuläre Tachykardie-nicht defibrillierbar: Asystolie, pulslose eletkrische Aktivität
  • Welcher mittlere arterielle Druck kann mit einer Thoraxkompression im Rahmen der CPR erreicht werden? 40 mmHg
  • Was sind defibrillierbare und nicht defibrillierbare Rhythmen? defibrillierbar: Kammerflimmern, pulslose ventrikuläre Tachykardie nicht defibrillierbar: Asystolie, pulslose elektrische Aktvitität
  • Was sind reversbible Ursachen für einen Kreislaufstillstand? 4 H's, HITS HypoxämieHypovolämieHypothermieHypoglykämie, Hypo-/Hyperkaliämie und andere Elektrolytstörungen HerzbeuteltamponadeIntoxikationThromboseSpannungspneumothorax
  • Was ist bei der i.v. Gabe von Medikamenten bei Patienten mit Herzkreislaufstillstand zu beachten? immer mit NaCl nachspülen
  • Wie hoch ist die Defibrillationsenergie bei Erwachsenen? biphasisch: 150-200 Joule monophasisch: 360 Joule
  • Welche Medikamente spielen im Rahmen einer CRP eine Rolle? Adrenalin-defibrillierbarer Rhythmus: nach 3. Versuch, alle 3-5 Minuten-nicht defibrillierbar: direkt Amiodaron-defibrillierbarer Rhythmus: nach 3. Versuch Magnesium-nur bei Torsades-de-pointes oder Hypomagnesiämie
  • Was ist eine wichtige Maßnahme im Rahmen der Postreanimationsphase? therapeutische Hypothermie schnellstmöglich für 12-24 h 32-34°C Infusion kalter Lösungen langsame Wiedererwärmung 0,25 - 0,5 °C/h
  • Wie sind die Überlebensraten nach Reanimation? <10% innerklinisch: 30%
  • Wie ist ein Schock definiert? verminderte Gewebeperfusion -> Missverhältnis zwischen Sauerstoffangebot und -bedarf -> Gewebehypoxie
  • Was sind verschiedene Schockformen und welche Pathophysiologie liegt ihnen zugrunde? kardiogener Schock: Pumpversagen hypovolämischer Schock: intravasaler Volumenmangel Verteilungsschock: relativer Volumenmangel durch Vasodilatation-septischer Schock-anaphylaktischer Schock-spinaler Schock: zusätzlich auch absoluter Volumenmangel durch Flüssigkeitsverlust ins Interstitium
  • Unter welchen Umständen können induziertes Erbrechen und Magenspülung bei Intoxikation sinnvolle Maßnahmen sein? nur innerhalb einer Stunde nach Intoxikation bei Intoxikationen mit Medikamenten und Nahrungsmitteln
  • Was bewirkt Aktivkohle im Rahmen von Intoxikationen? bindet Toxine nichtselektiv, verhindert weitere Resorption im GIT Intoxikation mit Medikamenten nicht bei: Alkohol, Säuren, Laugen, Lösungsmitteln, Schwermetallen
  • Was bedeutet Asservierung im Rahmen von Intoxikationen? Sicherstellung möglicher Auslösesubstanzen
  • Was ist das Antidot bei Insektizidvergiftung? Atropin
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  • Wie ist das Antidot bei Anticholinergika z.B. Atropin? Physostigmin
  • Was ist Antitdot bei Benzodiazepinen? Flumazenil
  • Wie ist das Antidot bei Opiaten/Opioiden? Naloxon
  • Wie ist das Antidot bei Paracetamol? N-Acetylcystein
  • Wie ist das Antidot bei Quecksilber und anderen Schwermetallen? D-Penicillamin, Dimercaptopropansulfonat
  • Welches Antidot gibt man bei Intoxikation mit trizyklischen Antidepressiva? Natriumbikarbonat
  • Wie ist ein Polytrauma definiert? gleichzeitige Verletzung mehrerer Körperregionen oder Organsysteme eine Verletzung davon oder die Kombination ist lebensbedrohlich
  • Welches intravenöse Anästhetikum ist bei polytraumatisierten Patienten vorteilhaft? Ketamin: erhaltene Spontanatmung, hämodynamische Stabilität
  • Was sind Symptome bei einem Spannungspneumothorax? Tachykardie obere Einflussstauung einseitig aufgehobenes Atemgeräusch, hypersonorer Klopfschall stechender Thoraxschmerz ↓O2-Sättigung ↑Anstieg Beatmungsdruck geringe Blutdruckamplitude evtl. Hautemphysem
  • Was sind die beiden typischen Lokalisation für eine Thoraxdrainage bei Spannungspneumothorax? 2. ICR Medioklavikularlinie (Monaldi) 4. ICR hintere Axillarlinie (Bülau)
  • Was passiert hämodynamisch bei einer Verbrennung? Störung der Kapillarbarriere, Mediatorfreisetzung -> Flüssigkeitsverschiebung ins Interstitium -> Volumenmangel -> Schock
  • Was sind Zeichen eines Inhalationstraumas im Rahmen einer Verbrennung? Dyspnoe Ruß in Mund oder Nase versengte Augenbrauen
  • Was muss bei einem Verbrennungsopfer bei der Pulsoxymetrie beachtet werden? nicht zuverlässig bei CO-Vergiftung
  • Wie erfolgt die Flüssigkeitssubstitution bei Verbrennungsopfern? 1 Liter kristalloide Lösung/h (keine Kolloide)
  • Wie kann die betroffene Körperoberfläche bei Verbrennungen abgeschätzt werden? Neuner-Regel nach Wallace
  • Welche Verbrennungsgrade heilen ohne Narbenbildung ab? I, IIa
  • Was sind Instrumente zur Einschätzung der Schmerzstärke eines Patienten auf der ITS? numerische Ratingskala: Selbsteinschätzung durch den wachen Patienten Behavioural Pain Scale: Fremdeinschätzung anhand Gesichtsausdruck, motorischer Reaktion, Adaption an das Beatmungsgerät
  • Was sind Indiaktionen für eine Beatmung auf der ITS? AF > 35/min Sauerstoffsättigung <90% trotz Beatmung Vigilanzminderung muskuläre Erschöpfung
  • Was bedeutet Weaning? Entwöhnung eines beatmeten Patienten vom Beatmungsgerät
  • Warum werden bei Patienten bei längerer Beatmungsdauer tracheotomiert? zur Vermeidung der vielen Komplikationen der Langzeitintubation: Analgosedierung zur Tubustoleranz erforderlich Läsionen der Stimmbänder und anderer Strukturen des Kehlkopfes subglottische Stenosen erschwerte Mundhygiene hohe Atemarbeit (geringerer Tubusquerschnitt und größerer Totraum als bei Trachealkanüle)