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Bodenkunde :) (Fach) / 1. Einführung (Lektion)
Einführung
Diese Lektion wurde von Luya erstellt.
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- 7. Erklären Sie an einem Beispiel, wie Pflanzen umgekehrt Böden beeinflussen. Planzen beeinflussen die Quantität der Bodenbildung Pflanzen beeinflussen die Qualität des Bodens: Vielen Pflanzen ist es möglich den pH-Wert im Bereich der Rhizosphäre mit ihren Wurzeln zu beeinflussen. zB.: die Sonnenblume durch den Stoffeintrag oder den Wasserhaushalt
- 5. Es gibt viel mehr Untersuchungen zur Bodenstruktur (=Verteilung von Poren und Festsubstanz) auf Ackerflächen als im Wald - können Sie sich vorstellen warum? Eventuell hängt dies damit zusammen, dass es im Wald schwieriger ist, einen großen Teil des Bodens auszuheben (dies ist notwendig, wenn man einen Boden genau(er) beurteilen / beobachten will), als auf einer freien Ackerfläche. Im Wald können Wurzel und andere „makroartige Dinge“ im Boden stören.
- 8. Sie befinden sich in den Tropen. Am Hang wachsten dort die Pflanzen viel besser als auf der ebenen Hochfläche. Was könnte die Ursache sein? In den Tropen regnet es sehr stark. In der Ebene könnte sich deshalb das Wasser im Boden aufstauen. Das Wasser am Hang Fließt ab, weshalb der Boden besser durchlüftet ist und deshalb besser wachsen. Durch Erosion kommen mehr Nährstoffe zu den Pflanzen -> Si & Fe bis unter 1m unter OFB verarmt
- 3. Ist Bodendegradation ein Problem? Warum? Ja, mit Bodendegration bezeichnet man die Verschlechterung der ökosystemaren Dienstleistungen des Bodens bis hin zu deren völligem Verlust. Nebenwirkungen: Biodiversität wird deutlich gesenkt durch Bodenverdichtung steigt Hochwassergefahr führt zur Bodenversalzung, da Pflanzen kein Wasser mehr aufnehmen können -> viele Veränderungen sind irreversibel
- 1. Wie viel Oberfläche befindet sich in einer Hand voll Boden (20 g Festsubstanz, lehmiger Boden)? -> 1 m² 60 m² oder 2000 m² 2000m²
- 2. Wie würden Sie die Öffentlichkeit davon überzeugen, dass Böden gefährdet sind? Man könnte die Öffentlichkeit anhand der Indikatoren des Bodens überzeugen (zB Felder, welche unter Stickstoffmangel leiden) Da der Boden die Qualität der auf ihm wachsenden Pflanzen beeinflusst, dienen die Pfanzen dem Boden selbst als Indikator. Global gesehen könnte man darauf hinweisen, dass der Boden immer unfruchtbarer wird und dies oftmals von Dürre/Erosion begleitet wird Durch Bodenmessungen ist ebenfalls zu beweisen, dass der Boden vielerorts an den Schadstoffen der Industrie zu leiden hat (Landnutzungsprobleme)
- 4. Was unterscheidet den Boden von: - einem Oberflächengewässer? - dem oberirdischen Teil terrestrischer Ökosysteme? - Gestein? - Totholz? - Hefeteig? Oberflächengewässer: Boden ist ein 3-Phasengemisch, welches aus Wasser (Porenvolumen), Luft und einer Matrix aus org. & anorg. Teilchen (Substanzvolumen) oberirdischen Teil terrestrischer Ökosysteme: Boden ist die Schnittstelle von Athmosphäre, Hydrosphäre, Lithosphäre und Biosphäre (-> Pedosphäre) Gestein: hat keine Lebewesen Totholz: fehlt die Geologie, ist eine bestimmte Arte von Boden, ohne Gestein und Mineralien Hefe: ist reich an Pilzen, Böden viele verschiedene Arten von Tieren, große Makrofauna -> Boden ist eine komplexes System, welches mit viel anderen Prozessen zusammen hängt
- 6. Geben Sie zwei Beispiele dafür, wie Böden Pflanzen beeinflussen. Böden beeinflussen die Qualität der auf ihm wachsenden Pflanzen Boden steuert die Quantität der Biomasseproduktion gelber Mais: Stickstoffmangel Hortensie: Aluminiumgehalt hoch (niedriger pH-Wert) -> blaue Blüten, Aluminiumgehalt niedrig (hoher pH-Wert) -> rosa Blüte
- 9. Zeichen Sie ein Körnungsdiagramm und bestimmen Sie an selbstgewählter Stelle den Gehalt an Ton, Schluff und Sand Ton: < 0,002mm Schluff: 0,002 - 0,063mm Sand: > 0,063mm Lehm ideal zwischen allen. Körnungsdiagramm = Dreieck
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