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Arbeits- und Organisationspsychologie (Fach) / KuB1_G2 Eignungs-/Managerdiagnostik (Lektion)

Fragen rund um die Eignungs- und Managerdiagnostik sowie Assessment etc. aus dem Modul KuB1_G2

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  • Welche Fragen und Themen gehören nicht zur Personalpsychologie? • Berufswahl und berufliche Entwicklung • Wirkung von persönlichen Führungsstilen auf das Organisationsklima • Leistungs- und Personalbeurteilung • Analyse von beruflichen und aufgabebezogenen Anforderungen Wirkung von persönlichen Führungsstilen auf das Organisationsklima.
  • Welches Thema behandelt die Personalpsychologie als Teilgebiet der Arbeits- und Organisationspsychologie nicht? • Konzepte und Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern • Aspekte der Markenanalyse • Vordergründig Themen die einen Berufs- und Leistungsbezug aufweisen • Fragen der Gewinnung von Mitarbeitern für die Organisation Aspekte der Markenanalyse
  • Erkläre den Begriff Eignungsdiagnostik. Die Eignungsdiagnostik umfasst verschiedene Methoden, die u.a. auch bei Einstellungsverfahren in der Personaldiagnostik eingesetzt werden. Ihr Ziel ist es, vorherzusagen, wie wahrscheinlich es ist, dass eine bestimmte Person vorher definierte Ziele erreichen kann. So soll z.B. beurteilt werden, welche Weiterbildungsmassnahmen ein MA benötigen würde, um bestimmte Leistungen erbringen zu können, oder wie geeignet eine Person für einen Beruf im Allgemeinen ist.
  • Nenne die vier zentralen Ansätze der Eignungsdiagnostik, die Schuler 2005 formuliert hat. Schuler beschrieb 2005 den Eigenschaftsansatz den Biographischen Ansatz den Simulationsansatz den Trimodalen Ansatz als die vier zentralen Ansätze der Leistungsdiagnostik.
  • Erkläre von den vier zentralen Ansätzen der Eignungsdiagnostik (Schuler 2005) den Eigenschaftsansatz. Der Eigenschaftsansatz erfasst stabile Merkmale und allgemeine kognitive Fähigkeiten einer Person wie z.B. die Interessen, Hobbies, die Intelligenz und andere relevante Fähigkeiten und stellt so eine Prognose über die Eignung der Person für bestimmte Tätigkeiten.
  • Erkläre von den vier zentralen Ansätzen der Eignungsdiagnostik (Schuler 2005) den Simulationsansatz. Der Simulationsansatz inszeniert konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag, um das Verhalten des Bewerbers zu untersuchen. Beispiele für eignungsdiagnostische Verfahren auf Basis des Simulationsansatzes sind Arbeitsproben, Gruppendiskussionen, Fallbeispiele oder computergestützte Problemsimulationen.
  • Erkläre von den vier zentralen Ansätzen der Eignungsdiagnostik (Schuler 2005) den Biographischen Ansatz. Der Biographische Ansatz analysiert biographische Merkmale z.B. anhand von Arbeitszeugnissen, Referenzen oder Fragebögen, um Prognosen über die künftige Arbeitsweise des Bewerbers zu stellen.
  • Erkläre von den vier zentralen Ansätzen der Eignungsdiagnostik (Schuler 2005) den Trimodalen Ansatz. Der Trimodale Ansatz verwendet alle drei Ansätze (Eigenschaftsansatz, Simulationsansatz und biographischer Ansatz) und kombiniert die Resultate, um verschiedene Facetten des Bewerbers möglichst genau und breit zu beleuchten.
  • Wo sind die zulässigen eignungsdiagnostischen Verfahren und Methoden gesetzlich geregelt? In der DIN-Norm DIN 33430.  (DIN = deutsches Institut für Normung e.V.)
  • Was ist in DIN 33430 geregelt? In der DIN-Norm DIN 33430 sind zulässige eignungsdiagnostische Verfahren und Methoden gesetzlich geregelt. Häufig verwendete Verfahren sind neben dem Vorstellungsgespräch z.B. Assessment-Center, Fragebögen zur Biographie, Intelligenz-, Interessens- und Persönlichkeitstests.
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  • Nenne die fünf zentralen Kriterien zur Beurteilung der Eignung als Manager (Management-Diagnostik), welche Werner Sarges 2013 beschrieben hat. die Multi-Methodalität die Stimulus-Mehrdeutigkeit die Multi-Perspektivität das Ego-Involvement die Response-Offenheit
  • Erkläre von den fünf zentralen Ansätzen der Managerdiagnostik (Sarges 2013) den Begriff Stimulus-Mehrdeutigkeit. Die Stimulus-Mehrdeutigkeit beurteilt die Fähigkeit eines Kandidaten, uneindeutige Situationen zu gestalten und somit Chancen zu nutzen.
  • Erkläre von den fünf zentralen Ansätzen der Managerdiagnostik (Sarges 2013) den Begriff Ego-Involvement. Das Ego-Involvement bezeichnet den Grad der persönlichen Betroffenheit eines Bewerbers in einem Verfahren, das seine Persönlichkeit beurteilen soll. Man geht davon aus, dass eine starke persönliche Betroffenheit genauere Aussagen zulässt als eine geringe. So haben einfache Bewerbungsgespräche einen geringen Grad persönlicher Betroffenheit, simulierte Situationen einen höheren.
  • Erkläre von den fünf zentralen Ansätzen der Managerdiagnostik (Sarges 2013) den Begriff Multi-Methodalität. Multi-Methodalität bedeutet, dass wichtige Persönlichkeitsmerkmale anhand von mehr als nur einem Verfahren ermittelt werden sollten, wie dies z.B. in Assessment-Centern angewandt wird.
  • Erkläre von den fünf zentralen Ansätzen der Managerdiagnostik (Sarges 2013) den Begriff Multi-Perspektivität. Der Ansatz der Multi-Perspektivität ergänzt die Multi-Methodalität um die sogenannte 360-Grad-Beurteilung, bei der verdeckte Personenbeurteilungen, die möglicherweise bereits im Unternehmen existieren, erkennbar gemacht werden sollen, damit auch diese der Rückmeldung dienen.
  • Erkläre von den fünf zentralen Ansätzen der Managerdiagnostik (Sarges 2013) den Begriff Response-Offenheit. Die Response-Offenheit arbeitet in Testsituationen mit uneindeutigen Stimuli und Situationen mit offenem Ausgang. So kann ein breites Spektrum von diagnostisch relevanten Informationen aus der Situation gewonnen werden.  
  • Was gehört nicht zu den fünf zentralen Kriterien zur Beurteilung der Eignung als Manager? Stimulus-Mehrdeutigkeit Multi-Methodalität und –perspektivität Response-Geschlossenheit Ego-Involvement Response-Geschlossenheit