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Medizinische Psychologie (Fach) / Grundlagen wissenschaftlicher Studien (Lektion)

Grundlagen wissenschaftlicher Studien

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  • Ökologische Studie Es handelt sich um eine Sonderform von epidemiologischen Untersuchungen. Man arbeitet hier nicht mit den Daten von Individualpersonen, sondern mit Regional- oder Bevölkerungsgruppen. Beispiel: Vergleich von Stadt- und Landbevölkerung. Analytische ökologische Studien prüfen Erkrankungshäufigkeit und Exposition durch Umweltbedingungen.
  • Aggregatdaten Aggregatdaten sind an Gruppen von Individuen erhobene Mittelwerte, z.B. werden einzelne Bezirke zu Aggregaten zusammengefasst und miteinander verglichen, z.B. die Arbeitslosenquote in einem Stadtteil.
  • Visuelle Analogskala Selbstbeurteilungsskala z.B. Schmerzintentität ! man darf keine Verhältnisse der Messwerte bilden, da diese Skala keine Absolutskala darstellt!
  • Plazeboeffekt Ursachen Autosuggestion: Patient redet sich ein es geht im besser Heterosuggestion Andere reden Patient ein es geht im besser Rosenthal-Efekt: Versuchsleiter erwartet Besserung und es tritt ein
  • Reaktivität Vorgang des Messens hat Einfluss auf das zu analysierende Ergebnis z.B. Blutdruckmessung führt zur Erhöhung des BD
  • Leistungstests/ Intelligenztests Intelligenztests: IST (=Intelligenz-Struktur Test)  sprachliche, numerische und anschauungsgebundene Fähigkeiten, Gruppentest oder Einzeltest,                                                                                     --> nach Z-Norm normiert dh Mittelwert= 100 und Stdabweichung=10 HAWIE/K (=Hamburger-Wechlser-Intelligentest für Erwachsene/Kinder: Verbal- und Handlungsteil, Einzeltest                                                                                                       -->nach IQ Norm normiert dh Mittelwert=100 und Stdabweichung=15
  • Persönlichkeitstests Objektive Persönlichkeitstest: Aussagen --> stimmt/ stimmt nicht            standardisiert, hohe Objektivität; aber Probanden können Fragen aufgrund der sozialen Erwünschtheit anders beantworten Projektiver Persönlichkeitstest: unbewusste Wünsche und Gefühle sollen auf mehrdeutiges Material projeziert werden (Rorschach-Tafel) können unbewusste Motive aufdecken, aber niedrige Objektivität
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