5

Abitur - Religion (Fach) / 1. Die katholische Soziallehre (Lektion)

Stoff für das Colloquium

Diese Lektion wurde von moonlife erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

  • Die katholische Soziallehre... = Sammelsurium von versch. päpstlichen Schreiben zu verschiedenen (innerkirchlichen + globalen) Problemen Enzyklika =Lehrschreiben im Hinblick auf biblische Vorlagen (theolog. + sozial. + Familienenzykl. + usw.) wichtiges Instrument der Kirche zur Einflussnahme in der Öffentlichkeit --> v.a. nach zunehmender Säkularisation zu Beginn des 19. Jhdts.
  • 3 Beispiele für Enzyklika 1891, Leo XII: Rerum Novarum- Rechte der Arbeiter, Recht auf Eigentum, Solidarität- Industrielle Revolution, Spaltung der Gesellsch. in zwei Klasse, Arbeiter kaum Macht nach Auflösung der Ständegesellsch. 1931, Pius XI: Quadragesimo Anno- Auseinandersetzung mit pol. Totalismen, Subsidiariät- Warnung vor Hitler / NS-Regime 1981, Johannes Paul II: Laborem Excercens- Stellenwert der menschl. Arbeit angesichts zunehmender Technisierung- selbst erklärend
  • Enzyklika "Centesimus Annus", 1991; Johannes Paul II Geschichte: Zusammenbruch des Kommunismus, Hilfen für den Osten + 3. Welt 15. Arbeiter: sollte Recht besitzen, sich am Arbeitsplatz frei entfalten zu können (insofern weder eigenes Gewissen, noch Menschenwürde Schaden leidet)Gewerkschaft: sollen echte Arbeitskultur entwickeln + Arbeiter volle menschl. Anteilnahme am Unternehmen ermöglichenStaat: Prinzip der Subsidiarität soll freie Entfaltung der Wirtschaft ermöglichen --> somit mehr Arbeitsplätze und somit mehr Wohlstand--> Prinzip der Solidarität soll Schwächere verteidigen und Arbeitslosen Existenzminimum garantieren 34.Freie Marktwirtschaft befrieidigt bezahlbare Bedürfnisse und verkäufliche Ressourcen--> gleichzeitig: fundamentale menschl. Bedürfnisse bleiben unbefriedigt--> Hilfe leisten, dass diese Menschen notwendiges Wissen erwerben, um Fähigkeit + Ressourcen besser einbringen zu können 35. "Feld des Einsatzes und des Kampfes"
  • Allgemein Mensch (Ich - Du); Individualnatur; SozialnaturPersonalität -------------------------------------------- Gemeinwohl                         (Subsidiarität, Solidarität)
  • Christliche Tugend im Beruf Grundlagen des christlichen Glaubens beinhalten alle Fragen, die in Geschäftsleben aufkommen können Langfristige Denkweise beim Handeln leichten im Familienbetrieb als bei Aktien-Abhängigkeit Langfristig die bessere Option (kurzfristig evtl. mal der „Dumme“) Wirtschaftskrise 2008/2009: Entstanden durch Täuschung und HabgierEnt-Täuschung gibt es nur, wenn vorher Täuschung da war (hier: Nicht einhaltbare Dinge wurden versprochen) Christliche Tugend (= Glaube, Hoffnung, Liebe) im Wirtschaftlichen Handeln: Glaube: Demütig sein, für wahr halten was man nicht siehtHoffnung: nur ein Optimist hat Erfolg, Überzeugung, dass Gott es gut mit uns meintLiebe: Gottesliebe (= Höchstform), genauso wichtig wie Nächstenliebe; Müssen aus Liebe handeln um das Richtige zu finden (können uns so in andere Menschen hineinversetzen) „Unentgeltliches Engagement“ = unverzichtbarGemeinwesen lebt von gegenseitiger HilfeEhrenamtliches wird häufig mit Freude und Begeisterung gemacht Vorgeschlagenes Steuermodell aus Enzyklika:Je mehr Mitspracherecht man bei der Steuer besitzt, desto engagierter und bereitwilliger ist man zu zahlen Rat für Abiturienten:Dienen und Verdienen muss im Berufsweg ausgeglichen seinBegeisterung und Opferbereitschaft + Motivation nie verlieren (auch bei Niederschlägen)Nicht anpassen, sondern nach eigenen Werten handeln, um erfülltes Leben zu haben
Anzeige