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Sozialpsychologie (Fach) / Interkulturelle Psychologie (Lektion)

Kultur und Kulturunterschiede Begegnungen im interkulturellen Kontext

Diese Lektion wurde von Chrissi_klingshirn erstellt.

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  • Definition Kultur S. 262 Universelles, für eine Gesellschaft typisches Orientierungssystem, welches aus spezifischen Symbolen gebildet und tradiert wird. Es beeinflusst Wahrnehmen, Denken, Werten und Handeln und definiert die Zugehörigkeit der Gesellschaft.
  • Wie wirkt sich Kukltur auf das menschliche Verhalten aus? S.263f Kultur bietet Orientierung->können das Verhalten der anderen automatisch richtig interpretieren->wissen, wie man sich im Umgang mit anderen zu verhalten hat->Verinnerlichung kultureller Werte, welche uns sagen, wonach wir streben Problem: Menschen aus anderen Kulturen haben andere Regeln und Werte verinnerlicht. =>wenn wir uns dessen niicht bewusst sind, können wir sie falsch verstehen Einfluss von Kultur auf unser Verhalten:-kulturelle Einfluss lenkt unser Verhalten in eine bestimmte Richtung, aber legt das Verhalten nicht fest.->deshalb kann man nie exakt voraussagen, wie sich ein bestimmter Landsmann in einer bestimmten Situation verhalten wird, aber wir können uns auf das ländertypische Verhalten vorbereiten
  • Kulurelle Unterschiede in der Konstruktion & Interpretation S. 266 Self-contructual: Ansichten und Wissen einer Person über sich selbst werden durch aktiven Konstruktionsprozess (in sozialer Umwelt) geformt.Dieser Prozess wird davon gesteuert, wie man sich selbst sieht: A Independente Selbstkonstruktion: -Abgrenzung vom sozialen Kontext-Personen definieren sich als autonome, von anderen unabhängige Einheit-Selbstevaluation entsteht durch sozialen Vergleich( Bewerten uns im Vergleich mit anderen) B Interdependente Selbstkontruktion: -verbunden mit sozialen Kontext-Personen sehen ihre Identität vorwiegend in der Verbundenheit mit anderen-Selbst wird auf Basis der Beziehungen zu anderen definiert (Identität entsteht aus Verbundenheit)
  • Individualistische Kulturen vs. Kollektivistische Kulturen S. 267 Kommunikation: indiviualistisch: Machen hier keine Unterscheidung zw. Kommunikation zw. Fremd- und Eigengruppen Kollektivistisch: geben in Eigengruppe ein stärkeres Gefühl der Verbundenheit & haben u.a. das Gefühl, sich gegenseitig verstehen zu können Vertrauen in Beziehung: Individualistisch: eher bereit, Außenstehenden Vertrauen entgegen zu bringen Kollektivistisch: Entstehen von Vertrauen gegenüber Außenstehenden dauert länger. Verhandlungen: Individualistisch: Direkter Informationsaustausch, Konflikte werden eher ausgetragen Kollektivistisch: Indirekter Informationsaustausch, Konflikt wird eher vermieden.
  • Kulturstandards- Definition, Kritik und Nutzen nach Thomas S. 272 Jede Kultur hat (über Generationen hinweg) spezifische Bewertungs- und Verhaltensstandards.Deutsche Kulturstandards werden von Deutschen als richtig und gut akzeptiert, ein vom Standarf abweichendes Verhalten wird abgelehnt. Kritik:-Kulturstandards werden als Gegenpol zur eigenen Kultur gewonnen-Stereotypisierung, kann Vorurteile fördern-unterliegen zeitlichem sozialen Wandel Nutzen:-möglichst schnelle Vorbereitung zu interkulurellen Unterschieden-Orientierungshilfe bei interkulturellen Begegnungen-Kulturelle Wertschätzung-Reflektion eigenes/fremdes Verhalten
  • Das handlungs- und lerntheoretische Konzept der Interkulturellen Kompetenz S. 282 Interkulturelle Kompetemz zeigt sich in der Fähigkeit, kulturelle Bedingtheit der Wahrnehmung,Urteilens, Empfindessn und Handelns bei sich selbst und anderen zu erfasse, zu respektieren, würdigen und produktiv zu nutze." - Thomas -Voraussetzung, dass Menschen aus unterschiedlichen Kulturen erfolgreich miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten können -Interkulturelle Kompetenz = Resultat eines Lern- und Entwicklungsprozesses -Interkulturelle Kompetenz ensteht erst nach mehreren Entwicklingsphasendabei besonders lernrelevant: nicht erwartetes, fremdkulturelles Verhalten (Irritation, Nachdenklichkeit und Verärgerung)
  • Das Phasenmodell und Prozessverlauf der IKK S. 283f A Ausgangsbedingungen: Personale- und Umweltfaktoren B Prozessverlauf1. interkulturelle Konfrontation2.IKK Erfahrungen3.IKK Lernen4. IKK Verstehend (Bilanzierung) C Resultate/Wirkungen: Interkulturelle Kompetenz Interkultureller Kompetenzerwerb ist verbunden mit Persönlichkeitsveränderungen:-Horizonterweiterung-Selbstveränderung-soziale Kompetenzerhöhung-Reflexivität-Selbstwirksamkeit (problemlösendes Handeln)
  • Ursachen und Symptome des Kulurschock S. 285 Ursachen:-Überlastung der Anpassungsanforderungen-Verlustgefühle durch Trennung von gewohnten Verstärkern-Gefühle der Ablehnung durch Angehörige der Gastkultur-Verunsicherung Identität und Rolle-Hilflosigkeit aufgrund fehlender Bewältigungsmöglichkeiten Symptome:-körperliche Verfassung (zB Schlafstörungen, Appetitlosigkeit etc.)- Bereich des Erlebens (Misstrauen, Sorge um gesundheitszustand, wutausbrüche, erfahrung der Entwurzelung etc.)-Verhaltensbereich (Leistungsdefizite, Kreativitätabfall, Abkapselung, Alkoholkonsum etc.)
  • Konformität und soziales Faulenzen im Unterschied zu kollektivistischen und individualistischen Kulturen S. 268 KonformitätStudien zeigt:Konformität in Europa und dann in USA deutlich kleiner als im Rest der Welt-> kollektivistische Kulturen sind stärker konform Soziales FaulenzenStichprobe: Arbeiten allein, in Eigengruppe oder Fremdgruppe, 45 Israelis, 60 Amerikaner, 60 Chinesen->Individualisten erledigten weniger in Gruppen-> Kollektivisten arbeiteten am besten in Eigengruppe, weniger individuell oder in Fremdgruppen
  • Kulturdimensionen nach Hofstede S. 269 A Power Distance (Machtdistanz)Grad, in dem Mitglieder einer gesellschaft eine ungleiche Verteilung von Macht akzeptieren und sogar erwarten B Individualism/Collektivismtrennt jemand trikt zw. persönlichen und gesellschaftlichen Verpflichtungen oder fühlt er sich generell zur Loyalität der Allgemeinheit verpflichtet? C Maskulinity/Feminity (Maskulinität/Feminität)klare Trennung der Geschlechterrollen in einer Gesellschaft (Männer wettbewerbsorientiert, Frauen emotional und Lebensqualität -> MaskulinitätTrennung verläuft zwischen Geschlechtern eher diffus, beide streben Lebensqualität als höchstes Gut an -> Feminität D Uncertainty Avoidance (Unsicherheitsvermeidung)Grad, zu dem Menschen sich von nicht eindeutigen Situationen bedroht fühlen und diese durch Normen und Regeln zu lösen versuchen E Long-Term Orientation (Langzeitorientierung)Grad, zu dem Mitglieder einer Gesellschaft zukunftsorientiert denken, statt kurzfristige Gewinne anzustreben Problem an Hofstede:Abstraktionsniveau zu hoch, um Rückschlüsse auf konkrete Verhaltensweisen aus Dimensionen zu ziehenPraktikabler: Kulturstandard-Modell von Thomas
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