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Talsperren (Fach) / 7a (Lektion)
Wasserfassung
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- Was versteht man unter Wasserfassung ? Wasserfassung: Bauwerke für die Entnahme von Triebwasser aus einer Quelle.
- Nennen Sie vier Aufgaben der Wasserfassung ! - Verhinderung und Vermeidung von Geschiebe- bzw. Schwebstoffeintrag in den Triebwasserkanal zur Schutz der Turbinen durch Erosionen und Abnutzung - Fernhalten von Eis, Treibgut etc. - Verschluss der Triebwasserfall bei Revisionen und Schadensfällen - Zuleitung von Triebwasser in den Werkkanal
- Nennen Sie die drei Bauteile der Wasserfassung! - Einlaufschwellen (für Geschiebe) - Tauchwand (für Schwimmstoffe und Treibeis) (Wand geht in die Wasseroberfläche, Schwimmstoffe kommen nicht durch aufgrund ihrer Dichte und das Medium fließt unten durch) - Grobrechen am Kanaleingang (für Schwimmstoffe und Treibeis und Eis)
- Nennen Sie 6 Eingriffe am Gewässer. - Wasserentnahme - Einleitung (z.B. Entwässerung) - Aufstau - Begradigung - Verrohrung - Grundwasserabsenkung
- Welche Entnahmearten kennen Sie ? - Seitenentnahme · Geschiebeabweisung: Fernhalten von Geschiebe am Einlauf durch konstruktive Maßnahmen · Geschiebeabzug: Trennung im Einlauf durch konstruktive Maßnahmen - Stirnentnahme: Entnahme ohne Umlenkung, ausnahme Pfeilerentnahme(Entstehung von Wirbel und dadurch Entnahme von geschiebefreies Wasser) - Sohlentnahme(Tiroler Wehr): Grobrechen am Einlauf und Sandfang für die kleinen Partikeln
- Nennen Sie für die Bemessungsgrundlagen für das Einlaufbauwerk den Bemsseungsformel, Geschwindigkeit sowie die Begründung der Geschwindigkeitswahl. - Bemsseungsformel: Kontinuitätsgleichung - Eintrittsgeschwindigkeit: v=0,8-1,2 ; Sonderfall: v=0,5-1,5 m/s - Grund für die niedriegen Geschwindigkeiten: · Reduktion der Geschiebemenge · Fische können aus der Sogwirkung entkommen
- Welche Rechenreinigertypen kennen Sie ? 3 - Winkelrechenreiniger - Steilrechen mit Seilantrieb - Krahnbahngreifer
- Wie hoch sind die Fließgeschwindigkeiten eines Sandfanges ? Fließgeschwindigkeiten: v=0,2 – 0,6 m/s
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