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Eibl (Fach) / 1 vollwertige Ernährung (Lektion)

vollwertige Ernährung

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  • Kriterien (Ziele) Vollwertiger Ernährung Schutz vor ernährungsbedingten Gesundheitsschäden (Prävention) Erhalt optimaler Leistungsfähigkeit (Wohlbefinden) Anlegen von Körperreserven (Schutz vor unvorhergesehenen Ereignissen)
  • Beispiele für Werke von Zufuhrempfehlung RDA: Recommended Dietary Allowances vom National Research Councils Handbook of Human Nutritional Requirements (FAO/WHO) DGE-Empfehlung für Nährstoffzufuhr D-A-CH Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr
  • Definition safe level of intake = Höhe der Zufuhr die auf Dauer Gesundheit und ausreichende Nährstoff-Reserven bei nahezu allen GESUNDEN Personen aufrecht erhält
  • Einfluss Faktoren für Nährstoffbedarf Individuell: Alter, Geschlecht, physiologischer Status, genetische Ausstattung Umwelt: körperliche Aktivitöt, Klima, Zufuhr anderer Nährstoffe (Interaktionen) Adaptionsprozesse: kurzfristig (zB Protein), langfrisitg (zB Laktoseintoleranz, Einfluss Religion)
  • Klassen von Referenzwerten laut DACH Empfehlungen Schätzwerte Richtwerte
  • Wie wird die Empfehlung von Nährstoffen festgelegt? Erfassung des Nährstoffbedarfs (experimentell) für eine Bevölkerungsgruppe ggf. Berücksichtigung der physiologischen/hormonellen Situation (Mehrbedarf) Berücksichtigung von individuellen Schwankungen (Zuschlag) Berücksichtigung von Verarbeitungsverlusten und Bioverfügbarkeit (Sicherheitszuschlag)
  • In welchen Einheiten werden Nährstoffen meist angegeben? Menge/d (zB bei Vitaminen) Menge/kg KG (zB bei Protein) Nährstoffdichte
  • Was ist ein "Richtwert"? Vorgabe von Ober- bzw. Untergrenze (als Orientierungshilfe) von Nährstoffzufuhr
  • Was sind "Schätzwerte"? Bedarf ist nicht ausreichend genau bekannt, Werte meist aus Erhebungen geschätzt
  • Was ist UL? Tolerable Upper Intake Level = maximale langfristige Gesamtzufuhr eines Nährstoffs der auch für sensitive Personen einer GESUNDEN Bevölkerungsgruppe kein Risiko für die Entwicklung von Gesundheitsbeeinträchtigungen beinhaltet tolerable, da er mit großer Wahrscheinlichkeit aus biologische Sicht toleriert werden kann
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  • BMI Referenzwerte für Unter-, Normal-, Übergewicht, Adipositas I,II,III Untergewicht: <18,5Normalgewicht: 18,5 - 24,9Übergewicht: 25 - 29,9Adipositas I : 30 - 34,9Adipositas II: 35 - 39,9Adipositas III: >40,0
  • Warum wird darüber diskutiert ob der wünschenswerte BMI vom Alter abhängt? Und wie hängt er davon ab? Da die Wahrscheinlichkeit von Krankheit mit dem Alter ansteigt und ein älterer Körper eher Energiereserven braucht, darf der wünschenswerte BMI bei älteren Personen höher liegen als im Normalbereich
  • Was ist bei vollwertiger Ernährung bei der Fettzufuhr zu berücksichtigen? Menge des Fettes Art des Fettes Fettbegleitstoffe
  • Was soll laut vollwertiger Ernährung durch die Fettzufuhr erreicht werden? Ausreichende Versorgung mit essentiellen Nährstoffen und gesundheitsfördernden Inhaltststoffen Ausgewogene FS-Zusammensetzung muss möglich sein Ausgeglichene Energiebilanz soll erreicht werden Erhalt der Nährstoffdichte
  • Was wurde bei Epidemiologischen und klinischen Studien gefunden bei der Beziehung von Fettverzehr und Erkrankungen? Enge Beziehung dazwischen, und Erkrankungen wieDyslipoproteinämien (Cholesterin Verhältnis gestört)ArterioskleroseDickdarmkrebsAdipositas/Übergwewicht
  • Was wird von dem Muster der Nahrungs-FS beeinflusst? Cholesterol-Spiegel Fließeigenschaften des Blutes Bildung von Eicosanoiden Fluidität der Zellmembranen
  • Referenzwerte für die FS-Zufuhr? 1. langkettige gesättigte FS 2. mehrfach ungesättigte FS 2a) Verhältniss omega6 und omega 3 3. Einfach ungesättigte FS 4. Verhältnis gesättigt:ungesättigt 1. langkettige gesättigte FS : max 10E% (Energieprozent)2. mehrfach ungesättigte FS: 7- 10 E%2a) Verhältniss omega6 und omega 3: 5:13. Einfach ungesättigte FS: >10 E%4. Verhältnis gesättigt:ungesättigt: 1:2
  • wie hoch ist die Empfohlene Proteinaufnahme bei Erwachsenen und wie wird sie errechnet?   0,60g/kg KG/d  Bedarf Erwachsene+0,15g/kg KG/d  Sicherheitszuschlag für individuelle Schwankungen+0,05g/kg KG/d  Sicherheitszuschlag für verminderte Verdaulichkeit=0,80g/kg KG/d  Empfehlung
  • Wie wird der Richtwert von KH Zufuhr errechnet? Aus Referenzwerten für Protein und Fett:Protein: 0,8g/kg KG > ca 10 E%Fett..........................> ca 30 E%daher KH.................> ca 60 E%
  • Welche Zufuhrvorgaben für KH liegen vor? 1. Mindestzufuhr 2. Warum werden Polysaccharide bevorzugt? 3. bei Säuglingen 4. Richtwert Ballaststoffe (Nahrungsfasern) 5. Aufnahme Isolierte KH (Mono,Di) Mindestzufuhr: 140g/d (Vermeidung von zu hoher Gluconeogenese Rate) Polysaccharide da sie generell viele ernährungsphysiologisch günstige Nährstoffe liefern (hohe Nährstoffdichte) bei Säuglingen: bei Ernährung mit Muttermilch: 45 E% KH, 48E% Fett, 7E% Protein Richtwert: 30g/d (gemischt aus Vollgetreide, Obst, Kartoffeln etc) sehr hohe Zufuhr vermeiden
  • Richtwert Alkoholverzehr - wie viel ist verträglich? 20g/d Mann und 10g/d Frau gilt als gesundheitlich verträgliche MengeHohe Zufuhr begünstigt degenerative ErkrankungenModerate Zufuhr bewirkt Koronarprotektion
  • Wie ist die dreidimensionale LM-Pyramide aufgebaut und worüber geben die jeweiligen Teil Aufschluss? Basis: DGE-Ernährungskreis: gibt quantitative Aussagen für LM-Gruppen:- Pflanzliche LM-Tierische LM-Öle & Fette-Getränke Seiten: Qualitative Aussagen zu den LM-Gruppen der Basis zur täglichen Auswahl "Nutrtition profiling"berücksichtig häufig verzehrte LM und daraus hergestellter Produkte
  • Nach welchen Kriterien werden die jeweiligen LM Gruppen der LM-Pyramide bewertet? pflanzliche LM: >Ernährungsphysiologischer Wert :    - Energiedichte (kcal/100g)   - Nährstoffdichte (Vitamine, MS, Ballaststoffe... Menge in 100kcal)   - sekundäre Pflanzenstoffe>Präventative Aspekte   - Verminderung des Risikos für Krebs- und Herz-/Kreislauferkrankungen tierische LM:>Ernährungsphysiologischer Wert:   -Energiedichte   -Nährstoffdichte (Ca,Fe, Zn, Se, B-Vitamine, Vit D)   - Fettqualität (gesättigte FS, n3-FS)>Präventative Aspekte: s.o. Speisefette & Öle>Ernährungsphysiologischer Wert>>Fette:   - FS-Zusammensetzung (n3,n6,n9 FS, gesättigte, Verhältnis n3:n6, Trans-FS)   -Vitamin E   - unerwünschte Begleitstoffe (zB Cholesterol)   - Küchentechnische Nutzung>>Öle:   -Verhätnis n6:n3 Getränke>Ernährungsphysiologischer Wert:   - Energiegehalt (<7% KH gering, >7%KH hoch)   - Essenzielle Nährstoffe   - Sek. Pflanzenstoffe   - Anregende Substanzen   - Süßungsmittel
  • Rauchpunkte von Speisefetten und -ölen Butter, Margarine, Rapsöl, Natives Olivenöl, Olivenöl Butter: 175°CMargarine: 175°CRapsöl: 205°CNatives Olivenöl: 180°COlivenöl: 230°C
  • 10 Regeln für eine vollwertige Ernährungs der DGE Vielseitig Essen Reichlich Getreideprodukte (am besten Vollkorn) und Kartoffeln 5 am Tag (2x Obst & Gemüse) täglich Milch- und Milchprodukte, 1-2x pro Woche Fisch; Fleisch, Wurst, Eier in Maßen Wenig Fett und fettreiche LM Zucker und Salz in Maßen Reichlich Flüssigkeit (~ 1,5 Liter/Tag) Schmackhaft und schonend zubereiten  Fürs Essen Zeit nehmen Aufs Gewicht achten und in Bewegung bleiben