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Entspannungstrainer (Fach) / Med. Grundlagen (Lektion)
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- Was macht Entsp. aus? Entspannungszustand - Ruhe - Entsp. Muskulatur - Vermehrte Darmtätigkeit - Atem ruhig, flach, gleichmäßig - Vermehrte Hautdurchblutung
- Was macht Entsp. aus? Stress - Nervosität - Angespannte Muskulatur - Verminderte Darmtätigkeit - Schnelle Atmung - Geringere Hautdurchblutung
- Unterschied Schlaf - Wachheit Schlaf Kein/wenig Kontakt mit der Umwelt - Aber: Kein Ruhen des Gehirns! Wachheit Aktive Verbindung zur Umwelt - Reaktion auf Reize = Anderer Bewusstseinszustand
- Funktion des Nervensystems Reizverarbeitung und - weiterleitung stängige Justierung der Muskelspannung (Ruhetonus und Stützmotorik) --- Rückkoppelungsschleifen zwichen ZNS und Pheripherie
- Nervensystem Man unterscheidet 3 Systeme 1. ZNS - zentrales Nervensystem (Gehirn u. Rückenmark) 2. PNS - peripheres Nervensystem (periphere Nerven) 3. VNS - vegetatives Nervensystem (autonome Nervenfasern zur Organversorgung)
- Erregungsleitung Nervenzellen Impuls wird von entsprechenden Hirnbereich generiert Aktivierung der Nervenzelle Weiterleitung über deren Axon zum Erfolgsorgan (z.B. Muskel) Erregung des Erfolgsorgans über Freisetzung von Botenstoffen an der Synapse Reaktion (z.B. Kontraktion) und Rückmeldung an die Steuerzentrale (Modifikation oder Beendigung des Impulses)
- Großhirn Höchtes Integrationszentrum des ZNS Zuständig für Denken, Sprechen, bewusstes Wahrnehmen Handeln, Charakter Enthält u. a. das limbische System (Zuständig für Emotionen, Schlaf- Wachrhythmus, Lernvorgänge)
- Zwischenhirn Thalamus = Tor zum Bewusstsein, Umschaltung sensibler Bahnen (Schmerz, Temp.) zur Weiterleitung und damit Bewusstwerdung ans Großhirn Hypothalamus = oberste Steuerungzentrale aller vegetatiben und hormonellen Vorgänge
- Mittelhirn Koordination der Stützmotorik Enthält dass retikuläre System (reguliert Bewusstseinslage, Aufmerksamkeit udn Schlaf- Wach- Rhythmus
- Brücke und verlängertes Mark Auf- und Absteigende Nervenbahen Atem- und Kreislaufzentrum
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- Kleinhirn Koordiniert willkürliche Muskelarbeit Überprüft/ordnet Bewegungsabläufe
- Rückenmark Auf- und absteigende Nervenbahnen zwischen Peripherie und Gehirn Reflexbahnen Vegetative Bahnen zur Steuerung der Organtätigkeit
- ... und was passiert im Gehirn bei Entspannung? Es kommt nicht zum Stillstand, aber: Es werden weniger Reize vom Gehirn an Pheripherie gesandt weniger "Korrektur-Anfragen" mittel Rückkoppelungsschleifen aus der Pheripherie, dadurch wird die Gehirnaktivität nach und nach geringer Achtung: Es gibt auch Hirnbereiche, deren Aktivität noch steigt, z. B. Aufmerksamkeit und Bewusstes Wahrnehmen (Mittelhirn und bestimmte Großhirn-Anteile)
- Funktion der Muskulatur Zielmotorik - aktive Bewegun g (Herz, Skelettmuskulatur, Darmwand...) Stützmotorik Wärmeproduktion - ein Teil der Energiue bei Muskelaktivität wird immer als Wärme frei durch Zittern ist aber auch gezielte Wärmeproduktion möglich
- Man unterscheidet 3 Arten der Muskulatur Glatte Muskulatur - Organe (Darmwand, Blasenwand, Blutgefäße) Quergestreifte Muskulatur - Skelettmuskulatur Herzmuskulatur - ähnelt der quergestreiften Muskulatru, hat aber eienn etwas anderen Aufbau udn die Fähigkeit, selbstständig Erregung zu generieren
- Aufbau der Muskulatur Muskel Mulkelfaser-Bündel Muskelfaser/Muskelzelle Myofibrille Sarkomer aus Aktin und Myosin
- Voraussetzung für die Muskelkontraktion ein Nevenimpuls als Auslöser Calciom Energie (in Form vom ATP)
- Muskel ...und was verändert sich im Entspannungszustand? Der Muskel strebt immer danach, in den Ausgangszustand zurückzukehren, in dem er am wenigsten Energie verbraucht Auf molekularer Ebene wird die Entspannung zwar etwas Energie verbraucht, wenn man den gesamten Körper betrachtet, wird klar, dass Entspannung von selbst eintritt, sobald keine Impulse mehr vom Gehirn kommen, die eine Muskelkontraktion vermitteln = Entpannung ist also nichts, was man aktiv tun kann, sondern etwas, das man geschehen lässt.
- Funktion der Durchblutung - Versorgung des Körpers mit Sauerstoff u. Nährstoffen - Transport von Botenstoffen - Abtransport von Gift- /Abfallstoffen - Abwehrfunktion mittels Immunzellen im Blut - Regulation der peripheren Körpertemperatur
- Regulationsmechanismen Der Blutflutss und damit die Organdurchblutung muss in verschiedenen Schwerkraftverhältnissen aufrechterhalten und an wechselnden Sauerstoff- und Nährstoffbedarf angepasst werden. Dies ist möglich über: - Veränderung der Herzfrequenz - Veränderung des Schlagvolumens des Herzens - Veränderung des Durchmessers der Gefäße udn dadurch bevorzugte Durchblutung bestimmter Bereiche
- Blutdruck Beschreibt... Ist abhängig von... Wird über.... registriert und kann so..... Beschreibt die Kraft, die das Blut auf die Gefäßwände ausübt Ist abhängig vom 1. Blutvolumen, 2. Widerstand der Blutgefäße 3. Gesamt- Blutvolumen im Körper 4. Körperlage (Stehen vs. Liegen) Wird über Messfühler in den Gefäßen registriert und kann so innerhalb bestimmter Grenzen konstant gehalten werden.
- Funktion der Atmung Sauerstoffaufnahme zur Verbrennung von Nährstoffen und damit Energiegewinnung für die Körperzellen Abatmung von überschüssigem Kohlendioxid Kostanthaltung des Säure-BasenHaushaltes des Körpers
- Atemregulation Zentrale Atemregulation - Nervenzellen des Atemzentrums leiten die Erregung übers Rückenmark an die Atemmuskulatur. Als Stellgröße für die Rückkoppelung dient die Dehnung von Brustkorb und Zwerchfell Chemische Atemregulation - erfolgt über Messfühler in bestimmten Blutgefäßen, welche Blutgaskonzentration und pH Wert registrieren Unspezifische Atemreize - Angst, Muskelarbeit, Schmerz...
- Wie verändert sich die Atmung im Entspannungszustand? Atemfrequenz sinkt Atemvolumen nimmt ab Regelmäßigkeit Bauchatmung überwiegt
- Funktion der Hormone Chemische Botenstoffe Werden über den Blutstrom im gesamten Körper verteilt, wirken aber nur an ihren ganz persönlichen Zielzellen, die einen entsprechenden Rezeptor für sie besitzen Wirken auf Stoffwechselvorgänge ihrer Zielzellen Sind bereit in sehr geringen Konzentrationen wirksam
- Hauptbildungsorgane von Hormonen Hypophyse Epiphyse Schilddrüse Nebennieren Nebenschilddrüse Bauchspeicheldrüse Geschlechtsorgane
- Hypophyse - Hormone Ist als wichtige Zwischenstation der Freisetzung peripherer Hormone in vielen Regelkreisen zwischengeschaltet und dient somit als Kontrollstelle Hat über die Freisetzung von ADH auch eine direkte Wirkung auf Blutdruck
- Epiphyse - Hormone Produziert Melantonin reguliert u.a. den Tag-Nacht-Rhythmus
- Schilddrüse - Hormone Bildet Thyroxin und Trijodthyronin, steigern den Energiestoffwechsel und stimulieren andere Hormondrüsen (Baucchspeicheldrüse u.a.) Bei Schilddrüsenüberfunktion - Zellstoffwechsel erhöht = Abmagerung, erhöhte Körpertemperatur , Herzfrequenz steigt, nervöse Übererregbarkeit
- Funktion des VNS Stimuliert/kontrolliert die unbewussten Organfunktionen (Herzschlag, Atmung, Durchblutung..) Man unterscheidet Sympathikus Parasympathikus (Darm-Nervensystem)
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- Sympathikus Anspannung Stres "Flight or Fight" = Leistungssteigerung
- Parasympathikus Essen Ausscheidung Verdauung Entspannung = Regeneration
- Sympathikus Was verändert sich? Herzfrequenz steigt Blutdruck steigt Atemfrequenz steigt Bronchien erweitert Muskeldurchblutung steigt Darmtätigkeit nimmt ab ... = Leistungssteigerung
- Parasympathikus Was verändert sich? Herzfrequenz sinkt Blutdruck sinkt Atemfrequenz sinkt Darmtätigkeit nimmt zu Speichelsekretion Hautdurchblutung nimmt zu ... = Regeneration