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Geschichte (Fach) / Empirie (Lektion)

Für GS wichtig !!

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  • Gautschi zentrale Empfehlung für Geschichtsunterricht Lernumgebung zentral -> nur Frage wo man das im Examen einbauen soll.
  • Heinrich Roth (1968) Beilner Epochale Präferenzen Beilner Zeitbewusstsein (kann im Examen immer eingebaut werden) Gerade bei 9-10 Jährigen starkes Geschichtsinteresse. 72% Vorgeschichte, 17% Mittelalter, Neueste 7%. Zeitliche Reihugen und Zuordnungen verbal-abstrakt fallen im GS-Alter noch schwer -> visuell-konkrete Denkreize -> Zeitleiste, Geschichtsfries inkl. Epocheneinteilung. GB: Thematisierung von Einteilung fruchtbar. USA: konsequente Anwendung von Ordnungsstrukturen -> bei 8 J. rudimentär bei 11 vollständig geschichtliche Ereignisse in richtige Reihenfolge. Altersbezug und Entwicklungspsychologie hat nach Beilner Berechtigung, wichtiger ist domänenspezifisches Vorwissen und Methodenkompetenz.
  • Ansätze zum Zeitbewusstsein nach Beilner 6 Unterrichtsmethodische Ansätze Beilner Generelle Empfehlung Empfindung über Anderssein (so alte Häuser gibt es heute nicht mehr), qualitiative Erläuterung von Veränderungen, gegenstandbezogene Wahrnehmung von Entwicklungen (Kutsche - Auto) -> nicht immer lineare Fortschrittsbewegung (Rom -> Völkerwanderung)! 1. Überlegungen und Vorgehensweisen zur zeitlichen Zuordnung verbalisieren und problematisieren (metakognitive Artikulation und kooperatives Problemlösen).2. Problemorientierte authentische Situationen schaffen.3. Ankerpunkte und Orientierungsmarken setzen.4. 6 Jahreszahlen zur Regionalgeschichte einprägen (am besten über Epochen verteilt und an Zeitleiste visualisert).5. Memorier-Strategien anwenden: Wiederholen (Aufsagen), Gedächtnisstützen 700 Jahre vor meiner Tante geboren).6. Verbindung von Objekten, Bildern und Texten für eine Epoche in Schaukästen. --> Bei Umgang mit Sachverhalt immer zeitliche Dimension berücksichtgen --> Vermehrung und Vernetzung von Wissen (sachlich und chronologisch).
  • Martina Langer-Plän Realitätsbewusstsein (Also geben tut´s sie schon aber geben tut´s es nicht). Realitätsbewusstsein ist facettenreiche Kategorie von Geschichtsbewusstsein, real vs. fiktiv reicht nicht aus. Nicht unbedingt Faktenwissen sondern eher Analyse und Problematisierung von Darstellungen (vgl. Einsicht in konstruktionscharakter im FUER-Modell). Ansatzweise durch Schüler auch ohne Hilfe möglich, können Zugang gewinnen. Grundschulkinder können bei entsprechender Anregung über die Beweiskraft von Quellen nachdenken.
  • Empfehlungen Margareta Turk Landmark events sind sowohl in der eigenen Erinnerung wichtig als auch beim historischen Lernen. Psychologie sagt es ist auch wichtig wie die Situation bewertet wird, die dem Ereignis vorausging. -> Übertragung auf Geschichtsunterricht.
  • Neuere Zugänge nach Susanne Popp (für GS relevant) Alltags- und Mentalitätsgeschichte (Denkmalgestaltung) Frauen- und Geschlechtergeschichte (Familienstrukturen) Mikrogeschichte (Geschichte des Schulhauses, einer Straße) Oral History (siehe Mündlichkeit)
  • Horst Schaub Erkenntnisstand von Piaget etc. wird nach wie vor verwendet - Revisionsbedürftig -> didaktische Neuorientierung am Lehrplan und Ziele Inhalte Medien Methoden orientiert. (ganzheitliche Erziehung im Sinne Montessoris)
  • NIcht Empirie aber wenn nur Frage nach Kinderromane etc. übrig bleibt wenigstens Geschichtserzählung -> Funktionen nach Pandel Strukturprinzip (Anfangs- und Endpunkt dazwischen Verknüpfung von Quellen (Pandel) oder Modellierung die nicht passende Fakten eliminiert (White)). Darstellungsform (Auf Wahrheit hinbewegen (Lehrer, Historiker, Schulbuch) oder sich davon wegbewegen (Schriftsteller) - Geschichtserzählung meist eher sich wegbewegend) Unterrichtsmethode (Veranschaulichung nach Roth -> erst Darbietung dann Auseinandersetzung -> massive Kritik (Passivität und keine demokratische oder narrative Sichtweise -> Krise der Geschichtserzählung).
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