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Feldbodenkunde (Fach) / Exkursion: Böden Im Südschwarzwald (Lektion)
Böden im Südschwarzwald
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- Welche Böden haben wir auf der Exkursion im Südschwarzwald besprochen? Gley Braunerde Hanggley Eisen-Humus-Podsol Rotmeer-Moor (Hochmoor) (Eisen-Humus-Podsol) (Braunerde)
- Was ist die "Freiburger Bucht"? Schwemmfächer der Dreisam auf ihm befindet sich das Statzentrum Freiburgs
- Was versteht man unter "Grus"? Grus (mittelniederdeutsch grus „in kleine Stücke zerbrochen“, „grob gemahlen“) steht für: eine Korngröße für Gesteine im Grenzbereich zwischen Grobsand und Feinkies
- Was für "Füllung" gibt es im Schwarzwald? Talfüllung Schotterfüllung
- Was ist ein wichtiger Trinkwasserspeicher für die Stadt Freiburg? der Schotterkörper der Niederterassen mit einer Mächtigkeit von 20 - 40 m
- Was ist ein typischer Boden der Talfüllung des Dreisamtales? ein Gley (das ist die Klasse, er selbst gehört zur Abteilung der Grundwasserböden)
- Welche zwei Bodentypen haben wir im Conventwald (Bannwald) besprochen? Hanggley Braunerde
- Wovon wird der Titisee aufgestaut? von einer Endmoräne
- Was für Ablagerungen biefinden sich im Bärental? eigentlich Gneise aber aufgrund glazialen Transportes wurde auch Granit verschleppt
- Auf welchen drei Ausgangssubstraten haben wir im Bärental Böden besprochen? auf einer Grundmoräne des berhaldegletschers auf einer Sanderfläche des Gleichen das anthropogen noch weitgehend unbeeinflusste u. intkate Waldmoor "Rotmeer"
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- Schildern Sie die Entstehung des Rotmeeres. Abschmelzen des Haslachgletschers, Übrigbleiben eines Toteisblockes Schmelzen dieses Blockes, See entsteht, wird mir Schutt durch Schmelzbach im Telta leicht verfüllt Sedimentation von Ton vor 9.000-10.000 Jahren kam es zum Eintrag organischer Substanz Reduzierenden Bedingungen färbten Ton grau Tongyttia entstand später eine weitere Phase mit Sedimentation im Postglazial wurde das Seebecken mit organischem Detritus gefüllt Endstadium: Spirkenhochmoor mit ypischem Moorauge in der Mitte
- Beschreiben Sie das Substrat für Böden, das aus Berhaldengranit entsteht. grobkörnig, basenarm zergrust leicht an Korngenzen liefert stark sandiges Substrat
- Wozu führen Gletscher? Wozu hingegen der Transport mit Schmelzwasser? Gletschertransport: vermengung von Gesteinskomponenten Schmelzwasser: Sortierung des Augangsmateriales
- Was sind Anzeichen an Materialien, dass sie mit Eis transportiert worden sind? unsortierte Korngrößen geringer Rundungsgrad der Steine
- Was war der flächenmäßig bedeutenste Vorgang für die Bodenbildung? Bildung von Fließerden und Solifluktuationsschutte aus ehemaligen Periglazialgebieten
- Nennen Sie die vier möglichen Lagen des Aufbaues von periglazialen Solifluktuationsdecken. Oberlage Haupt - u. Mittellage Basislage Zersatzzone
- Was versteht man unter "Hochflutlehm"? Als Hochflutlehm werden feinkörnige, fluviatile Sedimente bezeichnet aus sandigen, tonigen, meist karbonatfreien Schluffen zusammengesetzt werden in Phasen verstärkter Bodenerosion im Einzugsgebiet sedimentiert, die in Zusammenhang mit klimatischen Schwankungen im Pleistozän stehe (auch mittelalterliche Rohdungen)
- Welche zwei Ausgangssubstrate sind die "jüngesten" dieser Exkursion für die Bodenbildung? pleistozäne Terassenschotter feinkörnige holozäne Auensedimente
- Was sind die Schwerpunkte der Exkursion? Böden auf Silikatgestein aus Merkmalen auf Prozesse und ökologische Wertigkeit rückschließen Böden als Waldstandorte Böden als Liferanten hochwertigen Rohwassers
- Welche Faktoren der Bodenbildung werden auf dieser Exkursion besonders diskutiert? Augangsmaterialien der Bodenbildung Wasser als bodenbildender Faktor Prozesse des Streuabbaus
- Wie heißen Böden die auf Flächen/Felsnasen/Rippen entstanden sind, die von der Fließerde umflossen worden sind? Ranker A/C-Profil Ah-imC (i = silikatisch, m = massiv, nicht grabbar)
- Welche drei Transportprozesse können Verwitterungsprodukte erfahren? hangabwärts als Fließerde oder als periglziale Schuttdecke innerhalb eines Gletschers als Moräne oder fluvial
- Was für Anforderungen an die Bodenentwicklung muss ein Substrat gehabt haben um einen gnstigen Standort zu ergeben? eine ausgeglichene Ton-Sand-Mischung
- Was ist für die spätere Bodenentwicklung wichtig? ob während des Transportes eines Korngrößensortierung vorkam
- Welche Transport sortiert nach Korngrößen? fluvialer Transport, da Sand und Ton bei unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten abgesetzt werden
- Wann sind Gley-Standorte besonders produktive Grünlandstandorte? wenn der Gr-Horizont nicht zu hoch ansteht und der Go-Horizont genug oxischen Wurzelraum bildet
- Was versteht man unter "Stauwasser"? phasenweise auftretendes ungespanntes Wasser
- Was versteht man unter "Stauwasser"? periodisch auftretendes eher oberflächen nahes ungespanntes Wasser
- Nennen Sie Besonderheiten eines Hanggleys. kleinräumlich vernetzte Gr und Go Horizonte, nicht so schön vertikal gegliedert sehr heterogene, chaotisch strömender Fließquerschnitt
- Welche drei Faktoren behindern die Streuabbau? Nährstoffarmut (auch O2) niedrige Bodenreaktion (pH-Wert) niedrige Temperaturen
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- Fassen sie den Prozess der Podsolidierung kurz zusammen. aufgrund von Nährstoffmangel, niedrigen pH-Wert der Bodenlösung und niedrigen Temperaturen ist die bakterielle Streuzersetzung gehemmt Pilze sind weniger effektiv beim Abbau, es entstehen kurzkettige Kuminstoffe mit stakr sauem Charakter das weitere Absinken des pH-Wertes führt zur Lösung und verlagerung von Fe und Al Oxiden als Komplexe und Chelate und reichern sich im B-Horizont an
- Was war das erste Bodenprofil, was wir besprochen haben. Welche Besonderheiten wies dieses auf? (Norm-) Gley, hervorgegangen aus einem drainierten Nassgley auffallend stark nass gebleicht Oxidkruste an Makroporenwänden auffallend zahlreiche mit humus ausgekleidete Regenwurmgänge
- Was versteht man unter der "Feldkapazität"? Unter Feldkapazität versteht man die Wassermenge, die ein zunächst wassergesättigter Boden gegen die Schwerkraft nach 2 bis 3 Tagen noch halten kann
- Das zweite Profil befand sich im Conventwald. Was für einen Boden haben wir hier vorgefunden und welche Profilabfolge hat dieser? eine Braunerde L-Of-Ah-AhBv-Bv-IIBv
- Was waren die Besonderheiten des zweite Profils im Konfentwald? Welches Ausgangssubstrat? Ausgangssubstrat: Hangschutt aus dunklen Gneisen und Paragneis tiefgründige, mäßig saure Braunerde gutes Silikat-Kohlensäure-Puffersystem ->sehr hohe Nutzwasserqualität, Elektrolyt arm trotz schlechter Feldkapazität gute Wasserversorgung aufgrund der Durchwurzlungstiefe und der hohen (1400mm) Niederschläge Schichtung im Unterboden Farben von oben nach unten: graubraun -> gelblichbraun -> hellgelblichbraun Prozess: Verlehmung/Verbraunung
- Im Conventwald befindet sich auch der dritte Boden, der durch Grundwasser beeinflusst wird. Um welchen Bodentypen handelt es sich? Horizonte? Ausgangssubstrat? Hanggley Ah-IIGr/Go1-IIGr/Go2 Dunkler Paragneis-Anatexit in periglazialer Fließerde
- Das vierte Profil der Exkursion befand sich auf der Moräne im Bärental. Was ist das für ein Boden? Horizonte? Humus-Eisenpodsol L-Of-Oh-Ae-Bh-Bs-BvCv-Cv
- Was sind die Besonderheiten des Humus-Eisenpodsols auf der Moräne im Bärental? Humusform: Rohhumus! Bleichhorizont Verlagerung Eisen und Aluminium
- Auf der Exkursion haben wir am "Profil" 6 einen besonderen Bodentypen "kennengelernt". Wobei handelt es sich hier? um das Hochmoor Rotmeer je nach Borhungsort besteht es aus: (Sphagnum)-Torf/DetritusMudde+Tongyttja/Beckenton (eine Gyttja ist ein subhydritischer Boden; Detirtusmudde enthällt mehr als 30% org. Substanz)
- Nennen sie von OBEN nach UNTEN die sechs Schichtung des Rotmeer-Moores. Torfe (sehr mächtig) Datritusmudde (relativ mächtig) Tonmudde Laacher Bimstuff (Vulkan in der Eifel) Feindetritusmudde mit Beckenton Beckenton
- Nach dem Rotmeer-Moor wurde ein weiteres sechstes Profil besprochhen, welcher Bodentyp mit welcher Horizontabfolge liegt vor? Welches Ausgangsmaterial liegt vor? ein weiterer Eisen-Humus-Podsol, dieses Mal auf einem Sander Gestein ist der würmeiszeitlicher Sandersand aus Bärhaldengranit Horizontabfolge: L- Of-OhAh-Ahe-Ae-Bsh-IIBhs-IIBs-IIIBvC ( Profil ca 100cm Gesamtstärke) Rohhumusauflage!
- Das letzte und eigentliche 7 Profil wurde nur aus dem Bus heraus besprochen. Um Welchen Boden handelt es sich, welche Horizontabfolge hätten wir vorgefunden und welches Tier spielt hier eine wichtige Rolle? Um die Braunerde am Nordschreipass HAbf.: L-Of-Ah-AhBv-Bv- Lumbricus badensis
- Welches Augsangssubstra befindet sich beim Profil 7? Fließerde aus dunklen Gneisen und Paragneisen
- Wo liegt der unterschied zwischen Fließerde und periglazialen Solifluktuationsdecken? Fließerden ohne Frost sondern auf Grund unterschiedlicher Körnungsgrößen
- Was ist die Besonderheit des letzen Exkursionsprofil? die extremhohe Bioturbation durch L. badensis sehr gute Streuabbau sowie die Höhe in der die Streuabbau stattfindet