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Geschichte (Fach) / Bildlichkeit (Lektion)

Bilder und Bildquellen

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  • Definition Bruhn Baumgärtner Visual history Keine eindeutige, abstrakte und wissenschaftliche Definition -> Bild wird aber von den meisten Menschen verstanden. Gründe laut Baumgärtner: Vielfalt der Gattungen, fehlende Trennschärfe zu anderen Medien, Ubiquität von Bildernmentale BilderVielzahl von wissenschaftlichen Zugriffen. --> Visualität als umfassendes Phänomen (ganzheitliche Wahrnehmung).--> pikturale Differenz: Bilder sind nur Abbild der Wirklichkeit. Visual history: entwicklung von bildlichen Vorstellungen z.B. Feind- und Idealbilder
  • Funktionen von Bildern im Unterricht (4) Benötigte Kompetenz 1. Ersatzfunktion (bei wenig Vorwissen)2. Fokusfunktion (ins Zentrum rücken)3. Aktivierungsfunktion (Vorwissen)4. Konstruktionsfunktion (Neues Wissen aufbauen oder Vorhandenes neu organisieren) Visual literacy (Bilder verstehen und verwenden) inkl. sich in bildhaften Begriffen ausdrücken, bildlich zu denken und mit Bildern zu lernen (Peterson 1994)
  • Bildquellen vs. bildliche Darstellungen Pandel: Zweidimensionalität (nicht ganz eindeutig Bild als Sachquelle z.B Rahmen, Farbe , etc.), Quellencharakter (aus unztersuchter Zeit), Entstehungszeotpunkt (z.B. Augenzeuge der Kaiserkrönung). Bildquelllen aber nur kleiner Ausschnit! -> Bilder aus der Geschichte (Bildquellen), Bilder zur Geschichte (Historienbilder), Bilder von der Geschichte (Aufstieg und Niedergang).
  • Zugänge zur Bildinterpretation Historische Interpretation --> Fächerübergreifendes Lernen zusammen mit Kunst (Bildanalyse) - Realienkunde (Gegenständer der Bilder)- Ikonografie (Aussage des Bildes)- Funktionsanalyse (gesellschaftlicher Kontext)- semiotische Analyse (visuelle Kommunikation)- rezeptionsästhetischer Ansatz (Wahrnehmung durch den Betrachter) a) Realienkundeb) historische Bildukunde -> 3-Schritt nach Panofsky: 1. Vorikonographissche Beschreibung (exakt und neutral)2. Ikonografische Analyse (Thema und Bedeutung der Elemente)3. Ikonologische Interpretation (Gesamtaussage aus 1+2) --> Pandel: Im GU ist bei Schritt 3 die Einbettung in Vor- und Nachgeschichte wichtig vs. Baumgärtner: man kann Bild auch so stehen lassen.
  • Einteilung von Bildern nach Sauer (2000) und Pandel (2008) aber keine Systematik unterstellen, da zu vielfältig Sauer: Thematischer Aspekt (Personen, Ereignis, Alltag, Landschaft, Stadtbilder, Plakate, Karrikaturen); Technik, Präsentation und Verbeitung (Plastik, Malerei, Druckgrafik, Fotografie); Visuelle Handschriften (Ägypten, Griechische Antike, Mittelalter, Renaissance, Impressionismus und Moderne, China, Afrika); Pandel: Höhlenbilder -> Ägyptische Wandmalereri -> Antike Vasnemalerei -> Rom: Mossaikbilder - Malerei in Stein -> Mittelalterliche Buchmalerei -> Frühe Neuzeit: Kupferstiche - grafische Kunst -> Historienmalerei: historische Wahrheit versus dokumentarische Entwicklung -> 20.Jh. Fotografie - Malen mit Licht -> Moderne Historienmalerei -> Fremdbilder: Fremde Bilder - Bolder des Fremden.
  • Umgang mit Bildquellen im GU Unterrichtsbeispiel für Längsschnitthema Visuelle Kompetenz (visual literacy): konzentrierte Wahrnehmung, Beherrschung von Analyseverfahren, Kenntnis wichtiger Bildgattungen, historisches Kontextwissen, Darstellung der Ergebnisse Sammeln von Bildern für kulturellen, technischen oder gesellschaftlichen Wandel.
  • Chancen und Grenzen (Allgemeines im Unterricht) + einfacher Einsatz aufgrund der enormen Anzahl und der guten Reproduzierbarkeit+ Einsatz in allen Unterrichtsphasen Einstieg: Motivation, Illustration; Erarbeitung: Transfer von text und Bild; Zwischenimpuls: Weiterführung, Kontrastierung; Vertiefung: Transfer des Erlernten.+ Veranschaulichung (emotionale Anmutung)+Ingterpretierbarkeit (methodische Schulung + Einblick in Erkenntnisgewinn)+ zugänglichkeit (vielseitig und leicht im Unterricht einsetzbar) ./. Nichts ist so subjektiv wie das Objektiv eines Fotoapparates, Fotos werden oft retusschiert und ausgeschnitten nicht erst seit Photoshop./. Manipulierbarkeit./. Unverständlichkeit./. problem der Interpretation./. Punktualität / Schlaglicht./. Überreizung./. Probleme beim Ungterrichtseinsatz --> Bildunterschriften sollen abgedeckt werden, ausreichende Größe und Bildqualität;--> Intensität geht vor Quantität
  • Kartenarbeit (sowohl Darstellungen als auch Quelle -> historische Karten) Definition Imhof (Geograf) Systematisierung nach Böttcher 5 Punkte der Kartenlesekompetenz Karten sind verkleinerte, vereifachte grundrisse der Erdoberfläche oder von Teilen derselben, ergänzt durch Eintragungen der verschiedensten, an die Erdoberfläche gebundenen Vorkommnisse und Erscheinungen...-> Aufteilung in topographische und thematische Karten (Für Geschichte eher thematische). - Raum (Welt, Europa, Stadt) --> Menta Maps! -> z.B. Europa im Mittelpunkt- Thema (politisch, wirtschaftlich)- Gestaltung (Darstellungstechnik)- Präsentationsform (Globus, Wandkarte, Folie) 1. Entzifferung (Maßstab, legende, Symbole)2. Orientierung (räumlich, zeitlich, Entferungenen, Heimatort)3. Erschießung (Inforationsentnahme z.B. friedensvertrag -> Gebuietsveränderung)4. Interpretation (systematische Auswertung)5. Kritik (z.B. Staatsgrenze BRD - DDR) analytische (Informationsentnahme am AB, Reduktion auf eine Zeitschicht, Erstellung einer Kartenfolge, Kartenvergleich, Übungen zur Kartensprache, Karten vereinfachen, Quiz)--> synthetische Verfahren (Ergänzung von stummen Karten, Anfertigung von eigenen Karten, Erstellung Kartogramm, zerschnittene Karten zusammensetzen, Länderumrisse erraten und zusammensetzen, 3d-Nachbau, Karten beschriften, Karten mit anderen Medien kobinieren, Karrtenfolgen ordnen).
  • Visualisierende Darstellungen (Veranschaulichung = Unterrichtssprinzip?) Unterscheidung im Unterricht 5 Gruppen Schaubilder Verwendung im Unterricht Nach außerschulischen (Infografiken) und im Unterricht enstandenen (Tafelanschrift + Smartboard etc. + von SuS erstellte Plakate Powerpoints etc.) 1. Verbale Zusammenfassungen und Merkhilfen (Notizen etc. -> meist wenig visuell)2. Gliederungen (inhaltlich oder methodisch Adnaced-Organizer, Mind-Maps, Cluster...)3. Formulare (z.B. um Gruppenarbeit zusammenzutragen)4. Bilder und Skizzen (Tafelbilder / Plakate)5. Collagen (künstlerische Darstellung) (vs. Bilder und Skizzen) -> Ereignisdiagramme, Prozessdiagramme, Kartendarstellungen, Strukturdarstellungen. Lehrer oder schülerproduziert (Tafelbild vs. Plakat),meghodisch-organisierend oder inhatlich-strukturierend (Thema vs. Unterrichtsorganisation)den Lernprozess initiierend oder abschließend (Mind-Map als Einführung, Strukturdarst. als Abschlusswährend des Unterruichts oder in fertiger Form.
  • Wohlfeil (in Treml bei Schreiber) Umgang mit Bildern (3-Schritt) Beispiele Treml 1. Vorikonographische Beschreibung (spontane Äußerung)2. Ikonographisch-historische Analyse (Intention, Auftraggeber, Produkzent, zeitgenössische Bildersprache, Bezugnahme auf vorhandene Strukturen der Kinder)3. Ikonologische Interpretation (Einordnung über die Zeit hinaus, aktuelle Diskussionen, Dnkmal) Vor- und Frühgeschichte: KeltenschanzeFrühe Stammesgeschichte: TassilokelchHohes MIttelalter: Stadtbild aus der Schedelschen WeltchronikBauernkrieg: FlugschirftenFrühe Neuzeit: Albrecht Dürer + Kupferstich19. Jh.: Bildpostkarten + KarrikaturenNeuzeit: Bilder + Filme
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