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Einführung in die theoret. Phil. (Fach) / Logizismus (Lektion)

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  • Worauf richtet sich Freges Kritikpunkt? auf Kants "synthetische Urteile a priori", die in seiner Erkenntniskritik entwickelt wurden nach Kant müsse es diese Urteile geben sind erfahrungsunabhängig + dadurch streng notwendig und allgemeingültig Freges Kritik: math. Urteile sind keine synth. Urteile a priori, sondern analytisch! Sind aus Gesetzen + Definitionen der Logik ableitbar
  • Was ist eine analytische Aussage/Urteil? der Prädikatsbegriff ist im Subjektbegriff bereits enthalten Bsp: "Junggesellen sind unverheiratet." d.h. die Analyse des Subjektbegriffs bringt den Prädikatsbegriff zum Vorschein -> Junggesellen sind unverheiratet, volljährige, nicht verwitwete Männer
  • Was ist eine synthetische Aussage? der Prädikatsbegriff kommt als etwas Neues zm Subjektbegriff hinzu die Aussage ist eine Synthese der beiden Begriffe Bsp: "Die Lichtgeschwindigkeit beträgt ca. 300000 km/s"
  • Worauf bezieht sich die Unterscheidung a priori und aposteriori? auf die Weise der Rechtfertigung von Aussagen (Wahrheit/Falschheit)
  • A priori? Aposteriori? A priori: wenn Rechtfertigung einer Aussage möglich ist, ohne Beiziehen von Erfahrung aposteriori: "post= nachdem man bestimmte Erfahrung gemacht hat!"             Rechtfertigung einer Aussage durch zusätzliche Erfahrung
  • Frege übt Kritik an Kants These, dass es synth. Urteile a priori gibt. Wie sieht Freges neues Paradigma/logisches Programm aus? durch log. Analyse werden andere Formen des Philosophierens abgelöst: durch Logizismus dieser will tautologische Sätze, die nichts über die Welt aussagen (im Gegensatz zu Kant!) Fortschritt durch Einbettung der Logik, da Logizismus die Lückenlosigkeit der Schlusskette erfordert dadurch neuer Maßstab der wiss. Exaktheit
  • zum Thema logische Notwendikeit: Was lehnen Frege + Russell bzgl. Aristoteles ab? Induktivismus: dass log. Sätze als aus der Erfahrung abzuleiten zu verstehen sind Psychologismus: dass log. Sätze beschreiben sollen, wie wir denken (eher ein "Fürwahrhalten") Formalismus: dass Logik nach willkürlich festgelegten Regeln ablaufe)
  • Frege + Russell lehnen Induktivismus Psychologismus+Formalismus ab. Was schlagen sie stattdessen als Lösung vor? sie lehnen sich an Platon Ideenlehre an d.h. dass esunabhängig von physischen Gegenständen + psychischen Gegebenheiten logische Gegenstände gibt, die zeitlos existieren hierdurch wird log. Notwendigkeit abgeleitet
  • zu Logischer Notwendigkeit: Es gibt 2 Formen des Konventionalismus, Wittgenstein + Duhem-Quine-Holismus Was besagt der K.v. des Wittgenstein? zuerst einmal verwirft er die Lösung von Frege + Russell seine Lösung: Semantischer Konventionalismus d.h. dass wiss. Erkenntnisse auf der Übereinkuft von erzielten Festsetzungen (Konventionen) beruht -> "Wahrheitstafeln"
  • zu Logischer Notwendigkeit: Es gibt 2 Formen des Konventionalismus, Wittgenstein + Duhem-Quine-Holismus Was besagt der K.v. des Duhem-Quine-Holismus? hier wird die Unterbestimmtheit einer Theorie durch Beobachtungsdaten behauptet Folge: eine Theorie bsteht aus vielen miteinander verknüpften Aussagen, ie zusammen ein mögl. kohärentes Ganzes bilden eine Theorie kann nicht durch einzelne empir. Beob. verif. o fals. werden eine Theorie kann s verändert werden, dass sie wieder mit Beob. übereinstimmt (bei Widerspruch)
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