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Biologie 12 (Fach) / 2. Kurzarbeit - 24.03.17 (Lektion)
Stoff für die Kurzarbeit
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- Kaspar-Hauser-Versuche = Aufzucht unter Erfahrungsentzug Teil-KHV:nur diejenigen Reize werden vorbehalten, die für untersuchendes Verhalten von Bedeutung sind Problem: Verhaltensstörungen
- Artenvergleich Bsp.: Balzverhalten verschiedener Entenarten --> homologes Verhalten Ritualisierung = Übernahme einer Instinktbewegung von einem Verhaltensbereich in einen anderen (Funktionswechsel) Merkmale: Rhytmisch Wiederholung, Bewegungen sind vereinfacht und oft übertrieben
- Nachweis angeborener Verhaltensweisen beim Menschen bei Neugeborenen: Handgreifreflex, Saugreflex bei taub-blind-geborenen: in bestimmen Situationen zeigen sie ähnliche Verhaltensweisen wie gesunde Kinder (ähnlich wie KHV) Vergleich von Menschen unterschiedlicher Kulturkreise: z.B. Augengruß
- Def. Reflex = Unbedingter Reflex läuft stets gleich, unwillkürlich und überrascht ab. Motivation ist nicht notwendig.
- Verschiedene Arten von Lernverhalten Fakultativ und obligatorisch
- Prägung Nachfolgeprägung: irreversibler, rascher Vorgang + obligatorisch + sensible Phase Sexuelle Prägung: (oberes) + Prägung findet statt, bevor sexuelle Aktivitäten möglich sind--> Sexuelle Fehlprägung ist ebenfalls möglich Prägungsähnliche Vorgänge beim Menschen: Mutter-Kind-Beziehung --> bei Unterbleiben --> Hospitalismus
- Attrappenversuche = Um herauszufinden welcher Reiz ein bestimmtes Verhalten auslöstVorteile: veränderbar und man kann sie ständig wiederholen Beispiel: Stichling --> roter Bauch Schlüsselreiz (Auslöser) --> Auslösender Mechanismus (AM = Filter) --> VerhaltenAAM = Angeborener AuslösemechanismusBeispiel: Futterbewegung bei der Silbermöwe (roter Punkt am Schnabel) EAAM = AM wird durch Erfahrung erweitertBeispiel: Frosch fängt Hummel --> Stich --> Meiden EAM = Erlernter auslösender MechanismusBeispiel: Fisch + roter Plastikhut
- Handlungskette und Reizsummenregel = Aufeinanderfolge von einzelnen Instinkthandlungen, wobei jede Instinkthandlung der Auslöser für die nächstfolgende Instinkthandlung ist = Phänomen, dass zwei (oder mehr) Schlüsselreize zusammen eine größere Wirkung haben als ein einzelner allein
- AAM's beim Menschen Das Kindchenschema = Pausbäckigkeit, samtweiche Haut, kurze und dicke Gliedmaßen --> Aggressionen werden gehemmt Das Mann-Frau-Schema--> F = weichere Gesichtszüge, breitere Hüfte--> M = härtere Gesichtszüge, schmale Hüfte Verständnis für Mimik und Gestik
- Instinkthandlung Ungerichtetes Appetenzverhalten - Motivation (Hunger) - Warten und spontane Ortsänderung Zunahme der Motivation - Motivierende Reizwirkung - Anblick der Fliege = Schlüsselreiz --> Beschleunigung der Atembewegung Gerichtetes Appetenzverhalten - Richtende Wirkung - Wendesprung Erbkoordinierte Endhandlung - Auslösende Reizwirkung - Fangsprung + Zungenschlag
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- Tabelle Instinkthandlung Beobachtung - Interpretation des Verhaltens - Interpretation der Ursache
- Merkmale Appetenzverhalten AV ist variabel, aber die Endhandlung ist immer gleich AV und Endhandlung können auch gleichzeitig auftreten (z.B. Einrollbewegung der Graugans) Unterschied zum Reflex: Motivation notwendig, Endhandlung wird zu Ende geführt, Reflex ist immer gleich - Appetenzverhalten aber variabel