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Geschichte (Fach) / Körperlichkeit / Geschichte spielen (Lektion)
Nach Heitzer und Baumgärtner
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- Übersicht Baumgärtner (Kreuz) Inszenierung vs. Improvisation und Dokumentiert vs. Fiktiv - Nachspielen einer historisch dokumentierten Szene (D)- Nachspielen einer Sezene aus einem Drama (In)- Szenische Kontrafaktur (F+In)- Spielen einer selbst entworfenen Szene (eher In)- Inszenierung einer Quelle (eher Im)- Szenische Rekonstruktion (noch eher Im)- Standbild (Im)- Historisches Planspiel (eher Im und F)- Szenische Exploration (Im + F)
- Definition Spiel Scheuerl Phänomenologische Grundmerkmale schwierig -> viele Wissenschaften betreiben Spielforschung. Nach Scheuerl: Spiel als improvisierte oder tradierte Vereinbarungs- und Regelgebilde -> Alleinspiel oder Interaktion -> Bewegungsabläufe.Spielmittel (Spielgeräte, Spielzeuge, Fantasie, Schnelligkeit) + Spieltätigkeit (Bewegungsabläufe) + Spieler (Personen). Freiheit (von Ziel und Zweck), Unendlichkeit (will nicht aufhören), Scheinhaftigkeit (von realität abgehoben), Ambivalenz (Wechsel zwischen Spannung und Lösung), Geschlossenheit (Begrenzung durch Regeln), Gegenwärtigkeit (Anfang und Ende) --> Grundlage für Spieltheorie (KK)
- Spieltheorien (5) Begründungen 1. Entwicklungspsychologisch: Piaget Akkomodation (Imitation) und Assimilation (Übernahme in Spiel) nach Piaget auch wichtig für Intelligenzentwicklung (3-Schritt). -> Kritik kreatives moment unberücksichtigt, nur als Mittel, divergentes Denken + Lebensbezug geraten aus dem Blick. 2. Motivationspsychologisch: Heckhausen -> Akivierungszirkel -> im Spiel wird Spannung und nicht Entspannung gesucht. 3. Lernpsychologisch: Spiellust führt zu Kreativität unabhängig von Intelligenz. 4. Sozialpsychologisch: Lebensbezug des Spiels fördert Bereitschaft. 5. Rollentheoretischer Ansatz: Neue Sozialbeziehugen sowie Rollendistanz und Einfühlung. Zusätzlich Ambiguitätstoleranz. Vorsicht! Schwache Kinder oft nicht so die Fähigkeit zu Rollenspiel ebenso sozio-kulturell benachteiligte Kinder
- Beziehung von Spielen und Lernen Grundlegende Überlegungen Didaktische Spiele a) historische Gebrauchsgegenstände als Spielmittel (z.B. Kohle-Bügeleisen) b) Historische Rollenspiele Vorsicht! nach Rohlfes kein Widerspruch zu historischen Tatsachen (Pest vs. Arzt) Fähigkeiten sich an Regeln zu halten. Lernleistung. -> Überlagerung von historischen Kenntnissen und lebensweltlichen Erfahrungen muss im Nachgang thematisiert werden. Freies Spielen (durch Schüler gestaltet), Gebundenes Spielen (an historische Situation, Konflikt, Problem) und Lernspiele (eng umgrenzter Zusammenhang, präzise Fragestellung --> Fragestellung spielerisch lösen (Wettkampf) aber auch elaborative Lernspiele (z.B. Reihung von Gegenständen).
- Einteilung der Spieltypen für den Unterricht nach Heitzer (2) Lernspiele: Memorierspiele (Landauspeitschen), Quiz, memory, Brettspiel, Lückentext, Kreuzworträtsel; Explorativ Collage mit Gebrauchsgegenständen - Zuordnung zu Epochenbildern, Stadtrallye, Geschichtsfries, Puzzle , Original / Fälschung; Rollenspiele:offene: Pantomime (Bauern und Grundherr, Wallfahrer) , Stegreifspiele _> Nachspielen einer historischen Situation die thematisiert wurde z.B. Übergabe der Stadt im 30-jährigen Krieg (vergleich mit hostorischer Realität z.B. Flüchtlinge 2.WK), Simulationsspiele; geschlossene: Imitationsspiel, Theaterspiel; Komplexer -> historsiche Plan- und Strategiespiele -> nur geübte Klassen; Imitationsspiel, Theaterspiel: sehr zeitaufwendig aber auch lohnend (öff. Aufführung) -> oft nur in Projekten oder AGs; -> in der Grundschule nur schwer zu realisieren; Wichtig ist die Wahrnehmung der Distanz zwischen Gegenwart und vergangener Wirklichkeit in jeder Phase des Unterrichts zu thematiseren!
- Szenisches Spiel Typologien nach Bernhardt Spiel als Unterrichtsmethode nach Baumgärtner (7 Merkmale) GU Lernspiel (Quiz), Imitationsspiel (nach Skript), Rollenspiel, Simulationsspiel, Planspiel, historiografische Dokumente mit Spielelementen (szenische Vergegenwärtigung von Quellen)--> Lernspiel eher auf Material, rest szenisches Spiel "Dem szenischen Spiel liegt 1. handlungsträchtige 2. Situation zugrunde, in der 3. mehrere Figuren, die oft, aber nicht immer von menschlichen Darstelleren verkörpert werden, 4. in einer bestimmten Rolle vor 5. einem Publikeum 6. sprachlich und körperlich agieren und 7. eine dynamische Entwicklung sprich eine Veränderung der Situation bewirken." Perspektivenübernahme für GU wichtig (aus Sozialpädagogik), lange Tradition (Jesuiten + Reformpädagogik). Oft in antikem Drama. Aber ! Gefahr des Präsentismus!!!
- Formen des Szenischen Spiels nach Baumgärtner (10) Durchführung im GU Standbild (Ständegesellschaft, Ballhausschwur), szenische Demonstration eines historischen Sachverhalts (Aufbau des Reichs), szenische Exploration (Faustkeil, Nachkochen), Nachspielen einer historisch dokumentierten Szene (Lehensverhältnis), Inszenierung einer Quelle (Flugschriften vorlesen), Spielen einer selbst entworfenene historischen Szene (SuS als Theaterautoren), Nachspielen einer Szene aus einem Drama (Vorsicht!), szenische Rekonstruktion einer dolumentierten historischen Handlung (a) retrospektiv soll Famile aus Nazi-Deutschland auswnadern; b) prospektiv: Fraktion zum Ermächtigungsgesetz),Historisches Planspiel (Kubakrise), Szenische Kontrafaktur eienr historischen Handlung (Was wäre wenn?) 1. Planung (geeignet? fachlich, didaktisch, methodisch) -> Spielform; 2. Vorbereitung (Einführung, keine Rollen aufzwingen); 3. Einstimmung (inhaltlich aber auch Bewegungs und Stimmübungen); 4. Durchführung (Eigendynamik nicht unterbrechen, video?); 5. Reflexion (Selbstwahrnehmung, Beobachter, Rollentausch) --> insgesamt erhebliches Lernpotenzial!
- Handlungsorientierung Einordnung Definition Völkel SIESP Merkmale Völkel GU Petsalozzi: Mit Kopf, Herz und Hand lernen, Bei Wiater neben Sach-und Schülerorientierung Unterrichtsprinzip. Unterricht, der sich durch Eigenaktivität und Selbsttätigkeit der SuS auszeichnet. - Viele Sinne angesprochen (vgl. Pestalozzi + EIS-Modell)- Anknüpfen an Interesse der Beteiligten- Anknüpfen an Erfahrungswelt der Beteiligten- Raum für selbstorganisiertes und selbstverantwortliches Lernen- Produktorientierung -> Verbindung SuS mit Objektebene (Schüler und Sachorientierung) --> Projektunterricht: 1. Entscheidung für Projekt, 2.Planung und Organisation des Arbeitsablaufs, 3. Durchführung: Arbeit am Projekt, Präsentation der Projektergebnisse, 4. Auswertung: Refelexion und Evaluation; --> Im GU eher schwierig Pantomimisch, Zimmerecke, Rede halten, Szene nachstellen, historischen Ort erlaufen, körperliche Erfahrung über Bilder.
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