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Futtermittel (Fach) / NNN (Lektion)

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  • Nennen und erläutern Sie das Grundprinzip der Ableitung des Energiebedarfs der Milchkuh. (2 Pkt.) [---][---][---] Mit Hilfe der faktoriellen Bedarfsableitung, welche unterschiedliche Faktoren bzw. Teilbereiche des Energieverbrauchs (z.B.: Erhaltung MEm | Milchbildung MEL | Thermoregulation MEt ) beinhaltet, kann der Energiebedarf einer Milchkuh bestimmt werden. y = a  + b + c + … + x y = Prdodukt       a,b,c,.. = Faktoren            a = Teilbereich (ebenso b, c,..) Prinzip: 1. Erfassung aller Leistungen 2. Bestimmung der Teilbereiche 3. Summe der Teilbedarfe stellt den Gesamtbedarf da
  • Nennen Sie alle möglichen Teilbedarfe einer Milchkuh. (3 Pkt.) [---][---][---] - Erhaltung                 - Milchbildung            - Maternales Wachstum - Fettansatz                - Fettabbau                 - Trächtigkeit - körperliche Bewegung                                 - Thermoregulation
  • Nennen Sie jeweils 3 Einflüsse vonseiten des Tieres, der Rationszusammensetzung und der Haltungsumwelt auf die Futteraufnahmekapazität der Milchkuh. ( 3 Pkt.) Tier: Körpergewicht, Leistung, Laktationsstadium Rationszusammensetzung: Verdaulichkeit, Kraftfuttermenge, Säuregehalt Umwelt: Klima, Unruhe, Tier-Fressplatz-Verhältnis
  • Welche Informationen müssen auf dem Betrieb für die jeweiligen Teilleistungen erhoben werden? Nennen sie 6. (3 Pkt.) 600 kg Kuh      Erhaltungsbedarf: MEm = 0,49 MJ (ME) * 600 0,75 -        Erhaltung                   (MEm ) -        Körpergewicht            (MEm) -        Milchmenge               (MEL) -        Inhaltsstoffe   -        Gewichtszunahme     (MEg) -        Trächtigkeitsdauer     (MEc)
  • Wie hoch ist der Energiebedarf in NEL und MEL für Milchbildung („Standardmilch“) in MJ/Kg bei Kühen? NEL: 3,2 MJ/kg                         MEL: 3,2/0,6 = 5,3 MJ/kg
  • Beschreiben Sie den Zusammenhang zwischen Höhe der Milchleistung und dem Anteil des Energie-Erhaltungsbedarfs am Gesamt-Energiebedarf bei Kühen. (1 Pkt.) Je höher die Milchleistung, desto geringer wird im Verhältnis der Erhaltungsbedarf.
  • Welcher Teilbedarf kann nur mit einer großen Unsicherheit bestimmt werden? (Begründung; 1 Pkt.) Gewichtszunahme, da keine Aussage über Zusammensetzung  von Fett (maternales Wachstum) und Fettansatz bzw. Fettabbau (Verlust).
  • Was ist der Maßstab für den Proteinbedarf und die Proteinbewertung bei Milchkühen in Deutschland? Wie setzt sich diese Größe zusammen? (1 Pkt.) [---] nXP: aus MXP + UDXP
  • Beschreiben Sie den Zusammenhang zwischen dem UDXP-Anteil an der XP-Aufnahme und der Höhe der Milchleistung bei Kühen. (1 Pkt.) Je höher die Milchleistung, desto mehr UDXP (desto höher UDXP-Anteil) --> positiver Zusammenhang (nXP-Bedarf linear)
  • Die Kombination welcher beiden bedeutsamen Grund(rauh)-Futtermittel kann zu einer ausgeglichenen Grundration führen? (1 Pkt.) Grassilage (positive RNB)  und Maissilage (negative RNB)
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  • Definieren Sie den Begriff Grund(rau)futterverdrängung durch Kraftfutter. (1 Pkt.) Kraftfutteraufnahme verdrängt Grundfutteraufnahme -> Tier begrenzte Aufnahmemöglichkeiten
  • Nennen Sie jeweils 2 Futtermittel, die für den Ausgleich eines Proteinüberschusses und eines Proteinmangels in der Grundration geeignet sind. (2 Pkt.) - bei Proteinüberschuss Ausgleich durch: Mais, Getreide - bei Proteinmangel Ausgleich durch: Grassilage, SES, RES
  • Auf welchen 3 Säulen beruht die Rationsberechnung für Milchkühe? (1,5 Pkt.) 1. Energie- und Nährstoffgehalt des Futters (Nährstoffzusammensetzung + Futterwert) 2. Bedarf (an Energie und Nährstoffe)3. (Futtermittel-)Aufnahmekapazität
  • Erläutern Sie den Begriff Grundfutterausgleich und nennen Sie den Nutzen eines solchen bei der Rationsgestaltung für den gesamten Milchviehbestand. (2 Pkt.) Grundfutterausgleich: z.B. Grassilage aufgrund der RNB ausgleichen -> positive RNB auf 0 bringen (mit z.B. Mais ausgleichen) Nutzen: Durch ausgeglichenes Futter wird eine höhere Leistung im Milchviehbestand erzielt!
  • Nennen Sie 3 Gründe, warum schon geringe Unterschiede im Energiegehalt des Grundfutters zu deutlichen Veränderungen im Kraftfutterergänzungsbedarf führen. (3 Pkt.) Energiedichte im Grundfutter steigt gering an, gesamte Energie steigt stark an 1. Kraftfutter hat höheren Gehalt als Futter selbst 2. höhere Futteraufnahme 3. Geringe Grundfutterverdrängung durch Kraftfutterbedarf