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Psychologie (Fach) / Kogni-Friedrich (Lektion)

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Diese Lektion wurde von kiara erstellt.

Lektion lernen

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  • Diskutieren Sie den Einfluss statistischen Lernens im ersten Lebensjahr unter Berücksichtigung empirischer Befunde. Einerseits: Studie von Saffran, Aslin & Newport: Nachdem 8-Monatige Babys 2 Minuten lang Computersprache mit 3-silbigen Wörtern hörten, lernen sie diese zu unterscheiden. Sie scheinen das statistische Lernen zu nutzen. Andererseits: Studie mit 5- und 8-Monate alten holländischen Kindern: Zwei verschiedene Arten von künstlichen Sprachen: eine Sprache, die vier Wörter mit gleicher Länge enthielt und eine Sprache, die vier Wörter mit unterschiedlicher Länge enthielt Übergangswahrscheinlichkeiten wurden konstant gehalten --> beide Altersgruppen konnten Wörter aus der Sprache mit gleicher Wortlänge segmentieren, aber nicht aus der Sprache mit unterschiedlicher Wortlänge --> In natürlichen Sprachen sind die Wortlängen nie gleich Fazit: möglicherweise verwenden Kinder Übergangswahrscheinlichkeiten zwischen Silben in natürlichen Sprachen, aber verwenden zusätzlich noch andere Segmentierungsstrategien
  • Statistisches Lernen Definition Beischreibt die Idee, wie die Wortsegmentierung bei Säuglingen ablaufen aknn. Statistische Verteilung von sprachlichen Elementen im Sprechfluss wird ausfindig gemacht und diese Information wird verwendet um wahrscheinliche Wortgrenzen zu identifizieren --> es wird die Baseline Häufigkeit jeder Silbe im Input ausfindig gemacht und wie oft jede Silbe von jeder anderen Silbe gefolgt wird --> Kinder berechnen die Übergangswahrscheinlichkeiten zwischen Silben
  • Wie kann das mentale Lexikon im Säuglingsalter (das ‚Protolexikon‘) charakterisiert werden und wann entwickelt es sich? Wie wird das Protolexikon typischerweise getestet? Das Protolexikon kann man sich als Vokabelheft ohne Übersetzung vorstellen. In der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahrs verwenden Kinder ihr phonologisches Wissen, um ein Proto-Lexikon aufzubauen Durch Prosodie und statistisches Lernen erkennen Säuglinge im ersten Lebensjahr immer mehr Wörter, die im Alltags häufig wiederkehren Kann durch Preferential Looking getestet werden ---> Mit 6 Monaten: Kinder schauen auf ein Bild ihrer Mutter, wenn sie „Mama“ hören und auf ein Bild ihres Vaters wenn sie „Papa“ hören --> verstehen die Bedeutung von Wörtern, ABER: Überspezifikation (Bilder von anderen Müttern werden nicht angeschaut)
  • Welche Hinweise im Sprachsignal nutzen Säuglinge, um mögliche Wörter zu finden? Wie wird die Fähigkeit diese Merkmale zu nutzen typischerweise getestet? Es werden folgenden Strategien wahrscheinlich als Komplex benutzt, es gibt jedoch noch keine Konsens wie es tatsächlich funktioniert: Statistisches Lernen Universale prosodische Hinweise für Wortgrenzen (Edge Hypothesis) Eltern helfen, indem sie oft einzelne Wörter sagen Test: Lernphase: typischerweise eine künstliche Sprache die dem Kind vorgespielt wird Head Turn Preference Procedure wird eingesetzt um herauszufinden, ob die Kinder die Wörter von nicht-Wörtern unterscheiden können
  • Diskutieren Sie, ob der frühe Spracherwerb mit Entwicklungsauffälligkeiten beim Spracherwerb in Zusammenhang gebracht werden kann. Studien zeigen, dass direkte soziale Interaktion (im Gegensatz zu vidieübertragenen Interaktionen) den Erwerb von Klang-Struktur-Wissen bei Kindern erleichtert Außerdem positive Beziehung zwischen der Klarheit der Sprache der Mutter und den Sprachwahrnehmungsfähigkeiten den Kindes Eviden gefunden, dass die frühe Entwichkung von Wortsegmentierungsfähigkeiten in der Kindheit mit größeren Sprachschatz-Fähigkeinte einige Jahre später zusammenhängt
  • Experimentesses Paradigma beschreiben: Head-Turn preference Procedure Das Kind sitzt auf dem Schoss. Vorne blinkt etwas. Wenn das Kind hinschaut, hört es auf zu blinken und beginnt links oder rechts zu blinken. Wenn das Kind hinschaut, wird ein Audiobeispiel abgespielt, so lange wie das Kind hinschaut. Somit kann man Präferenzen testen: Muttersprache vs. eine andere SpracheWörter vs. nicht-Wörter oder unbekannte WörterBetonung auf erster Silbe vs. auf zweiter.
  • Was ist Prosodie? Gesamtheit der lautlichen Eigenschaften einer Sprache, wie Wort- und Satzakzente, Intonation, Tempo, Rhythmik, Pausen. Prosodische Merkmale: Lautstärke Grundfrequenz Länge Prosodischen Informationen sind schon im Mutterleib verfügbar. Sie bestimmen die frühe Sprachverarbeitung  in ersten 0-6 Monaten: die Schreie den Neugeborenen reflektieren den Muster, der Muttersprache Neugeborene zeigen Präferenz für Muttersprache (High Amplitude Sucking) Mit 4- bis 5-Monaten reagieren auf Betonungsmuster, die für die Muttersprache nicht typisch sind.
  • Was sind Phoneme? Wie werden sie wahrgenommen? Wie wird Unterscheidung der Phoneme getestet Kleinste lautliche bedeutungstragende Einheiten einer Sprache (Rose - Lose). Phoneme unterscheiden sich durch Merkmale, die mit der Bildung der Sprachlaute beim Sprechen zusammenhängen. -->D und T unterscheiden sich durch unterschiedliche Voice Onset Time Kategoriale Wahrnehmung von Phomenen bis 6 Monaten können Kinder alle Phoneme gut unterscheiden 6 – 12 Monate spezialisieren sie sich auf die Muttersprachlichen Danach ca. wie Erwachsene, nur die aus der eigenen Muttersprache werden gut unterschieden Experimentale Methode:  Conditioned Head Turn Procedure
  • Voice Onset Time - Definition Ein phonetisches Merkmal: Zeitdauer bis zum Einsetzen der Stimmbandvibrationen
  • High Amplitude Sucking: Definition; Was wird eingesetzt; Vorteile / Nachteile High Amplitude Sucking? Ein experimentelles Paradigma für Neugeborene bis zum Alter von 4 Monaten: Immer wenn das Kind stark saugt wird ein Ton-Stimulus abgespielt. Die Länge des Saugens wird als Maß für Interesse ggn. des Stimulus interpretiert. Damit kann Präferenz und Diskrimination von sprachlichen Stimuli gemessen werden. Diskrimination: 1.      5-15 Minuten lang Habituation zum einem Sample, bis das Saugen auf dem Ausgangsniveau 2.      In der EG neues Sample und Saug-intensitet mit CTL vergleichen Präferenz (z.B. Muttersprache vs. Fremdsprache) Samples werden abwechselnd abgespielt als Antwort auf Saugen Das ganze über 10 min Saugintensität bei Samples vergleichen Vorteile: Neugeborene können untersucht werden Saugen ist ein eingeborener Reflex, dass konditioniert werden kann Nachteile: Neugeborene müssen wach und „saugfertig“ sein à Störungsanfällig Aufwendige Aufbereitung -> kein Software / Hardware vorhanden
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  • Was ist Conditioned Head Turn Procedure? Definition; Vorteile/ Nachteile Experimentelle Methode um zu untersuchen, ob Kinder 2 Laute unterscheiden können. Kinder werden trainiert den Kopf zu drehen, wenn sie eine Änderung im Sprachfluss hören (animiertes Spielzeug, bei einer Änderung) In der Testphase bleibt Prozedur gleich, die Audiobeispiele werden geändert. Eltern dürfen die Stimuli nicht hören – Kopfhörer mit Musik   Vorteile: Im Unterschied zu EEG direkter behavioraler Maß des funktionellen Hören Stimulus und Verstärkung sind getrennt à getrennte Effekte, keine Konfundierung Mehrere Trials können einem Kind präsentiert werden o   --> Hörprobleme o   --> Entwichklungsprobleme Mit kleinen Änderungen auch im späteren Alter einsetzbar à Longitudinale Studien möglich Nachteile: Ablenkungsanfällig – große individuelle Streuung Konditionierung sehr individuell Gut nur für relativ kurze Sprachmuster Keine Infos darüber was genau im Kind passiert à Schlussfolgerungen über „verstehen“ und „wiedererkennen“ oder „kategorisieren“ der Stimuli sind fraglich.
  • Wie wird „statistisches Lernen getestet? Statistisches Lernen wird getestet in künstlichen Sprachen-Lern-Studien: Z.B. fortlaufender Sprachfluss mit vier wiederholenden dreisilbigen Wörtern; Silbenübergänge zwischen den Wörtern geringer als Silbenübergänge innerhalb der Wörter; keine Pausen zwischen den Wörtern à nachdem 8 Monate alte Kinder dieser künstlichen Sprache 2 Minuten lang ausgesetzt waren, konnten sie Wörter von Nicht-Wörtern unterscheiden à sie die vier ‚Wörter’ ‚langweiliger’ als neue Silbenfolgen. Kritik: Die Frage ist, ob sich diese Ergebnisse auch auf natürliche Sprachen übertragen lassen
  • Universale prosodische Hinweise für Wortgrenzen (Edge Hypothesis) In jeder Sprache gibt es Pausen zwischen Äußerungen (zum Atmen) à diese Pausen könnten zuverlässige Hinweise auf Wortgrenzen geben Studien zeigen: Insbesondere wenn mit Kindern gesprochen wird, gibt es mehr Wörter, die von Äußerungsgrenzen flankiert werden Mütter betonen besonders wichtige Wörter, indem sie sie nach den Wortgrenzen ausrichten Kinder segmentieren Wörter aus Sprache schneller wenn sie mit Äußerungsgrenzen zusammenfallen, als wenn sie in der Mitte der Äußerung vorkommen
  • Head Turn Preference Procedure; Definition; Vor- und Nachteile Eine experimentelle Methode zum Testen von auditorischen Präferenzen. Wird meistens mit 6-12 Monate alten Kindern gemacht. Das Kind sitzt auf dem Schoß mitten im Raum. Vorne auf der Wand blinkt ein Licht zu Beginn des Experiments. Wenn das Kind zum Licht schaut, das Blinken vorne aufhört und es beginnt rechts oder links zu blinke. Sobald das Kind zum Licht hinschaut wird eine Sprachaufnahme abgespielt, und zwar so lange, bis das Kind wegschaut. Dann blinkt wieder das vordere Licht und alles Beginnt vom Anfang an. à Durch die Länge der Zeit, die das Kind die Audiobeispiele angehört hat, wir auf seine Präferenzen geschlossen. Bekannten Wörter sind „langweilig“ Durch dieses Paradigma werden folgenden Präferenzen getestet: Muttersprache vs. eine andere Sprache Bekannte vs. unbekannte Wörter Betonung auf der ersten vs. zweiten Silbe Vorteile: Erlaubt einzigartige Einblicke, die sonst nicht testbar sind (Verarbeitung langer Sprach-Samples) Nachteile: Ablenkungsanfälligkeit Aufwendige Vorbereitung, und Auswertung (Software / Hardware)
  • bedeutet „sensible Phase bei Phonem-Lernen“? Definition Säuglinge nehmen die Grenzen zwischen Phonemen analog zu Erwachsenen kategorial wahr. Bis zu einem Alter von ca. 6 Monaten unterscheiden Babys auch nicht-muttersprachliche Phoneme. In der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres „spezialisieren“ sie sich auf die muttersprachlichen Phonemen. Erwachsene können Phoneme, die in ihrer Muttersprache nicht vorkommen nicht mehr gut unterscheiden.
  • Rolle der sensiblen Phase bei Phonem-Lernen anhand empirischer Befunde erläutern Empirische Evidenz: Bis zu einem Alter von ca. 6 Monaten unterscheiden Babys auch nicht-muttersprachliche Phoneme. In der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres „spezialisieren“ sie sich auf die muttersprachlichen Phonemen. Bei bilingualen Babys besteht fie Fähigkeit noch mit 7 Monaten Im zweiten Lebenshalbjahr verbessern sich Babys in der Unterscheidung von Phonemen der Muttersprache und verschlechtern sich in der Unterscheidung von nicht-muttersprachlichen Phonemen. Kritische Phase: o  --> 6-8 Monate alte extrahieren aus 2 Minuten Sprachmaterial eine bisher unbekannte bimodale Verteilung o   -->bei 10 Monate alten muss das Sprachmaterial doppelt so lange präsentiert werden. Fernseher ist kein Sprachlehrer (Mandarin Studie): damit Kinder neue Phoneme lernen, müssen diese von einem Menschen präsentiert werden. In der Studie wurden amerikanische Kinder entweder live- oder per TV/ Audio der chinesischen Sprache ausgesetzt. Diejenigen, die eine Live-Präsentation bekamen waren mit 10-12 Monaten genauso gut im Unterscheiden der Phoneme wie kleine Chinesen, andere Gruppen waren genauso schlecht, wie Kinder ohne Präsentation   Fazit: Es ist sehr wichtig, dass Kinder im ersten Lebensjahr der Muttersprache ausgesetzt sind, und zwar muss die Sprache von anderen Personen kommuniziert werden.
  • Erläutern Sie Argumente für die Hypothese, dass Phoneme und Prosodie unabhängig voneinander verarbeitet werden. Studie von Becker, Schild & Friedrich: Ziel: Erwachsene und Kinder scheinen den Sprachfluss in phonemische- und prosodische Informationen zu teilen. Beide Aspekte werden erst dann zusammengefügt, wenn es zusätzlichen Gewinn an statistischen Informationen bedeutet. Die Studie untersucht ob diese 2 Prozesse von Anfang an verschieden sind, oder einen gleichen Ursprung haben Ablauf: Wort onset Priming – EEG aufgenommen. ~ 28 Kinder wurden 3 mal getestet (Mit 3, 6, 9 Monaten) Design:  2x2 within (phoneme vs. prosodie) UV: Enhanced Negativity Ergebnisse unterstützen die 2te These: 3-Monate: 300 – 550 ms -  Effekt vom Betonungsprime. Keine signifikante Effekte für phonemischem Priming, keine Interaktion. 6-Monate: 300-450 ms – Effekt vom Phoneme-Priming. Kein Effekt für Betonung, keine Interaktion 9-Monate: 3 Zeitfenster: -->        200-300: Phoneme; -->        300 – 400: Betonung -->        750-950: Interaktion --> oder anders gesagt: im frühen Kindesalter dominiert prosodische Verarbeitung im mittleren – phonemische Später verlaufen beide Pfade parallel Phonem-freie prosodische Kodierung sollte sich früh in der Ontogenese entwickeln, da Prosodie schon im Mutterleib verfügbar ist und weil Kinder sich in ihren ersten Lebensmonaten auf dieses vertraute Gebiet konzentrieren. Schlussfolgerung Ergebnisse deuten auf prosodie-freie phonemische Repräsentation in der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahrs hin. --> Die kindliche Sprachverarbeitung verändert sich ca. ein halbes Jahr der Geburt von Prosodie zu Phonemen Kritik: Drop-outs, keine Saubere Erhebung in 3 Gruppen
  • Preferential Looking Definition; Vor- und Nachteile Ein experimentelles Paradigma, wird ab Mitte des ersten Lebensjahres eingesetzt. Anhand dieser Methode lässt sich Wortverständnis überprüfen. Wir oft mit Eye-Tracker Systemen durchgeführt. Ablauf: es wird die Fixationszeit des Kindes auf zwei simultan nebeneinander präsentierte visuelle Stimuli. Das Paradigma ist analog zu den üblichen Bild-Wort-Zuordnungsaufgaben aufgebaut, indem lediglich einer der beiden visuellen Reize dem sprachlichen Reiz passt, während der andere einen Distraktor darstellt (z.B. eine Abbildung von einem Apfel und einer Birne beim akustischen Reiz „Birne“) Vorteile Keine Bias durch Suggestion durch das Vorhandensein bestimmter Objekte (Ein Ball liegt da, also wird immer gekickt). Motivation, da einfach für das Kind Eltern  Nachteile: Aufwendige Vorbereitung, und Auswertung Nur wenige Stimuli gleichzeitig Dadurch kann man feststellen dass bestimmt Tonfolge bekannt ist, aber nicht ob sie verstanden ist.
  • 2 Methoden erläutern, mit denen man den Wortschatz von Säuglingen im 1. Lebensjahr testen kann. Vor- und Nachteile. Beide Verfahren messen spontane Reaktionen eines Kleinkindes. Preferential Looking (oft + Eye-Tracking): es wird die Fixationszeit des Kindes auf zwei simultan nebeneinander präsentierte visuelle Stimuli. Das Paradigma ist analog zu den üblichen Bild-Wort-Zuordnungsaufgaben aufgebaut, indem lediglich einer der beiden visuellen Reize dem sprachlichen Reiz passt, während der andere einen Distraktor darstellt (z.B. eine Abbildung von einem Apfel und einer Birne beim akustischen Reiz „Birne“). Dadurch kann das Protolexikon bei 6-12 Monate alten Kindern erforscht werden, die noch nicht sprechen können. Drehen sich aber zum Foto ihrer Mutter, wenn sie Mama hören. Vorteile Keine Bias durch Suggestion durch das Vorhandensein bestimmter Objekte (Ein Ball liegt da, also wird immer gekickt). Motivation, da einfach für das Kind Eltern   Nachteile: Aufwendige Vorbereitung, und Auswertung Nur wenige Stimuli gleichzeitig     Head-Turn Preference Procedure: die Dauer einer spontanen Kopfdrehung wird gemessen, die das Kind zur Fixierung eines seitlich angebrachten Lautsprechers macht, während ein akustischer Reiz von diesem Lautsprecher präsentiert wird.   Vorteile: Erlaubt einzigartige Einblicke, die sonst nicht testbar sind (Verarbeitung langer Sprach-Samples) Nachteile: Ablenkungsanfälligkeit Aufwendige Vorbereitung, und Auswertung (Software / Hardware)
  • Empirisches Beispiel pro Methode (Preferential Looking / Head-Turn Preference), da den Meilenstein des freien Spracherwerbs aufzeigt. Preferential Looking:  6 Monate alte Babys verbinden Namen mit Familienmitgliedern (Tincoff & Jusczyk) 6 Monate alte Babys erkennen häufige Objekte (Bergelson & Swingley) 9 Monate alte Babys erkennen häufig genztzte Verben (Bergelson & Swingley) 6-8 Monate alte extraieren eine bimodale Verteilung (Maye) Bei 10 Monaten muss das Sprachmaterial doppelt so lang sein (Yoshida). Head Turn Preference: 8 Monate alte Babys können Pseudowörter nach 2 Minuten extrahieren (Saffran, Aslin, Newport)