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Sozialpsychologie (Fach) / Aggression (Lektion)
Heiss
Diese Lektion wurde von Chrissi_klingshirn erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
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- Definition Aggression S. 65 Definition von Aggression hat sich über Jahre hinweg verändert. Zentraler Bestandteil moderner Aggressionsdefinitionen beinhaltet die WILLENSABSICHT; JEMAND ANDEREM SCHADEN ZUZUFÜGEN. Schädigendes Verhalten, das nicht intentional ist, kann somit nicht als Aggression bezeichnet werden. (vgl. in Rechtssprechung hinsichtlich Totschlag u. Mord) Frage der Geschichte, ob Aggression grundsätzlich zur menschlcihen Existenz gehört oder ob aggressionsfreies Zusammenleben miteinander möglich ist.
- Aggression und Konflikt S. 67 Aggression oft Folge von Konflikt(wahrgenommene Unvereinbarkeit der Ziele zweier oder mehrerer Parteien) Oftmals geht es um Kontrolle über materielle oder soziale Resourcen Manchmal ist der Konflikt nur subjektiv wahrgenommen: 2 Mitbewohner wollen die letzte Orange und teilen sie in der Hälfte, dabei möchte der eine nur den Saft und der andere nur die Schale.
- Instrumentelle Aggression: S.68 Aggression "Mittel zum Zweck", um Belohungen zu erhalten oder edin bestimmtes Ziel zu erreichen -Wahrgenommenes Verhältnis von Nutzen und Kosten (mastery)-Wahrgenommene Alternativen(wer nichts zu verlieren hat, handelt eher aggressiv)-Gelegenheit macht Diebe-langfristiges übergeordnetes Ziel kann anders sein (Beispiel: Foul(Aggression), jedoch Ziel ein Tor zu verhindern Kosten-Nutzen Abwägung bei instrumenteller Aggression!
- Feindselige Aggression S. 69 Feindselige Aggression (=emotionale Aggression, Ärger-Aggression):wird durch Ärger über Provokation ausgelöst oder wird durch selbst oder Gruppe bedrohtim Gegensatz zur instrumentellen Aggression: keine Kosten-Nutzen Betrachtung Motive: Selbstwertschutz(valuing me and mine), Verbindung mit anderen (connectedness/Gruppenidentität), jedoch ist es manchmal nicht unterscheidbar, ob Angriff auf Gruppe oder einem Selbst der Auslöser ist. Extreme Emotion kann zur völliger Missachtung offensichtlicher Risiken führen (selbst bei sehr hohen Strafen) (besonder öffentliche) Aggression als Reaktion auf Mangel an Respekt oder Beleidigung
- Die 4 Phasen des Mobbings und Präventionsmaßnahmen S. zw. 69,70 Phase 1: Veränderung im Team(Gruppendynamik), Misskommunikation, Systematische Ausgrenzung Phase 2: Quälen, auf unsachliche Weise demütigen Phase 3: Nach Hilfe fragen bei Einbezogenen (zb Chef) nützt nichts mehr->Arbeitsleistung und Selbstwertgefühl leidet, Psychosomatische Störungen können auftreten Phase 4: Ende des Verhältnisses (Arbeit) Frust, Unzufriedenheit und Druck steigert Mobbinglust Prävention: Aufklärung und Unterhaltung in gesamter Truppe
- Definition Frustrations-Aggressions-Hypothese Was führt zur Aggression? S. 71 Definition: Die ursprüngliche Auffassung der Frustrations-Aggressions-Hypothese (1939) besagt, dass das Erleben von Frustration zu aggressivem Verhalten führt, d. h. Aggression ist stets eon Ergebnis von Frustration. In einer späteren Formulierung(1989) wird Frstration im Zusammenhang mit negativen Gefühlen /Ärger,Angst,Wut, etc.) gesehen, die wiederum Aggression auslösen können.Nach diesem kognitiv-neoassoziationistischem Modellführt Frustration zu aggressivem Verhalten, wenn damit negative Gefühle verbunden sind. Frustration + Unmacht = Aggression Soziale Ausgerenzung(und subjektive Gefühl der Ausgrenzung) ist häufiger Grund für aggressive Kognitionen, Emotionen und Verhaltensweisen. Hoher Selbstwert führt nach Frustration häufiger zu Aggression, ebenso narzistische Personen(diese haben jedoch nur einen vermeintlich hohen Selbstwert)
- Was führt weiterhin zu Aggression? S. 73 (Long Hot Summer effect" "We're feel nasty when we feel bad" - Berkowitz 1993 negative Befindlichkeiten können ebenfalls zu Aggression führen z.B.:Unwohlsein bei sehr hohen TemperaturenSchmerzFurchtGereiztheitMüdigkeitHunger
- Normen und Aggressionen S. 74 Normen können Aggressionen fördern oder einschränken.Fast alle Gesellschaften regulieren Aggression durch Normen.Bsp Förderung: Schutz der Privatsphäre macht Gewalt gegen Partnerin und Kinder zur "Privatangelegenheit"
- Erklärung Waffeneffekt S.74 Kulturell vermittelte Hinweisreize machen aggressive Gedanken und Handlungen kognitiv zugänglicherWaffeneffekt: allein der bloße Anblick an Waffen erhöht die kognitive Zugänglichkeit aggressiver Gedanken und erhöht die Wahrscheinlichkeit für tatsächlich gezeigtes aggressives VerhaltenBsp: Fall Amadou Diallo (1999): Farbiger mit 41 Schüssen in USA erschossen, nur weil er in die Hosentasche griff(hatte aber keine Waffe bei sich) ->fälschliche Wahrnehmung von Waffen
- Vorbilder für Aggression S. 74 -Andere, die sich aggressiv verhalten, aktivieren aggressive Gedanken -ebenso Mediengewalt -Kinder als Zeugen häuslicher Gewalt
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- Die soziale Lerntheorie nach Bandura "Observatorial lerning" S. 75 1. Aufmerksamkeit -> Person nimmt Handlung eines anderen wahr 2.Behalten -> Person speichert das Wahrgenommene im Gedächtnis 3. Reproduktion -> Person führt kopierte Handlung aus 4.Motivation -> bei Nichtsanktionierung Wiederholung
- Die soziale Lerntheorie nach Bandura "Observatorial lerning" S. 75 1. Aufmerksamkeit -> Person nimmt Handlung eines anderen wahr 2.Behalten -> Person speichert das Wahrgenommene im Gedächtnis 3.Reproduktion -> Person führt eine Handlung aus, die das Wahrgenommene kopiert 4.Motivation -> Konsequenzen bestimmen die Wahrscheinlichkeit, dass die Person Handlung erneut ausführt
- Bobo Doll Studies Bandura 1965 S.76 3. Versuchsbedingungen a) Modellperson wird für aggressives Verhalten gelobt b) " wird bestraft c) " hat keine Konsequenzen AV: Verhalten der VPN gegenüber Bobo ->nicht notwendig, Verhalten zu loben, nicht bestrafen reicht aus, um aggressives Verhalten zu unterstützen --> Lernen am Modell spielt wichtige Rolle beim Erwerb aggressiven Verhaltens, zB im Alltag(Schule, Familie, Medien), Geschlechtsunterschiede durch unterschiedliche Vorbilder & geschlechtstypische Normen und Verstärkungmuster
- Biologischer Ansatz S. 77 geht davon aus, dass aggressives Verhalten einen "Fitness-Vorteil" in der evolutionären Seleltion brachte
- Biologischer Ansatz Evolution S. 77 geht davon aus, dass aggressives Verhalten einen "Fitness-Vorteil" in der evolutionären Seleltion brachte
- Biologischer Ansatz S.77 Korrelation von Neurochemie und hornphysiologischen Ansätzen: Amygdala: Aktivierung bei Gefahrensituation, führt aber auch zu verstärktem Auftreten von Aggression Seretonin: Bei Störung der Produktion des Neurotransmitter Seretonin wird emotionale Hemmung unterbunden -> Steigerung der Aggression Testosteron: Ergebnisse nicht einheitlich!
- Mediengewalt S.78 -allgegenwärtig positive Korrelation zwischen Medienkonsum und Gewaltbereitschaft (Metaanalyse: Comstock&Paik 1991) Verstärkende Bedingungen: a) Wirksamkeit: Aggression im Film wirksam-> stärkerer Aggression b) Normativität: Benutzung der Aggression bei den "Guten" c) Relevanz: Möglichkeit der Hineinversetzung(sehr reale Filme) d) Empfänglichkeit: Beeinflussbarkeit
- Längsschnittstudie Huesmann (1986) S.78 Präferenz für gewalthaltige Fernsehprogramme im Alter von 8 -> Gewaltkriminalität mit 30 1. Messung mit 8 (Eltern, Lehrer) 2. Messung mit 30 ( Vorstrafen, Konflikt mit Gesetz etc) wurde nur an Jungen getestet jedoch: bei Killerspielen ist die Befundlage nicht so eindeutig!
- Eskalation von Konflikten S.79 Kommunikation kann Konflikte verschärfen Komflilt intensiviert Identifikation mit Eigengruppe: wird wahrgenommen als moralisch perfekt, mächtig und siegessicher, hingegen wird die Fremdgruppe als böse und weniger menschlich wahrgenommen (dämonisiert) ->Verhalten der Eigengruppe positiv verzerrt Kommunikation zwischen Geuppen oft negativ und kontraproduktiv (" wechselseitiges Hochschaukeln"
- Drohhaltung S.80 Einsatz der Drohungen von Gruppen, um ihr Ziel zu erreichen->verfestigt jedoch Positoob der anderen besonders schädlich: wechselseitige Drohpotentiale Wenn Gruppe die Möglichkeit hat, Drohungen einsetzen, macht sie davon meist Gebrauch wenn Situationen nicht gelöst werden, Verlust für beide Parteien Kommunikation allein hebt Wirkung von negativen Drohungen nicht auf
- Aufrechterhaltung oder De-Eskalation von Konflikte S. 81 !Diesselben Prozesse, die zur Konflikteskalation beitragen, können umgekehrt werden, um De-Eskalation zu erreichen.-Wahrnehmungen und Reaktionen verändernzB. Hinweisreize entferne, weniger aggressive Vorbilder(&Waffen), Empathie fördern, "bis 10 zählen", alternative Interpretationen -Intervention durch Drittez.B. "Mediaton"(3te Als Vermittler), "Arbitration"(3te als Schlichter entscheiden oder schlagen Lösung vor)
- Verhandlungen und verschiedene Arten der Konfliktlösung S.82 Verhalndlung= wechselseitige Kommunikation zwischen Konfliktparteien mit Ziel, Vereinbarung zu finden Verschiedene Arten der Konfliktlösung: 1. auferlegte Lösung(win-lose): Sieger diktiert die Lösung 2. Verteilslösung(split-the-difference): Kompromiss 3. Integrative Lösung(win-win): beide Partner sehen sich als Sieger zB. wenn man darauf achtet,was der andere besonders schätzt Zufriedener bei Verteilungs- und integrativen LösungenFinden einer integrativen Lösung erfordert ausgiebige Kommunikation und Zeit, jedoch manchmal nicht möglich
- Aggression in Bezug zu den 8 Grundprinzipien S.83 Subjektive Konstruktion der Realität: Aggression&Konflikt oft Folge der subjektiven Wahrnehmung anderer Universalität sozialer Einflüsse: Sozial Normen und Gruppenzugehörigkeiten beeinflussen Aggression Motiv der Kontrolle/Mastery: Aussicht auf objektive Belohnungen führt zu instrimenteller Aggression zwischen Gruppen Motiv dedr Verbindung mit anderen(connectedness): mangelnder Respekt und Bedrohung der Gruppenidentität Motiv des Selbstwerterhalts (valuing me and mine): Positive Bewertung eigener Gruppe, Abwertung anderer Gruppen Konservatismus:Konflikte haben sich selbst aufrecht erhaltene Merkmale Unterschiede in der Verarbeitungstiege: Systematische Verarbeitung kann Aggression reduzieren, indem es alternative Lösungen aufzeigt